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Kriechender Hahnenfuss ein Gift fUr Schafe.

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366 Neues Theesurrogat u. Theebereitung. Kriech. Hahnenfuss.
. - Das Gummi arabicurn soll ebenfalls aus KorTIiefert
ofan kommen, aber nicht von Mimosa nilotica, sondern
von einem ganz anders aussehenden Baume. (Journ. de
H m m . et de Chim. 1844. - Pharm. Centralbl. 1845. No. 2O.j B.
Neues Theesurrogat iind Theebereitung.
Auf Java und Sumatra bedient man sich nach Prof.
Blume’s Mittheilung des aus den Blattern des Kaffeebaums, Co ea arabica, bereiteten Thees statt des chinesischen, we cher dem achten Thee tauschend ahnlich sein soll.
In Hinter-Indien, namlich in der englischen Provinz
Assam, hat man vor 10 Jahren die Theestaude wild wachsendgefunden und sie durchcultur so vermehrt, dass die
Ausbeute im Jahre 1840 10,000 Pfd. und im Jahre 1841
40,000 Pfd. betrug.
Prof. P 1e i s chl hat gefunden, dass der Theeaufguss
durch Zusatz einer kleinen Menge von kohlens. Natron
verbessert werde, indem durch solchen der Auszug kraftiger wird. (Repert f : d. Pharrn. B. 37. p . 54J B.
ff
Kriechender Hahnenfuss ein Gift fur Schafe.
Im Departement Aisne wurde eine Schafnerde auf ein
Stuck Feld getrieben, urn es vor dem Umackern abzuweiden. Kaum hatten die Schafe einige Stunden geweidet,
als der Hirt mehrere wie vom Blitz getroffen zusammenstirzen sah. Die Augen rollten, die Respiration war schnell
und erschwert; einige taumelten, als ob sie von der Drehkrankheit befallen seien und starben, indem sie den Kopf
egen die linke Rippenweiche geneigt hatten. Man glaubte
%win Symptome eines Schlagflusses ZR erkennen, und veranstaltete reichliche Blutentziehungen, die jedoch die Thiere
gar nicht, oder nur wenige Minuten uberlebten. Der hinzugerufene Thierarzt fand die anze 600 Stuck starke Herde
auf der rechten Seite liegenfj mit dem Kopfe nach der
linken Bauchweiche gewandt, die Schleimhaut der Augen
injicirt, das Maul trocken, den Leib leicht aufgetrieben,
keine Rumination. Einiae erhoben sich, taumelten, fielen
wieder zusammen und bockten klaglich, die bei weitem
grossere Zahl jedoch lag im tiefen Coma. Beim ersten
Blicke auf das Feld uberzeugte sich N., dass die Heerde
durch den kriechenden Hahnenfuss (Ranunculus y e ens L )
vergiftet sei, der in Unzahl dort wuchs, und von fern die
Herde eine bedeutende Menge gefressen hatte. Man liess
pun sogleich die Blutentziehungen einstellen und reichte
Sp. Gew. d. Essigsauredampfs. Nachweis. d. Chinasawe. 357
den Thieren von einer Mischun von 1 Essloffel voll Schweilch,Iworauf die Symptome
felather in einem halben Glase%
allmalig verschwanden. Nur blieb eine so grosse Schwache
in den Fiissen zuriick, dass man die Thiere in einem Wagen in den Stall bringen musste, wo sie warmes Wasser
mit Roggenmehl gemengt zu trinken erhielten, und bald
ihre vorige Munterkeit wieder erlangten. (Gaz. med. de
Paras. 1844.) Daerbach.
Specifisches Gewicht des EssigsEuredampfs hei ver
schiedener Temperatur.
Der Dampf des krystallisirten Essigsaurehydrats (von
M e l s e n s bereitet) hat bei 490- 49tiC1nach D u m a s bestimmt eine Dichtigkeit = 2,784, was der 3fachen Condensation ents richt. Bei 445" fand man 2,75. Dagegen
ben zwei fersuche von C a h o u r s bei einer 100- If&
uber dem Siedepuncle der Saure liegenden Temperatur
2,12 2,117, was fast genau 4facher Condensation entspricht.
(Compt. rend. XZX. - Pharm. Centralbl. 1845. No. 18.j B.
-
Nachweisung cler Chinasaure.
Da es ein gewiss wichtiger Punct ist, die achten
Chinarinden von den falschen zu unterscheiden, so schlagt
S t e n h o u s e vor, die Chinasaure als Kennzeichen zu betrachten, da sie in den achten Chinarinden stets vorkommt.
Man verwandelt zu diesem Zwecke die Chinasaure durch
Destillation mit Schwefelsaure und Braunstein in Chinon,
und unterwirft die Mischung der Destillation, wobei das
Chinon iibergeht und sich durch seine auffallenden Kennzeichen zu erkennen giebt. Man kann bei dieser Probe
mit weniger als Unze der Rinde ausreichen. Im Tannensplinte konnte S t e n h o u s e nicht eine Spur von Chinasaure finden, obgleich er 4; Pfd. davon zur Untersuchung
verwandte. Setzte er aber 2 Gr. chinasauren Kalk dam,
b o gab sich das Chinon sogleich zu erkennen.
Eben so
lassen sich die Alkaloide nachweisen, wenn man die Rinde
mit schwefelsaurehaltigem Wasser macerirt, und das durch
kohlensaures Natron erhaltene Praparat mit Aetzkali destillirl, wo dann Chinoyl iibergeht, das sich durch seine Eigenschaften leicht erkennen lasst. Welches Alkaloid man vor
sich habe, muss durch weitere Versuche bestimmt werden.
(Chem. Gaz. No. 57. - Pharnz. Centralbl. 1845. 4'0. 224 B.
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