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Krystallisirter Bitterstoff des Hopfens.

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Krystallisirter Bitterstof des Hopfens.
variirt. Die Qualitiit ist ebenfalls sehr verschieden, besonders dadurch, dass die Samrnler den Saft vor dem Versenden verf%lschen, man kann dreist nuf
fremde
Beirnengungen rechnen. Die beste Sorte ist indessen
selten verfiilsclit, sie wird ausscliliesslich von dem obersten Theile der Wurzel sorgfiiltig gesaniluelt. Sie iat
wirksnnier, aber auch theurer als die andern: der Preis
ist in Kandahar 4 - 7 Rupien fiir das Man-i-Tabitz (etwa
3 Pfund a 16 Unzen), wahrend die gewohnliche Sorte
in Hindostan
bis :<'I2 Rupien das Man kostet.
Die Indier und Tiirken verbrauchen eine rosse
Menge Asa Joetida als Oewiirz fur ihre gewohn%chcn
Speisen, besonders fur Hiilsenfriichte j in Afghanistan dieiit
sie nur als Arzncimittel. Hingegen werden, wo die Pflanze
wachst, ihre griinen stark riechenden Blatter nls Oerniise
benutzt; der weisse und saftreiche innere Theil junger
Triebe wird niit Butter gebraten von den Afghenen als
Leckerbissen betrachtet. (Jotirn.de I'lmm. d'Awevs. N o u .
1863.)
Dr. I&h.
-
Krystallisirter Bitterstoff des Ilopfens.
J. C. L e r i n e r (Z'dyt. Journ. Bd. 169.) iat es gelungen, nach folgender von ihm sehr umstsndlich beschriebcnen Methode den Bitterstoff des Hopfens krystallinisch
darzustellen. Frischer Hopfen wird niit Aether extrahirt,
der Aetherauszug im Wasserbade abdestillirt und der
Kucketand mit kaltein Alkohol von '30 Proc. behandelt,
wobei vie1 Myricin zuruckbleibt. Der weingeistige Auszug wird abermals nbdestillirt und von Neuem in Aethcr
aufgenomrnen, sodann die iitherische Lijsung mit starker
Kalilauge anhaltend geschiittelt, bis beim Behandeln init
frisoher Kali- oder Natronlauge diese keine tiefgelbe Farbe
inehr annimmt. Die abgeschiedene athcrische Losung
wird nun mit reineru Wasser geschtittelt, wobei das
Hopfenbitter vorzugsweise in die untere wasserige Schiclit
tritt. Diese wird mit schwefelsaurem Kupferoxyd vermischt. Der entstehende krystallinische blaue Niederschlag enthalt das Hopfenbitter an Iiupferoxyd gebunden.
Er wird niit Aether abgewaschen, sodann in Aether gelost und die Lijsung durch Schwefelwasserstoff zersetzt.
Die atherische Losung des Ritterstoffs wird im Kohlensaurestrom abgedunetet, aus dem syrupartigen Riickstmde
krysttlllisirt der Bitterstofl. Zur Entfernung der Krystalle
von der Mutterlauge werden sie rnit Nitrobenzol gewaschen,
OrUne F$rbzing des faulen Holzes.
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welches die Mutterlnuge lijst und die Krystalle weiss
zuriicklasst. Dieselben werden auf Gypsplatten von der
anhangenden Fliissigkeit befreit.
Die Krpstalle erhalten sich nicht lange unverandert,
in 12 Stunden vergilben sie und nehmen eine weiche
Consistenz an. Durch Unilirystallisiren aus Aether erhalt man grosse, glanzende, sprode. rhornbische Prismen,
in Wasser unloslich geschmacklos. Der bittere Geschmack
zeigt sich aber, wenn inan sie in Alkohol lost und die
Losung verdiinnt. In Alkohol, Aether, Benain, Terpentinol etc. ist der Bitterstoff leicht loslich. Die atherische
Losung reagirt sauer, weshslb L e r m e r den Namen
Hopfenbittersawe= dafiir vorschlagt.
L e r m e r giebt dem Korper zufolge der Anal se des
asserKupfersalzes die Forinel C32 H 2 5 0 7 , welche 7,99
stoff verlangt, wahrend er 7 , l o -7,48 fand. Er suclit den
Griind der Uifferena in der durch den heissen Sauerstoffstrom aus dein 15 Centim. langen Clilorcalciumrohr bewirkten .geringen Entfuhrung von Wasserdunst', ein Umstand, welcliein in der Deduction derartiger Bestinimungen nicht immer gehorig Rechnung getragen wird.
(Joum.far prak. Qiem. Bd. 90. Heft 4.)
B.
6
Ileber die griiue Fiirbuug dcs faulen Uolaes.
F o r d o s hat der Pariser Akadeniie eine lange Reschreibung eines griinen und eines rothen Farbstoffes, die er aus
faulem Holze mittelst Chloroforms estrahirt, vorgelegt.
Die ganze Abhandlung 1iefei.t fiir die Wissenschaft nichts
Beachtenswerthes, als den Nsmen des griinen Farbstoffes
.Acide xylochlorique. Der rothe Farbstoff besitzt nach
dein Verf. Eigenschaftcn, die denen des Cyanins und
Paracarthamins ahnlich sind. (Cbmpt. rend. L VII. 50. Ztschr. fur Chem. u. F'harm. 21. 22. 1863.)
B.
Schon Do b e r e i n e r (dess. Pneuiuatische Chemie,
Jcna 1822, pag. 6 5 ) beobachtete und beschrieb den piinen Farbstoff des irn Walde faulenden Holzes unter dem
Namen C h 1o r o x y l i n s a u r e (vergl. Berzelius' Lehrbuch
der Chemie, 1838, 3. Aufl. Bd. 7. S.182). L. B l e y jun.
analysirte den von ihin X y 1o ch 1o r s a u r e genannten
Farbstoff (siehe Wittstein's Vierteljahrsschrift, VII. 236;
Archiv der Pharmacie, 2. R. Bd. 94. 129). H. Ludwig.
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