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KUnstlicher Hydrophan.

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Kunstlicher Hydrophan.
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der des Anh drits, und Verf. regt nun in Folge dessen
wicder die Erage uber die plutonische Rildung der Anhydrit- und Steinsalzlager an, welohe von L. v. B u c h
und neuerdings wieder oon K a r s t e n aufgesliellt, ~ e s p .
festgehalten wurde
Bei Einwerfen der erhaltenen Schmelzmasse in Waaaer
loste sich zuerst das Kochsalz und nach und nach wandelte
sich das zuriickgebliebene Anhydrit erippe in Gypsnadeln
urn, die sich an den Ecken und if anten der Tafeln ansctzten und ziemlich schnell zu mehreren Millimetern
Liinge anwuchsen.
Auf der Oberflache der Schelemasse, BO wia in den
Urusenriiumen hatte sich noch ein Antlug kleiner rubinrother Bliittchen angesctzt, welche iihnlich dein Chlorid
:inf mnnchen Adularen des Gotthard sich placirt hatten.
(./ourta. f c r p r a k t . C'hem. 1859. Bd. 76. X.430.)
Rdt.
Y
Es ist zu bedauern, dass keine chemischo Untersuchung hierbei ausgefuhrt ist, urn Anhydrit wirklich a18
solchen zu bcweisen und nothgedrungene Fragen zu beantworten. War wirklich die Kieselsaure nur zum leichteren Schmelzen nothig? oder muss dieselbe bei solchetl
Tein peraturen nicht die Schwefelsgure ersetzen und andere Constitutionen hervorbringen? Welche Holle spielt
d:is hier nur wegen des Vergleichs mit dem gewohnlichen
Vorkommen zugesetzte Kochsalz? Am Ende ist es gam
unnothig. Die gleichfalls nach dem Anschauen nur beurtlicilte Gypsbildung nach dem Einbringen der Schrnelzm:isse in Wasser spricht nicht fur das gewohnliche Vorlcoinmen des Anhydrits und ist trots der Anwesenheit des
Kochsalzes sehr auffdllig. Jedenfalls berechtigen EO unklar erorterte Versuche noch zii keiner Schlussfolgerung
wcgen des Vorkommens und der Bildung von Anhydrit,
gcschweige von Steinsalz.
E. R e i c h a r d t .
Kiinstlieher Uydropban.
Nach E b e l m e n erhiilt man durch Einwirkung der
fcuchtcn Luft auf reinen ,Kiesels#ure-Aether dichte Kieselsiture, ahnlich dem Bergkrystall; durch Einwirkung der
feuchten Luft auf Kieselaiiure- Aether aber, dem etwas
Clilorsilicium anhiingt, eine dem H drophan ahnliche
Kieselsiiure. Diese Darstcllungen e ordern aber 2 bis
3 Monate Zeit. Nach ciner von C o m a i l l e und Lsngloi-s
K
13*
180 Organi8che khbstaiiz inz Meteorsteine von Kaha.
emachten Beobachtung erhiilt man den kuntslichen Hy%ro han schnell, wcnn man Chlorsiliciuindtimpfe in einen
Bsl on treten liisst, der mit Wasserdampf erfiillt ist. Die
Kieselerde lkgt sich in Form von Hydrophan an die Glaswandungen. E'eucht ist sie durchsichtig, trocken opak.
Sie bricht wie Glas, lost sich in siedender Kalilaugc,
abcr nicht in Salzsiiurc. Sic enthiilt 11,s- 12 Proc. Wasser und besitzt die Formel des Itesinits 2 I I 0 , 3 SiO3.
(Lnnglois, Annal. de G'him. et de Phys. 3. Sdr. Mars 1858.
Tom. LII, p . 331-33.3.)
Dr. H. Ludwig.
P
Ueber die orgaaische Sabstanz im Meteersteine
von Kaba.
H a i d i n g e r theilte der Akadernie der Wissenschaften zu Wien aus einem Briefc W o h l e r ' s an Dr. H o r n e s die folgende Notiz uber die organische, in dem
Meteorsteine von Kaba enthaltene Jlnteric mit.
Nachtraglich mit etwa 10 Grm. Pulver und kleinen
Fragmenten von dcm RIcteorsteine von Kaba angestellte
Versuche haben gelehrt, dass dicser Meteorit, ausser der
freien Kohle, eine kohlenstoffhaltige, leicht schmelzbare
Substanz enthalt, die mit gewisserl fossilen Kohlenwasserstoff-Verbindungen, den sogenannten Hergwachsartcn, Ozo.
kcrit, Schererit etc., Aehnlichkeit zu hiiben scheint und
unzweifelhaft organischen Ursprungq ist. Vielleicht ist
sie nur eiii kleiner Rest einer grosseren Mcnge, die der
Metcorit ursprunglich enthielt utid die im Aloinente dcs
Fcuerphiinomens untcr Abscheidung der Kohle, die sich
nun im Steinc findet, zerstort wurde.
Die Stuckclicn wurdcn zu Pulver gerieben, mit vollkoinmcn reinem Alkohol ausgckocht, dieser abfiltrirt und
verdunstet. Es blieb eine farblose, weiche, anscheinend
krystallinische Riasse zuriick, die eincn schwachen, unbestimint arornatischen Gcruch hatte. In Alkohol war
sie wiedcr loslich und diircli Zumischiing von Wasscr
wurde diesc Liisung inilcliig gcfiillt. In Aethcr zcrging
sie zu klcinen Ocltropfchen, wie wenn sie in einen unloslichcn fliissigeii und einen liislichen festcn Bestandtheil
zerlegt wordcn wiiirc. 13eim Verdunsten des Bethers blieb
letAterer deutlich krystnllinisch zuruck. Reim Erhitzcn an
der Liift vcrfluchtigte sich die Substanz in weissen, schwach
aromntisch riechenden D h p f c n . Wurde sie dacegen in
einer engcn Rohre erhitzt, so schmolz sic sehr leicht und
zersetzte eich dann bei stkrkerer Hitze unter Abschei-
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