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Kupfer in Austern.

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Kupfcr i n Austerri.
Dns TVachs w i d geschmolzen, bci lebhaftem Peucr die
Bleiglatte zngcsetzt und so lange iintcr Uniriihren crhitzt,
bis ein erkaltctrr Tropfen dunkcl knstanicnbraun ist. Die
Consistenz wird die eines Wachskerzenfleckes sein ; vom Feuer
entfcrnt, wird das Terpenthincil zugcsetzt und das Ganzc bis
Zuni Erlzaltcn umgeriihrt.
llicscr Wachstiraiss wird kalt angewnndt. Er klcbt
au~serordcntlichiind giebt d m Boden einc schonc 1l:ichcnholzf'wbc, w l c h c lingc bleibcnd ist, wenn der Hoden alle
8 Tnge gewichst und allc 3 Tagc abgericbcn wird. (&?pertoire: de Pharnmie. T o . 2. E'tcriw 1879. p . 51. Illeni.
de aik'd. ct ph. milit.)
Bl.
Kiipfcr
iii
Austern.
Oberapothckcr B a 11 il n d rintersuchte metirere als liuitrcs
de l'ortngal y o n Oran nach Oi,le:tnsvillc gesandtc Austern.
I h c l b c n hatt.cn cin grunlichcs Ansehcn und r i c h , einige
Secuntlen in den Miind g e l d t e n , nuf h n g e urid Gaunien
eine hcrbe , bittre Knipfinduiig 1ic:rvor. Blankes &en ubcrzog
sich , passcnd angcwendct , niit eincm diinnen E(upfer1iliutchcn.
h r c h das 80 sctrr enipfindlichc Verljlircn von R i c h gelang
es Ilalland, mit Hiilfe eines clektrischcn Stromes, dcn Gctlalt
an Kiipfer quantitativ ZII bestirnmen. Aus ciner Buster erhielt
er 3- 3.5 Alg. Kripfer, welclies unge:jlhr 12 Alg. Kuptixsulfiit cntsprcchen wiil.de. ilanphc wiesen die Austern wegen
iiirer l h b c m i iick , andwc hingcgen vcrmhrten divselben,
ohnc sich d:tdnrch bcliistigt ZU fiililcn. Dr. J a i l l a r d , Apotheker im hlilitiirspitul in Algier, schrcibt in dkni Joiir~ialde
m6dicino et tie pharniacic: dt: l'.4lg&it?,daas iiiiin als huitres
vertes die klciiieii A ustern dt:s Soidens hezeiclinet , wr:lclie
durch eine an~eincssi:nc Cultrlr, n e h i andrcn yon dcn L i b 1i:ibern selir gcschhtztcn Ri~erithiiiniiclikeiten, cine griinlidie
Piirbung annchnien. Unter tien >lit tcln, welche nian anwendet,
urn den Austern d i c w gccuclttc griine Fiirbiing zn geben,
verdient jcnes bcsontlcrs tlic: A rifmt?rltr;nmkcitder Consumcnten,
dnss nian diese Xollrisken. in niit eineni Kupt'crsalz gesiittigten
HLdern, sich mit dic:sciii Salze durchdringen lasst. Sie erlangen
in Kurzem die gcxiinsahtc Firbung und konncn dieRelbe
langc bcwahren , besonders unter Mecrwnsser auf bewahrt.
Obgleich dime Farbc von (lei. jic1itc.n nicht schwcr zu unterschcidcn ist, so wird sic doch oft mit Erfolg xu TEnschungen
benutzt. Jaillard hattc kiirzlich Gclegcnheit, sich yon den
Vnannchmlichkeitcn zu uberzcugen , die diirch den Verbranch
Palladiumtrichlorid.
- Verhalten
d. Pottaschealkoholats.
475
solcher Austern entstanden, als cine Schiffsladung von 12 bis
15000 dieser huitrw dc Portugal im dortigcn Haf'en anknmen
nnd rawh mit gewisscr Vorliebe gekauft wurden. Die Analyse eines Dutzends derselben ergab einen Kupfergehalt, der
127 Mg. Xupfersulfat entspricht, einer Quantitht, die storend
und selbst brechenerregend uirken kann, welchc Erfahrung
einige dicser Consumenten bereits nacll dcm Genusse von 7
dieser Austern macliten. (Journal de Pharm. et de Chimie.
4. Sdrie.
Tome X X V U pug. 469
1c.
470.)
C. Kr.
Palladiulutrichlorid.
S a i n t e - C l a i r e - D e v i l l e erhielt unter gewissen Umstiinden aus einer Palladir~msalzlosung einon Kirderschlag, der
nach der Formel: Pd C1s 2 NH3 zusamrnengesrtzt ist.
Dicser Korper wire aut'mfasscn als einc Yci~bindungvon
Amnioniak mit pinem bis jctzt noch unbekanntcn Triclilorid
des Palladiiims und wiirde beweisen, dass, niit Ausnahnic des
Platins, slmmtliche Nctalle der Platingruppc: Trichlorid bilden
kiinnen. (JournaT de Pharm. et de Chimie. 4. SPrie. Tome
Dr. E. H.
X X V I I . p . 422.)
.
Verhalten des Pott.rschealkoholats.
M a u r n e n 6 erhielt, nach mehr oder minder langer %:it,
aus den Losungen der Pottasche in Alkohol, dieses ncutrale,
wawerfreie Salz, welches von dcr wasserstoffrrichsten Sarire
C* H8 O z gebildet und niit reducirenden Eigenschaften
begabt ist. Losungen von Pottasche in Alkohol gc:btm, unter
Abschluss von LufL und Kohlensarire, nach lingerer Zeit c9inen
aus krystallinischpn Kornern bcstehenden Absatz, der , wrnn
gvfkbt , Iricht durch Rvhtlndeln mit Kohle und Verdampf'en
aus eincr im 1 5 - 20fachen GIw3chtc 1f'ac;se.r.s htrgestellten
Liisiing, farblos er1i;ilten werdm kilnn. Es ist, bei loo0
getrocknet, ein wasserfreies, ztbrfliessliches Salz, von scbwach
bittcrlichem Geschmack und bildet mit concentrirten Jlctalllosungen ein charakteristischcs Nngma.
Seine verdiinntc
Losung rallt Eisensalze gelblichweiss und die Silbersalze
blassgelb. Mit Gold giebt es in dcr Kiilte kcinen Niedcrschlag, veranlasst eine schwachbraune Farbung, wiihrcnd nach
iind nach reducirtes Gold als braiines Pulver sich abschcidct.
Salpetersaure erzeugt in der Kalte, selbst mit einer wrdiinnten Losung, ein lebhaftes Aufbrausen. Die Pormcl dieses
Salzes ist: C e H 7 K 0 2 . (Journal de Pharm. et de Chimie.
4. Serie. Tome X X V I I . pag. 456.)
C. Kr.
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