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Ladungsphnomene des Platins und Palladiums mit Sauerstoff - und Wasserstoffgas.

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Ladungsphhomene dea Platins und Palladium etc.
Verbindung der betreffenden Metalle und Metallo'ide mit dem
Sauerstoff einerseits und mit den Halogenen andrerseits frei
werden. Diese Beweisfuhrung bcruht zum Theil auf dcr
Yergleichung von bereils der Wissenschaft bekannten Zahlcnangaben, zum Theil auf dem Mewen von Warmemengen,
welchc bis jetzt noch nicht bestimmt waren: z. B. der Verbindungswarme bei Brom und Jodverbindungen von Aluminium, Zinn, Arsen, Phosphor, Bor, Silicium etc. - DieVergleichung dcr Heactionen der Halogene und des Sauerstoffs
rnit den vcrschiedeneri Metallen, inbbcsondere die wechselseitigen Erststzungen zwischen Jod und Sauerstoff hangen
weder von dem Typus, noch von der Atomformel oder den
Formeln der Verbindungen ab, sondein von der Warmemenge,
welche durch die directe Verbindung der Metalle mit jedern
der antagonistischen Xlemente sich entwickelt.
Die Kenntniss diescr Wiirmemenge geniigt, um das Wesen, die Richtung, die Eigcnthiimlichkeiten und selbst die
Umkehr der Keactionen vorauszusehen. Eine Ycnge empirikcher, bis jetzt weder vorhergesehencr noch erklarter Resultate wird so durch cine Mare und bestimmte Theorie niit
einandcr vcrbundcn. Diese Thcorle leitet die gegenseitigen
Einwirkungen der Verbindungen unter sich und in Bezug aiif
die einfachen Korper von der Erkenntniss der bei der Bildung jeder Verbindung freigcwordenen W iirmemenge ab.
(Annales de Chimie et de Physique. 5. Serie. Tome X V .
pay. 285.)
C. Kr.
Ladungsphiinomenc des Platins und Palladium mit
Sauerstoff - nnd Wasserstoffgas.
Prof. B o t t g e r xchrcibt : Wenn man zwei Platinplatten,
nachdem sie als Electroden bei der galvanischen Wasserzersetmng fiinctionirt habcn, von dcr Batterie trennt und dann
mit 1)riiliten eines Galvanonieters verbindet, so geben sie
einen Qtrom an, der die cntgegengesetzte Richtung von dem
primaren Strom hat. Diese Eigenschaft bezeichnet man mit
item Auedruck ,,Polarisation."
Solche Polarisations - oder
secundiire Strome sind niin zwar schon seit Anfang dieses
Jahrhunderte bekannt und es habcn auch verschiedene Forscher dieselben durch Construction formlicher Batterien practisch verwerthet, indess konnte man sich bisher immer nicht
recht erklken, woher es konimt, dass solche bei der Electrolyse des Wassers a19 Electroden gedientc Platinbleche den
Rinfliiss des Druckes auf chemische Verbindung.
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entgegengesetzten elcctrischen Zustand annehmen. E r s t seit
der im Jahr 1869 von Graham gemrzchtcn Entdeckung, dass
ein Yalladiumblech, welches als negative Electrode (Kathede)
l e i der Wasserzerlegung gedient, eine grosse Nenge (oft
das 800 fache seines Volumcns) Wasverstoffgas in sich aufnimmt, und dass ein als positivc Electrodc (Anode) gedientes
Ylatinblech Saucrstoffgae absorbirt , erscheint cs wohl nicht
mehr gewagt, anzunehmen, dass bei diesen Polarisationsstromen nicht sowohl die Y e t a l l c , sondcrn dic von ihnen
absorbirten G a s e (Hgas und Ogas, :ds die stiirksten electriwhen Gegensatze) cs tiind , welclie als B I c c t r o mo t o r e n
functioniren und die Aletalle nur die Portfuhrer oder L e i t e r des electrischen Stromcs sind. Vergrosscrt man daher
die Oberflache z. B. einer Palladiumplatte dadurch, dass man
Hie auf galvanischem Wege durch Zerlegurig von Chlorpalladium mit sogen. Yalladinmschwarz (d. h. mit metallischem
Palladium im t'ein vertheiltesten Zustande) iiberklcidet , nnd
ubcrzieht auf glciche Weise eine Ylatinplatte mit sogeu. Platinschwarz, und bcniitzt sie beide dann in einem solchen Zuatande alu Electroden bei der Elcctrolyse dcs Wassers einige
Zeit (etan 2 - 3 Stunden), 80 erweisen sic sich, der Batterie
entzogen , als so ausserordentlich wirksanie Electromotoren,
dass kleine Platten von 30 Quadratcentimeter wirksnmer Oberfliiche, mit den Drahten eines geeignelen Electromagneten in
Verbindung gesetzt , diesen so kriiftigcn , dass er momentan
ein Gowicht von mehr als 25 Kilo zii tragen im Stande ist.
(Polytechnisches Notizblatt, 1879. No. 3.)
G. If.
Einfluss des Druckes auf chemische Verbindung.
B e r t 11 e 1 o t macht darauf ttufmerksam , dass bei den
Experimenten von Yictet, behufs Pliissigmachung des Sauerstoffu, es von Interesse ist, zu beobachten, wie die Zersetzung
des chlorsaureii Kalis in Sauerstoff und Chlorkalium, selbtit
durch einen Druck von 320 Atmosphiiren, nicht aufgehoben
wird. Ebenso verhalt es sich mit dem ameisensauren Kali
und Aetzkali bei der Pliissigmachurig des Wasserstoffgases,
welche velbst bei einem Drucke von iiber 600 Atmospharen
nicht aufhiiren , dasselbe zu entwickeln. (Annales de Chimie
ct de Physique. 5. Serie.
Tome XTT. pag. 149.)
C.Kr.
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