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Langsame Vernderungen des Weines whrend seiner Aufbewahrung.

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Lebenstnittrluntcrsuch.
- Trichin. i. Fischen.
--
Cotiron. - Yerind d. Wcins.
221
hydrochlorici, Aquae ana 6,0,$1. f. piliilae vel globnli 300 (- 360).
Globuli loco aeri pervio per horas decem paullulurn desiccati Lacca
pilularum obdncantur. Man nimmt davou 4, 5 hochstens 6 Stuck
nach der Yahlzeit je nach dem Gefuhl des Vollseins; bei Mangel
an Esslust kann man aiich vor der Mahlzeit einige Stuck nehmen,
Kindern giebt man 1 - 2 Stuck. (Piavmac. Centralhalle, 2880,
No. 5.)
G.
H.
Bus dem Jahresbericht des Untersuchungsamtes fiir
Lebcnsmittel etc. in Hannover entnehme ich folgende Daten :
Weine gelangten 1 8 4 zur Untersnchung, wovon 35 ctls verfalscht bezeichnet werden mussten.
Die meisten Geldstrafen wurden wegen Yilohfalschung erkannt.
Unter den gefalschten G ewurzen sind folgende erwahnenswerth:
Saffran aus Sandelholz bereitet, Kanehle itus Zucker, Hola,
Bolus und Mehl, Xanehl mit Eisenocker, 2 Nelkenpulver enthielten Braunstein, Erde , Ziicker und Holz.
C. J .
Triohinen in Fischen. - I n einem Hecht, wclcher vor
Kurzem in der Nahe von Ostende in der Nordsee gefangen wiirde,
sind Trichinen gefunden worden.
A. C l e n d m i n in Ostende untersuchte einen solchen Fisrh
und fand ihn voll von diesen Parasiten. Es wird vermuthet, dass
ein Zug dieser Fische im Hafen Abfalle gelressen hat und auf
diese Weise die Parasiten ubertragen worden sind. (Med. chir.
Rundschau. Jahrg. X X . pay. 874.)
C. Sch.
Cedron als Ersatzmittel fiIr sehwefelsaures Chinin. Admiral L a p e l i n weist auf eine Bohne hin, welche den Bewohnern
Mittelamerika’s zur Beseitigung des kalten Piebers dient. Coignard,
welcher sich das Yittel in Puerto Arenas verschaffte, fand deren
gunstige Heilerfolge, und St. PBre sowie Quosnel fanden die Wirkung
noch kraftiger, als die von Chinin. sulfuric. Man schneidet die
Bohne in kleine Stuckchen und reicht den Kranken in der Zeit
zwischen den Anfallen mehrere erbsengrosse Partikel.
Diese
Mandel oder Rohne stammt von Simaruba ferruginen, 5. Colombo,
S. Humilio der Rutaceen aus der Familie der Simarubeen. (Riwisu
sdtimanu d i med. e. chirurg. 1879. - filed. chirurg. Rundschau.
Jahrg. X X . pay. 874.)
c. Sch.
Langsame Vergnderungen des Weines wPhrend seiner
Aufbewahrung. - B e r t h e 1o t hat die seltene Gelegenheit be-
nutzt, die langsamen Veranderungen zu stndiren , welche die organischen Bestandtheile des Weines nnter dem Einf-lusse von Luft
und Wasser erfahren, als er in den Besitz einer zur Untersuchung
ausreichenden Menge von 45 - und 100 jahrigem Portwein gelangte.
222
Uclirr das Verdauungs -Ferment der Caner papaya.
Er fand bei dem:
45 jiihrigen, dem 100jahrigen:
Specifisches Gewicht bei 1 0 0
= 0,991;
= 0,988,
Trocknen Ruckstand bei 1000
5,50 o/o; = 3,36 O/,
(besteh. aus Kali, Kalku. SpurEisen) Reducirenden Zucker . . . . . = 3,15 .; = 1,25 .
Etohrzucker . . . . . . . . . = 0,53 . ; = O,OO
S#uregelialt(alsWcins~lurebereclinet)= 5,46 - ; = 5,17 Siinre (berechnct nach dcni Aether
und Alkohol) . . . . . . . = 1,17 - ; = 1,11 Weinstein . . . . . . . . . = 0,42 .; = 0,27 .
Alkohol in 100 Raumtheilcn . . . = 20,l C. C.; = 19,s c'. C.,
oder in Gewicht = 16,1°/o; = 15,9 0/,,.
Der alte Portwein war vollstandig mit Sauerstoff gesattigt,
wahrend der neuc Wcin keine Spur dawn enthalt. Anderntheils
enthalten diese neiien Weine Kohlensaure, die in dem alten Weine
in Folge ihrer Diffusion in die Luft verschwunden ist. Wenn der
alte Portwein Sauerstoff in normaler Menge enthalt, so ist dies zum
Theil durch seine besondere Zusanimcnsetmng als schwerer Sudwein bedingt. Es ist jcdoch besonders die lange Dauer der Aufbewahrung , wiihrend welcher die Einwirkung des Sauerstoffs auf
die oxydirbaren Materien des Weines bis zu cinem solchen Grade
nachliess, dass der durch die Uxydation verbraachtc Sauerstoff
durch jenen der Atmospharc wieder ersetzt wurde. Die spateren
Aenderungen, welche sicli durch den Unterschied zwischen dem
Weine von 45 und jenem von 100 Jahren erweisen, zeigen, dass
trotzdem in ersterem die Einwirkung des Saucrstoffs noch nicht
erschopft war. (Annales de Chintie et de Physique. 5. Serie.
Tome XVIII. pay. 390.)
C. Kr.
Ueber das Verdauungs-Ferment der Carica papaya. -
W u r t z und B a u c h u t haben , angeregt durch mehrseitige uber
den Gegenstand gemachte Beobachtungen, den Saft der Carica papaya aus Sudamerika bezogen und seine Eigenschaften, sowie seine
medicinische Wirksamkeit wahrend 2 Jahren im Kinderspital in
Paris genau studirt und gefunden, dass derselbe ein Perment enthalt, welches so kraftig Fleisch auflost, dass man es fiiglich als
Pflanzenpepsin bezeichnen kann. Durch Einschnitt in den Baum
gewinnt man diesen niilcliig und neutral aus demselben fliessenden
Saft, welcher sofort an der Luft coagulirt und sich in 2 Theile
trennt, in eine Art unloslichcr oder wenig loslicher Gallerte und in
ein farbloses klares Serum. Die erste Sendung des Saftes war, als
die Verf. sie erhielten, in Buttersaure - Gahrung iibergegangen, welchem Uebelstand man jetzt durch Zusatz von Zucker, Glycerin und
einigen Tropfen Pfefferminzol vor dem Versandt abhilft. Bringt
man den Saft, der sich nach diesem Zusatz durch den Transport
nicht mehr verandert und als eine dicke milchige Flussigkeit ohne
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