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Lslichkeit der Alaunerde in ammoniakalischem Wasser.

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188 Loslichkeit der Alaunerde in arnmoniakal. Wasser.
ten wohl weni er in Beriicksichtigung kommen, als die
iibrigen vorthedafteren Eigenschaften, welche die Magnesia darbieten soll. Uebrigens hatte bei diesen Angaben
das Verhaltniss der Magnesia zu den iibrigen Gegengiften
angegeben werden sollen.
(Journ. de Pharm. et de Ch. Juillet 1846.) Witting.
Loslichkeit der Alaunerde in amnioniakalischem
Wasser.
Bei der Analyse des Laurnonits (ein Alaunerde-KalkSilicat mit Wasser) fanden J. M a l a g u t i und J. D u r o c h e r , als sie nach Entfernung der Kieselerde die wegen
Anwesenheit des Kalks stark verdunnte Flussigkeil mit
Ammoniak im Ueherschuss versetzten, um die Alaunerde
niederzuschlagen, statt der darin angezeigten 22 bis 24
Procent Alaunerde nur 8 Proc. derselben. Die iibrigen
16 Proc. Alaunerde waren in Losung geblieben, ungeachtet des darin in ziemlicher Menge vorhandenen Salmiaks.
Auch bei der Analyse des Kaolins mittelst Fluorwasserstoffsaure mussten sie wegen der nothigen Verdunnung der
Fliissigkeit auf die Anwendung des Ammoniaks zur FPIlung der Alaunerde verzichten , weil eine grosse Menge
der letzteren bei den Alkalien des Kaolins in Auflosung
zuruckblieb. Ihre desshalh iiber die Loslichkeit der Alaunerde in ammoniakalischen Plussigkeiten unternommenen
Untersuchungen fiihrten zu nachstehenden Resultaten :
Die aus Ammoniakalaun durch Aetzammoniak efallte,
ausgewaschene , sodann mit Aetzammoniakflussig eit in
einem verschlossenen Gefasse hingestellte Alaunerde lost
sich darin in bemerklicher Menge auf; einige Monate sich
selbst iiberlassen, verliert der ungeloste Theil seine gallertartige Beschaffenheit, wird kornig und weit weniger loslich in Sauren und Alkalien, als im frischgefallten Zustande.
Es ist beliannt, dass die Alaunerde niemals vollstandig aus ihren sauren Auflosungen durch iiberschiissiges
Aetzammoniak gefallt wirtl bei Abwesenheit von Ammoniaksalzen. (Auch nicht in der Siedhitze? D i e Red.)
Aber die Men e der in Auflosung bleibenden Alaunerde,
weit entfernt, I a u m wagbar zu sein, kann im Gegentheil
sehr bedeutend werden, und urn so bedeutender, je grosser der Ueberschuss von Arnmoniak und je verdiinnter
die Losun ist.
Die A aunerde wird, wie man weiss, durch Ammnoiak
vollig niedergeachlagen bei Gegenwart yon Arnmoniaksalzen (von kohlensaurem Ammoniak oder Salmiak); aber
t
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Vulkan. Ablagerungen von Neuseeland.
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die Menge dieser Salze muss um so grosser sein, j e verdiinnter die Alaunerdelosring ist. Urn z. B. 0,20 Grm.
A1203, gelost in hTO C.C. Fliissigkeit vollig zu fallen, waren neben 20 C. C. Ammoniaktlussigkeit 50 Grm. Salmiak
nothig, wahrend die gleiche Menge A1203, gelost in 440
C. C. Flussigkeit, hei iihrigens gleichen Umstanden, nur
5 Grm. Salmiak zur volligen Fallung bedurften. (Eine Auf1osun.g der Alaunerde in kaustischem Kali wird durch
Salmrak, vornehmlich bei Erhitzung his zum Kochen, vollstandig zersetzt. Die Red.) Die Alaunerde kann sich
selbst aus verdunnten Losungen und bei Abschluss der
Luft vollig abscheiden , ungeachtet eines Ueberschusses
des Aetzammoniaks und der Abwesenheit von Ammoniaksalzen, wenn nur zwischen dem Aunenblicke der Fallung
und der Filtration ein hinreichend ?anger Zeitraum verflossen ist. - Die Alaunerde wird vollig und auf der
Stelle durch Schwefelwasserstoff-Schwefelammoniumgefallt,
selbst dann, wenn die Losungen sehr verdunnt sind,
sowie auch bei Abwesenheit von Ammoniaksalzen. (Ann.
de chim. et ole phys. 3. Ser. Aoiit 1846. 1. XVIIJ H. L.
Vulkanische Ablagerungen von Neuseeland.
D i e f f e n b a c h und H e c k e r fanden im Innern von
Neuseeland eine Menme vulkanischer Quellen von hoher
Temperatur, aus welc?ien sich ein reichlicher, dem Chalcedon ahnlicher Absatz gebildet hatte.
Einer dieser Niederschlage enthielt:
Kieselslure ..... 77,35
Alaunerde ...... 9,70
tisenoxyd.. .... 3,72
Kallr.. ........ 1,51
Wasser.. ...... 7,66
99,97
Die Zusammensetzung ist also der auf Island vorkomrnenden Absatze ahnlich. (Institut. 292. - Pharm. Centrbl.
1846. No. 30.) B.
_Verhlschnng VOII Flores Ziiici mil Mebl.
S c h a f f n e r will Zinkoxyd mit Starkmehl verfalscht
gefunden haben. (Jahrb. f. prakt. Pharm. 12. 5 . 285.) B.
Ein Colleae im Hannijverschen fand kiirzlich in ihm
zur Priifung cbergebenem Zinkoxyde vie1 schwefelsaures
Bleioxyd. B.
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