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Lslichkeit der Platinlegirungen in Salpetersure.

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Salzgewiiinung in Michigan. - Loslichkeit d. Platinlegirungen etc. 77
insofern intercssant, als sie einem gcwissen Einblick in die
Vorgange gestattet, welchen das Vorkommen mancher Ninerdien unmittelbar neben ihrer gediegenen metallischen Grundlage zuzuschreiben sein wird. (Journ. de Pharm. et de Chimie.
4. Serk Tome XXI. p . 478.).
Dr. G. V.
Die Salzgewinnnng in IIichigan
begann am 4. Juli 1860. Sie ergab 1861-125,000 Fass
und stieg 1874 auf 1,026,979 Fass; ein sehr befriedigendes
Resultat, wenn man in Rechnung zieht, dass das Salz zweiter Qualitat in seiner Menge abnimmt. Diesen Aufschwung
verdankt Michigan dem Salzinspector Dr. 8. S. G a r r i g u es.
(American Joumal of Pharmacy. Vol. XLVIX 4. Ser. Vol. J?
2875. pay. 238.).
R.
Laslichkeit der Platinlegirungen in SalpetcrsXure.
Es ist eine seit lange bekannte Thatsache, dass das in
einfachen Siiuren unlosliche Platin in legirtem Zustande von
Salpetersaure mehr oder weniger angegriffen oder aufgelost
wird. Den Grad dieser Loslichkeit unter verschiedenen Verhaltnissen durch Versuche festzustellen, legirte A. W i n k l e r
das Platin mit in Salpetersaure leicht loslichen Metallen :
namentlich mit Silber, Kupf'er, Blei, Wismuth und Zink im
Zustande vollkommner Reinheit. Die Legirungen hatten einen
annahernden Platingehalt von 1 - 2,5 - 5 und 10 %. Als
Losungsmittel diente vollkommen reine Salpetersiiure vom specifischen Gewicht 1,398 - 1,298 und 1,190. Die Ergebnisse
dieser Versuche zeigen, dass die Loslichkeit des Platins in
Salpetersaure unter Umstanden eine sehr erhebliche sein kann.
Die Silberlegirungen von weisser Farbe und geringer
Dehnbarkeit wurden von Salpetersaure leicht angegriffen, und
gaben unter gleichzeitiger Abscheidung von schwarzem , feinpulverigem Platin gelb gefarbte Losungen desselben. S o fand
der Verfasser, dass von Salpetersaure vom specifischen Gewicht 1,398 durchschnittlich 65,84 o/o Platin aus der Silberlegirung in Losung gingen. Bei Anwendung von Salpetersaure 1,190 betrug sogar die durchschnittliche Loslichkeit
66,27 o/o Platin, wahrend von rauchender Salpetersaure (specifisches Gewicht 1,298) nur 36,34 O/, Platin gelost wnrden,
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Loslichkeit d. Platinlegirungen ate.
Geringer aber immer noch bedeutend war die Loslichkeit
des Platins in der Kupferlegirung , dieselbe betrug zwischen
46 und 23 %. Die Legirungen waren etwas sprode und lieferten bei Behandlung mit der Saure griine bis gelbgriine Losungen. Das zuruckbleibende Platin ist sehr zart vertheilt
und setzt sich nur langsam aus der Flussigkeit ab.
Platin wird von flussigem Blei sehr leiclit und in reichlicher Bienge aufgenommen, scheint aber dabei keine so totale
Zertheilung zu,erfatwen wie beim Legiren mit andern Metallen,
in sofern es nach Behandlung mit Salpetersaure nicht als
schwarzes, zartes, sondern als dichteres, graues Pulver abgeschieden wird. Bei hinlanglich langer Behandlung mit Salpetersiiure ging bis auf Spuren alles Blei in Losung uber,
wozu jedoch erneuter Aufguss von Gaure auf das Ungeloste
erforderlich war. Mit rauchender Salpetersaure gelang deshalb der Versuch nicht, indem dabei eine die Loslichkeit
hindernde -4usscheidung von Bleinitrat erfolgte. Ueberhaupt
wurde auch im l'ergleich zu den vorigen Legirungen weniger
l'latin (durchschnittlich etwa 14 o/o gelost.)
Sehr ahnlich ist die sehr spriide W i s m u t h 1e g i r u n g ,
auch sie liess einen Theil des Platins in ziemlich compacter
Gestalt Wismuthfrei zuruck. Rauchende Salpetersaure loste
aus dieser Legirung 10,s o/o Platin ; dagegen Salpetersaure
vom specifischem Gewicht 1,398 durchschnittlich 27,27 o/o.
Fur die Z i n k l e g i r u n g war die Loslichkeit sehr
schffankend (zwischen 7,s bis 20,38 %), am wenigsten loste
hierbei die rauchende Saure.
Der Verfasser zicht a m seinen Ergebnissen den Schluss,
dass die Loslichkeit des Platins ungefahr im umgekehrten
Verhaltnisse zum Platingehalt der Legirungen steht. Am
regelmassigsten zeigt sich dies bei der Wismuthlegirung;
jedoch waren in allen andern Fallen soviel Abweichungen
bemerkbar, dass ein eigentliches Gesetz sich daraus nicht
ableiteu lasst. Die rauchende Salpetersaure lost vergleichsweise am schwachsten ; f~ die gewohnliche Salpetersaure dagegen scheint der Concentrationspunkt von keinem erheblichen
E i d u s s zu sein. Bemerkensmerth ist, dass dat Silber, obgleich das am wenigsten zur Oxydation geeignete Metall,
den Angriff der Sauren auf das Platin von allen Legirungen
am meisten befordert. (Fresenius Zcii%cJit$t f. anal. Chem.
XIIl. JaRrg. 4. Hft. S. 369.).
Dr. E. 3'.
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