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Lslichkeit der Schiessbaumwolle in Aether.

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Loslichlceil der Schiessbaumwollc in Aether.
193
Die Platinverbindungm sin4 :
+
+
+
+
5 ( C 1 2 H ~ ~ SP~t S L )
3(C12H"C12 $ P t C I ? )
2(C:1xliLIC12 +PtC12)
6(C'2H1IS?+FLS3)
~ ( C L ~ H I I'ts'j
I S ~ -1- ( C L Z I I ~ I C-tI P~ t c i z ) .
Die 0 11eck si 1 b er ve rh i n d u n gen sin d :
+
+
+
(Cl~H105"+5HgS)
(CL2FI1OCI% H p C I ) =
2(C6 I I S s +2&HgSj
(C6H5CI
;H g CCI),
(C12HLOSR
2flgS)
l!l (llg2CI)
3 ( I l p J S ' ~ C I ) ].=
2(C" 115 S'
IlgS)
[ a (Hg2CI)
2 (HgJS"l)j.
+
+
+
+
+
+
+
Endlich wird nocli folgcndc Bctrachlung angeschlossen :
I)ie Pflanze, von dcr die Asa foelida gcwonnen wird,
ist cine lJmbe1lifcer.c. Die sich mit Leichtiglteit aus der
Asa foetida erzeugendc Valerianshure ist in pflanzenphysiologischer 13ezichung darum noch von Intcresse, wcil diese
Skure oder \rerbindungen kihnlicher Zusamrnensetzung bereits i n deri meisten Pflanzen dieser Familie Sefunden wurden, und cs schon ziemlich sicher steht, dass sie das
Hauptchai.aklcris[ikon dersclben hilden. So ist in der
Wurzel der Angelika die Gegenwart der Angelikasaure
= C ' O H 7 O 3 aq und dcr Valeriansiiure nachgewiesen
worden. I n der Athamantha Oreoselinum wurde das Athamantin gefundan, das cine gepaarle Verbindung von Valeriansaure und Oreoselon ist:
Athanianlin = C 2 4 H 1 5 0 =
7 .-~
C'4H503
C L n H g 0 3 + aq
+
+
Orenselon.
Valeriansaure.
Das P eucedanin in Peucedanum Oreoselinum ist =
c14 ~5
0 3
Orenselon.
+ _ _ _H ;_
clo
0 3
Angelilrasdure.
In derm Sanien von Cuminum Cymiiiunz ist ein sauerstofffreies Oel gefunden worden, dessen Formel: C2 O H 1 4
oder 2 ( C 1 0 H 7 )ist; ferner ein sauerstoffhaltiges= 2C' OH6O;
dieselbe Zusarnniensetzung hesitzen die krystallisirten sauerstoffhaltigen Bestandtheile des atherischen Fenchel- und
Anissamenijls.
Gewiss wurden sich, stande uns die ganze Pflanze
der Ferula. Asa faetida zu Gebote, noch ausser dem atheahnliohe interessante Analogien herausstellen.
rischen 0 ~ 1
G.
(Ann der Chem. 'u.Phys. Bd.
71. p . 23.)
___Loslkhkeit der Schiessbaumwolle in Aether.
H:Vo h l machte die Erfalirung, dass eine in Aether
unlosliche Schiesshaumwolle in Aether loslich wurde, als
sie mit alisolutem Alkohol mehrere Stunden lan
kocht war. Er verdunstete die zum Auskochen enutzte
B
Arch, d. Pharm. CXIII. Bds, 2. lift.
43
194
Loslichkeit der Schicssbaum,ioolle in Aether.
alkoholisc,he Fliissigkeit und bemerkle die Ausscheidung
hleiiier krystallinischer Korncr, die Solgende Eigenschaften
zeigten: Sie schmolzen schon bei 70" zu olarligen Tropfe'ell zusainmen, detonirten, mit dem Hammer auS einem
Ariibos gschlaSen, liefiig und verpufFtcn zwischen 140"
])is 450". Nach dcr Auflosung i n Alkohol lassen sie sich
nicht mehr in krystallinische Form bringen, verwandeln
sic11 vielrnehr in eine zahe harziihnliche Substanz, die beim
j2rwiirrnen unter Wasser Alkohol von sich giebt, also A lliohol aufgenoinmen hat und dalrer h i der Analyse weiiig
ubereinstirnmcnde Resultate liefert. Der dargestellte neue
l<orper wird in Acthcr loslich, sobald er nur cine Spur
17on Alliohol aufgenommen hat, u n d verliert seine Loslichkeit, wenn man ihn aus sciner alkoholischen LGsung mit
vielcm Wasser niedcrschligt und ihn bis zur volligen
yerjagung dcs hlkohols sieden Iiisst. Von concenlrirter
Schwefelsaurc wird er in der Iialle ohne Veranderung
aufgenommcn und durch Wasser aus derselben wieder
gefiillt; in concenlrirler Kalilauge ist er ebenfdlls beim
Kochen loslich, doch unler Entwickelung von Amrnoniakgas. Bei der Erhitzung dcr alkalischcn Lijsung mit einer
ammoniakalischen salpetersauren Silberliisung beschlagen
die Wiindc dcs Gefiisses, in wclchcrn die Erhilzung geschieht,
mit metallischcrn Silhcr.
Die ncu aufgefundene Suhstnnz schcinl durch Iangere
Einwirkung der Schwefclsalpeters~urczii entstehen, besonders dann, wenn ein Ueberschuss von Schwefelsaure vorhanden ist, denn sic Iiisst sich leicht in grossercr Menge
darstellen, wenn man Schiessbaumwolle oder auch robe
Baumwoile in einem Gemisch von 1 Th. rauchender Salpetersaure und 6-7 Th. concentrirter Schwefelsaure lost,
und diese Losung nun in einem dunnen Strahle in eine
grosse Menge Wasser giesst. Die Substanz schcidet sich
dann als ein weisser schwerer Bodensatz ab.
Aus allem Mitgetheilten zieht Vohl den Schlnss, dass
die Liislichkeit der Schiessbaumwolle durch das Umhulleii
der Faser mit der beschriebenen Substanz vcrhindert, tiass
aber beim Hinzubringen von Alkohol die Substanz entweder gelost, oder durch Aufnahme von Alkohol in Aether
loslich gemacht wird. Nicht unerwahnt darf indessen hiebei
bleiben, dass das bekanntlich durch Auflosen der Schiessbaumwolle in Aether bereitete Collodium durch Zusatz von
Alkohol die Eigenschaft, schnell auszutrocknen, zum Theil
verliert. (Ann. der Chem. u. Pharm. Bd. 70. p . 360.) G .
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schiessbaumwolle, aether, der, lslichkeit
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