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Lslichkeit des Eisen- Kupfer- und Kobaltoxydhydrats in Kalilauge.

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Losislz'chkeil des Eisen- etc. Oxydhydrats in Kalilauge.
k3
2) S chw e f e I m a n g a n - S ch w e fc In a t r i um. Man
nimmt statt Kali, Nalron und verfahrt wie bei der KaliumVerbindung. Man erhalt diese Verbindung in Form kleiner,
glanzender, hellrother, nadelforrniger Krystalle. Die C',
'imenschaften sind fast dieselben, wie bei dem vorhergehendcn
Salze. Auf Platinblech erhitzt, verbrennen dicselbcn untcr
Entwickelung von schwefliger Saure untl Zurucklassung
von Manganoxyd und schwefelsaurem Natron.
Die Anal se ergab ebenfalls die Formel: 3 MnS NaS.
In 100 ' heilen:
!i
+
gefunden. berechnet.
Mangan.. . . 4 9 , l l
48,6
Schwefel.. . 37,18
37,s
Natrium.. . . 13,26
13,6
.
.
.
9935
100,o.
(Annul. d. Chem. u. Pharm. Bd. 59. p . 35.)
Hz.
Loslichkeit des Eisen-, ICupfer- und Iiobaltoxydhydrats in JCalilauge.
A. V o l k e r bemerkte bei der Bestimmnng der Kohlensaure in dem Liebig'schen Apparate, dass die zuvor
wasserhelle Kalilauge nach dem Einleiten der Kohlensaure
braune Flocken fallen liess, welche er fiir Eisenoxyd
erkanntc. - Directe Versuche mit concentrirter kohlensaurefreier Kalilauge und frischgefalltem Eisenoxyd bestatigten die Beobachtung, so dass V o l k e r bei Trennung
der Thonerde vom Eisenoxyd nur eine miissig concentrirte Kalilauge empfiehlt. (Zu schwache Lauge lost die
Thonerde bekanntlich nur unvollstandig.)
Kobalt- und Kupferoxyd losen sich abcr in grosser
Menge in concenlrirter Iialilauge auf, so dass lelztere Losung selbst zur Entdeckung sehr kleiner Mengen Traubenzucker, der Kupferoxyd zu Oxydul rcducirt, angewandt
werden kann. - Um dem Einwande von B e r z e l i u s ,
dass die Aufloslichkeit des Kupferox ds in Kalilauge
nur einem Gehalte von organischen Sto en zuzuschreiben
sei, zu begegnen, nahm V o 1 k e r hierauf besondcre Rucksicht, fand aher dennoch seine Versuche bestatist. Die
Losung des Kupferoxyds in Kalilauge kann dann init Wasser verdunnt werden, ohne dass sich Kupferoxytl abscheidet. Zur Trockne verdampft, erhalt man aber eine blau
geschmolzene Masse, die sich in Wasser mit schon gruncr
Farbe aufliist. Leitet man Chlor durch die Losung des
Kupferoxyds in Kalilauge, so k b t sich die Flussigkeit
i
44 Fallung d. Eisens, Mangans u. Nickels im metall. Zustande.
dunkelgrun; sobald aber alles Kali mit Chlor gesattist
ist, zersetzt sich die entstandene Verbindung und es scheidet sich Kupferoxyd unter Gasentwickelung ab. (Annul.
d. Chem. u. Pharm. Bd. 5.9. p . 34 )
Nachschrzft. Die erstere Beobacbtung habe ich bei
organischen Analysen selbst ofters gemacht und war, sobald ich die Kalilauge aus dem sogenannten Kali carbon.
depzrr. dargestellt hatte, die sich gleichzeitig i n Flocken
ausscheidende Kieselerde oft ganz braunroth gefarbt. Nach
der Entdeckung der Eisensiiure glaubte ich, dass diese
auch beim Kochen der Kalilauge in eisernen Cefassen
schon durch den Contact in kleinen Mengen crzeugt wiirde,
und durch Einleiten von Kohlensiiure in Freiheit gcsetzt
in Eisenoxyd und Sauerstoff zerfiele. Ob diese Ansicht
unricht,ig ist, muss ich competenterem Urtheile uberlassen.
Bei Wiederholung der Versuche V o 1k e r s mit Kupferoxyd habe ich dioselben vollig bestatigt gefunden.
___
HZ.
Mittel zur Fallung des Eiseiis, Mangans und Nickels
in metallischem Zustande aus ihren Liisungen.
Bei der Einwirkung des mctallischen Zinlts auf Eisenoxyd bemerkte P o u m a r i: d e, dass die Entwickelun
Wasserstoffgas erst dann beginne, wenn sich das b anke
"On
Zink mit einem dunklen Hautchen, welches an der Luft
allmalig ockergelb wird, bedeckt hatte, nnd er schliesst
daraus, dass die Entwickelung des Wasserstoffgases nicht
von der Oxydation des Zinlts, sondern von tler des in
metallischem Zustande gefallten Eiscns hcrruhren moge.
Auf der anderen Seite wurde auch das Hiiutchen auf dem
blanken Zink um so dentlicher, je geringcr die Wasserstoffentwickelung und je concentrirter die Eisenoxydl6sung
war. In der That gelang es P o u m a r B d e , bei Anwendung sehr concentrirter Eisenoxydlosungen glanzende
Plattchen von metallischcm Eisen zu erhaltcn, welche sich
nur dann wieder oxydirten, wenn man diesclben vom
Zink durch Umschiilteln entfcrntc: nnd dic Flussigkeit vcrdunnte. Urn den Versnch anzustellen, muss man das Ziiik
und die Eisenoxydlosnng in eine weilhalsige Flasche bringen, welche weit genug ist, so dass man sie, um das entwickelte Wasserstoffgas zu entfernen, nicht zu oft offnen
darf. Man ist also auf diese Weise im Standc, chemisch
reines Eisenoxyd zu erhalten. Nickel- und Mangansalze
verhalten sich ebenso, wic die des Eisens. (Compt. rend.
7
XXlI.
- Pharm. Centrbl. 1847.No. 3.)
B.
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