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Lslichkeit des Ozon's und Verhalten gegen Stickstoff.

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354 Jodarsensaure. - Lb'slichkeit d Ozons u. Verhalten geg. Stickstoff.
Jodarsensiiure.
Nachdem seinerzeit die von S. Zinno (Bd. 4 S. 158)
behauptete Existenz einer Jodschwefelsaure von Michaelis und
Kothe in Zweifel gezogen, hat neuerdings M. W e g n e r die
Angaben desselben Chemikers uber die 13ildung der Jodarsensaure controlirt, und - wenn nicht noch iibersehene Differenzen in der Art zu arbeiten sich heraus finden sollten sehr unwahrscheinlich gemacht. Nach Zinno erhalt man die
Jodarsensaure durch Eintragen von in Wasser vertheiltem
Jod in eine heisse wasserige Losung arseniger Saure, so
lange als noch keine bedeutende Fiirbung eintritt. Aus der
durch Kohle filtrirten , concentrirten Flussigkeit erhalt man
die Jodarsensaure in prismatischen Xrystallen, von der Reaction eines lioslichen Jodurs, (specie11: gelber Niederschlag, ohne
rothbraunen Niederschlag.) Aus diesem Verhalten schliesst
Zinno, dass bei dem Zusammenkommen von Jod und arseniger Saure nicht Jodwasserstoff und Arsensaure , wie bisher
angenommen, gebildet werde. Dem gegendber fand M. Wegner in identischen Versuchen nie prismatische Rrystalle, sondern Octaeder in wechselnder Flachenausbildung, die sich als
arsenige Saure erwiesen, und nur gelegentlich mit Jod verunreinigt waren. Die oben bezeichnete , filtrirte Flussigkeit
schied, wie Zinno nicht bemerkt zu haben scheint, Sod ab,
und ein darauf basirter Versuch M. Wegiiers zeigte in der
That, dass HJ und A s H S Q 4 , wenn initeinander eingedampft, J und AsBQSgeben. (Ann. Chern. u. Ph. 174. 129.).
C. E.
Liislichkeit des Ozon's und VerhEalten gegen Stickstoff.
In einer neuen, urnfinglibhen Untttrsuchung uber das
Verhalten des Ozons gegen Wasser und 8tickatoff, weist C a r i u s zunachst nach, dass Ozon in der That von W asser absorbirt werde, wenn es auch nicht gelang, den Absorptionscoefficienten mit Sicherheit festzustellen. Diese GrSsse schwankt
zwischen 0,635 und 0,834. Ozon (Qs) ist inactiv gegen
Wasser, obwohl es, wie auch Schone fand, langere Zeit darn&
in Contact in gewohnlichkn Sauerstoff zuriickverwandelt wird.
Dessgleichen wird auch Stickstoff in Gegenwart von Wasser
und noch weniger trocken, durch Ozon oxydirt, vielmehr zeigt
Carius, dass die bei der Ozonerzeugung auftretenden Stickstoffsauren direct und nebenher gebildet werden.
355
Ueber Kaltemiechungen.
Selbstverstiindlich werden durch Ozon die Stickoxyde
momentan hoher oxydirt , bemerkenswerther ist die durch
Ozon veranlasste Oxydation von Ammoniak zu Ammoniumnitrit und - nitrat, nach folgender Gleichung:
2(NH3) 4(e3) NHCNQ2 2 H 0 4QB.
Die Bildung des Nitrats lasst sich erklaren durch 1) sogleich statthdende weitere Oxydation des Nitrits durch Ozon,
2) durch das Wasserstoffsuperoxyd , 3) durch directe Oxydation mittels Ozon, wobei die Bildung von HO ausgeschlossen ware :
2 @Ha)
4 (e3)
= nH4NQ9 -/- H20 4 0 2 .
Carius entscheidet sich fur die zweite Annahme und fiihrt
den experimentellen Beweis fur das gleichzeitige Auftreten
von NQ2H und HQ in der Natur. (Ann. Chem. u. Ph. 174.
+
-
+
+
+
+
C. E.
1.).
Ueber KiiltemischuDgsn.
B e r t h e 1o t hat auf dem Wege theoretischer Untersuchungen die Warmemengen ermittelt , welche bei den verschiedenen Methoden zur Erzeugung kunstlicher Kalte gebunden werden und dabei gefunden , dass dieselben, also auch
die erzielten Kiiltegrade am Bedeutendsten sind bei Anwendung
flussiger Xorper , welche ganzlich in Dampfform iibergehen.
Der Rechnung nach miisste bei Verdunstung von Aether die
Temperaturerniedrigung 192 O, von Schwefelkohlenstoff 5300,
von fliissigem Ammoniak 460°, von fliissigem Stickoxydul
440° betragen, nnd wenn in der Praxis solche Resultate noch
nicht erzielt worden sind, so rbhrt dies theils von der rasch
erfolgenden Wiederzuleitung von Warme aus der Umgebung
her, theils aber auch davon, dass die zu sokhen Versuchen
dienenden Apparate noch sehr weiterer Vervollkommnung
fahig sind. wenn in Folge gefundener Verbesserungen derselben die uns in der Vergasung von Fliissigkeiten gebatene
Kaltequelle mehr a h bisher ausgenutzt werden kann, dann
wird man, so hofft Berthelot, zu weit niedrigeren Temperaturen, als die jet& bekamten, und in grossere Niihe des absoluten Nullpunktea gelangen, welche nach den heute geltenden Theorieen etwa bei - 213O liegen miisste. (Journal dc
Pharm. et de Chim. 4. Sen>. Tome X X . pay. 5.).
Dr. G. V
23
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