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M┬йmoire sur la Coca du P┬йrou ses caract╨Бres botaniques sa culture ses propri┬йt┬йs hygi┬йniques et th┬йrapeutiques par Manuel A. Fuentes de Lima Paris. Ad. Lain┬й et J. Havard 1866. 26 S. in gross Octav

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Literatur und Kritik.
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Pag. 134. A p o s e r i s f o e t i d a Less. Alpenpflanze, Walder selten
in Wiirtemberg ?
Pag. 136. C r e p i s a l p e s t r i s Tausch. F e h l t , obwohl diePflanze
nach Doll’s Bhein. Flora in Oberbaden und in Wiirtemberg wiichst.
Pag. 149. ( f n a p h a l i u m n o r v e g i c u m Gunn. Wird als Varietiit zu Qnepbalium silvaticum gezogen.
Pag. 175. O e n a n t b e p e u c e d a n i f o l i a Pollich. 1st nicht aufgenommen und such nicht als Varietiit erwahnt.
Peg. 176. L i b a n o t i a c r e t e n s i s Scop. Felsen, sehr selten in
W W m b e r g angegeben.
Pag. 214. C o r o n i l l a v a g i n a l i s Lamk. Ealkboden, sehr selten
in Wurtemberg.
Pag. 218. O r o b u s a l p e s t r i s Kit. Diese mehr b‘stliche Pflanze
scheint mir f i r Wiirtemberg nicht sehr wahrscheinlich.
Pag. 230. S p e r g e l l a s a x a t i l i s . Auf das Priontibrecht dieses
Namens kann der Verfasser der Excursicnsflora wobl keine Ampriiche
machen, da Lohr diese Pflanee in seiner E n u m e r a t i o der Flora von
Deutschland und de angrenzenden Liinder p. 111 schon 1850 Spergella
saxatilir! genanut hat.
Pag. 232. S t e 11a r i a c r a s s if o 1i a Ehrh. Wiirtemberg sehr eelten.
Pag. 235. D i a n t h u s S e g u i e r i Vill. Findet sich schwerlich an
Wegen und auf Wiesen, sondern an bewachsenen Felsen der Bergregion
in Oberbaden und a d dem Schwarzwalde.
Peg. 258. B u n i a s o r i e n t a l i s L. 1st wohl in Wiirtemberg nur
eingeschleppt.
Peg. 262. N y m p h a e a b i r a d i a t a Somm. Sehr selten in WGrtemberg.
N u p h a r S p e n n e r i a n u m Gaud. Stellt der Verfaseer ah Varietiit
unter Nnphar pumilum Sm. etc.
Daa Ganze schliesst ein Register der Gattungsnamen; das Format f i r
eine Excursionsflora ist zweckentsprechend und die iibrige Ausstattung
sehr gut.
Dr. L8hr.
f
M d m o i r e s u r l a C o c a d u P Q r o u , 888 oaractbres botaniques, sa culture, 080 propriQtds hygidniques et thdrapeutiques, par Manuel .A. F u e n t e s (de Lima), Paris. Ad.
Lain6.et J. Havard, 1866. 26 S. in gross Ootav.
Die kleine Schrift enthiilt eine Amahl nicht unintereesanter und
weniger bekannter Data iiber die Geachichte, Natargeschichte , Cultur und
Einsammlung der Coca, gibt statistiache Angaben uber Handel und Transport des fraglichen Mittele, betrachtet die durch den Cocagenuss bedingten Erscheinungen und beapricht die chemischen Eigenachaften der Cocabliitter und deren Verwendung in krankhaften Zustiinden. Eine nicht
colorirte Abbildung von Erythroxylon Coca und Durohschnitte der Bliithen
und Friichte sind a d einer Tafel der Schrift beigegeben. Der Verfasser
ist nicht Arzt; woraus sich von selbst ergibt, dass die auf die medicinische Vcrwendung bezuglichen Facta nur aus anderen Schriften compilirt
sind. Auch ist es nicht ersichtlich, ob der Verf. selbst an 01%und Stelle
die Wirkung der Coca auf die Indianer in den Peruanischen Bergwerken
kennen gelernt hat. Von den in Enropa gemachten Untersuchungen
iiber die chemischen Bestandtheile der Cocabliitter scheint F ue n t e 8
keine Kenntnisa gehabt eu haben, da er in Bezug auf das Coca’in nur
erwahnt, daes ein curopiiischer Apotheker in la Paz ein dem Chininsulfat analogea Coca’insulfat, das zu einem Kaffeeloffel voll als Febrifugum
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Litcratur und Kritik.
wirkc , componirt habe, wclches pcnianischc PrSpnrat sich bekanntlich
bei einer Untersuchung i n Europa als Gyps ausgewicscn hat. Von dcm
W o h l c r ' s c h c n Cocai'n ist in drm 13uche nirgends dic Rcdc und ebenso
s e n i g von den mit diesem Stoffc angestellten physiologischcn Priifungcn.
Wenn wir trotz dieser Fehler dennoch die Aufmerksamkcit anf die vorliegende Schrift lcnken, so gescliicht dies vorzugswcise deshalb , wcil sic
cine Reihe von hier in Europa kaum zugiinglichen peruanischen Quellen
zur Grundlage hat und so iiber die Verbrcitnng dcs Cocngenusses und die
Bedcutung dcr Coca f i r den peruanisrhen Binnenhnndel, so wic iiber mancbe
andere Punkte Mittheilungcn bringt , welchc sich bei Gosse und Montegazza, den bisherigen Monographen dcr in Redc stehcnden Erythroxylee,
nicht finden.
Rcmerken wollcn wirJ dass F u e n te s auf dic Yoglichkeit dcr Acclimatisation der Pflanze in Europa hinwcist. Die Stillung dcs Hungcrgcfiibls, welchc bekanntlich bci dcn Alineros Pcrus uach dcn iibercinstimmenden Bcrichten der verschicdenstcn Reisenden in so iiberaus auffiilliger
Wcise sich zeigt, ist bei den physiologischcn Untersuchungen von S c h r o f f
11. A. mit Cocai'n und sonstigen Cocaprilparaten i n keincr Wcise zu Tago
gctretcn und nur Th.C 1 e m e n s zu Frankfnrt a/M. Will durch Cocakauen
bei sich das errahnte Pliiinomon bcobachtct und mittclst Aufgiisscn dcr
Coca Bulimic verschiedener Krankcn geheilt haben. Die allgcmeinc Annahme gcht dahin, dnss nur die frischc Pflanze die eigcnthiimliche Wirkung auf das Kenensystem ausiilie, wclchc wir bei den Coqueros zu
Tage treten sehcn , und wiire dcmnach der Bersuch cincr Acclimatisation
dcr Cocapflanzc entsrhieden von Tntcrcssc, um sich von dcrselbcn auch
bci UIIY zu vergcwissern und um sic tbcrapeutisch sowohl als natioiralokonomisch zu verwerthcn. Wcnu uns 111u 11 u e l A. P u c n t c s crziihlt,
class yon cincm peruanischcn Truppencorps i n Folge von ermiidendcn Miirschen und Mange1 an Lcbcnsmitteln sich iibcrall Ermattung und E r k r m k u n g
zeigtc und einzig und allein die an das Cocakauen gewohnten Soldatcn
frisch und kampffihig bliebcn , die sich natiirlich nuch auf dieseni Zugc
mit ihrer Cocaration versehen hatteu, und wenn wir diese eineni officicllen Kricgsbulletin cntnoniniencn Angabcn fir autlientisch halten mussen,
s o liegt es nahc IU vermuthcii, dass auch bei uns in kriegerischen Zeiten
aus dcr Coca Nutzcn gczogcn werdcn k:rnn und Rcheincn cs geratle die Kricgsrniniaterien zn sein , welchc fur den friedlichen -4nbau des Cocnstrauches i n unseren Gegenden 11as allergriisste Intercssc haben sollten.
DL.
Husemnnn.
Literarisehe Notiz.
NutUrlicbes Friedrichshaller Bitterwasser. Dic Herren Aerzte und
Apotheker machen wir besontlcrs darauf aufmerksam, dass unser Bitterwasser auch in Glasflasehen gcfullt versendet wird. Etwas zur Empfehlung dieses Wassors, welches -bereits in allen Apotheken verlangt wird,
hier bcisufugen, erachten wir fiir iiberfliisnig und erlauben wir uns nur
truf eine Broschiire hinzuweisrn: ,,Klinische Beobachtungen iiber Heilwirkung dcs Friedrichshallcr Bittcrwasscr yon Prof. Dr. M o s 1e r , "
welche wir auf Verlangen gratis abgebcn.
Die Brunnendirection
C. Oppel 81 Comp.
in Friedrichshall b. Rildburghausen.
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бres, 1866, gross, ses, par, lima, havard, hygi, octa, lain, fuentes, sur, propria, йrou, coca, manuel, paris, йmoire, culture, botaniques, caract, йniques, йrapeutiques
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