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Magnetisches Chromoxyd.

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Magnetisches Chronioxyd.
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sich, dass das Zink auch in Formen des regulliren Systeius
krystallisiren kann und folglich dimorph ist. (Beim Silberglanz kommt diese Art der Gruppirung zuweilen in
grossen deutlichen Krystallen vor.) Das Zink ist in den
genannten Krystallen nicht rein, sondern noch mit dem
reguliir krystallisirenden Kupfer verbimden. Ob dies eine
nothwcndige Bedingung ist, damit das Zink in den regularen Formen krystallisire, oder ob es unter Umstiinden
auch allein in diesen Formen krystallisiren konne, mussen
weitere Beobachtungen lehren.
Das fragliche Messing (sogenannte Mengepresse) wurdc
aps 1 Theil Lauterberger Kupfer und 2 Th. Qalmei verfertigt und als Zusntz zu Tafelniessing genommen.
Das Zink ist nicht das einzige dimorphe Metall.
G. R o s e hat schon fruher nach ewiesen, dass auch Iridium und Palladium sich ahnlic verhalten und in den
Formen des reguliiren und des drei- und einaxigen Systems
krystallisiren konnen.
Zu den regularen Metallen gehort auch das Nickel.
G. Rose besitzt davon einen Regulus, welcher l l h 2011
lang, an den Wanden einer Hohlung, die sich beim Erstarren gebildet hatte, ebenfalls mit kleinen Krystallen in
gestrickter Gruppirung besetzt ist.
Man kennt sonach in regullren Formen: 1) Gold,
2) Silber, 3) Quecksilber, 4) Kupfer, 5) Blei, 6) Zink,
7) Cadmium, 8) Eisen, 9) Platin, 10) Iridium, 11) Palladium, 12) Nickel.
I n rhomboedrischen Formen krystallisiren: 1) Wismuth, 2) Antimon, 3) Arsen, 4) Tellur, 5 ) Zink, 6) Palladium, 7) Iridium, 8) Osmium.
Dimorph sind: Zink, Iridium und Palladium, quadratisch krystallisirtes Zinn. (Poygend. Annul. B d . 107.
Dr. H. Ludwig.
St. 3. S. 448. 1859.)
%
lagnetischa Chromoxyd.
Bei der Darstellung von krystallisirtem Chromoxyd
durch Erhitzen des Datnpfes von Chromacichlorid bemerkte N e g e r , dass einzelne Theile des Oxydes magnetisch waren. Dies magnetische Oxyd, welches nur
entsteht, wenn das Rohr, in dem die Zcrsetzung vorgeht,
nicht bis zum Gliihen erhitzt wird, bildet unkrystallinische, schwarze, auf der Innenseite matte, auf dcr Glasflache glanzende Rindeo, ist im Bruch ganz iihnlich dern
Eisengluhspahn und wird beim Gliihen an dcr Luft ohne
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T'erhtclten des Ktipfeers gegen wasserige Sulzsawe.
E'euereisclieinung grunlich unter Verlust der magnetischen
Kraft. Es giebt beim Zerreiben ein schwarzes Pulver
und ist in sehr diinnen Lagen auf dem Glase mit brauner Farbe durchscheinend, wahrend das krystallisirtc unm:ignetisclie Oxyd ein griines Pulver giebt und in sehr
diinnen Lagen griin durchscheint. Was die Zusammensetzung betrifft, so lasst sich mit grosser Wahrscheinlichkeit nach der Analogie von Eisenoxydoxydul schliessen,
dass auch das magnetische Chromoxyd Oxydoxydul als
wcsentlichen Restandtheil enthalt, aber gemengt oder verbunden mit eincm hoheren Oxyd, das vielleicht Chronibioxyd, Cr 0 3 , (oder chromsaures Chromoxyd, Cr2 0 3
C r W ) ist. Sehliesslich ist noch zu bemerken, dass
Clironioxydul und Chromoxyd ebenso wie Eisenoxydul
und Eisenoxyd fiir sich nicht magnetisch sind und erst
mngnetisch werden, wenn sie zu gleichen Aequivalenten
mit einnnder vcrbunden sind, dass aber das Chrommetall
durchaus unmagnetisch ist, wdirend das Eisen die magnetische Kraft in so hoheni Grade besitzt. (Annul. der
Chem. 11. Pharm. X X X V . 117 -121 .)
G.
+-
Ueber das Verhalten des Huyfers gegen wasserige
Salesiiure
ist eine wichtige Arbeit von Dr. A. V o g e l jun.
und Dr. C. R e i s c h a u e r unternommen, aus der wir
hier nur kurz die Resultatc wiedergeben konneri.
I ) Im Gegensatze zur gewohnlichen Annahme lost
sich Kupfer in concentrirter Siilzsaure (25 procenti er)
unter Wasscrstoffgasentwickelung auf, in eincm Grade, f a s s
2) dcreii Anwendung bei der F u ch s'schen Eisenprobe, welche sich auf die cntgegengesetzte Annahrne
vriindet, nicht zulassig ist. Ein Gleiches gilt von der
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Lrweitcrung dieser Probe auf die Braunsteinprufung,
Salpetersiiurelestimmung u. s. w.
3 ) Dagegen ermijglicht die F u chs'sche Probe unter
Anwendung ganz schwacher Saure und bci langerer
Uebung eine fur technische Zwecke zulanglich annshernde
Bestiinmung des Eisengehaltes. Uei 1Oprocentiger Siiure
findet iibrigens noch einc nnmhafte Auflosung dcs Kupfers
auch ohne vorhandenes Eisenchlorid statt.
4) Die Zersetzung der Goncentrirten Salzsaure unter
Wasserstoffgasentbindung findet bereits stntt, wenn in
aenderselben aufgelostes Eisenchlorid noch nicht zu F'
chloriir reducirt ist.
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