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Medicinische und konomische Eigenschaften des Anacardium occidentale.

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330 Medic. u. okonom. Eigenschaften d. Anacardiurn occid.
mende war brauner unraffinirter Zucker, dem aber die
Slanzende krystallinische Textur des braunen Rohrzuckers
abging. (Pharm. Joum. V. - Jahrb. fur prakt. Phapm.
Bd. 12. I% 5.) B.
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Medicinische und dionomische Eigenschaften des
Anacardium occidentale.
Es ist ein schoncr vielverzweigter Baurn von etwa
20 Fuss Hohe, der schon irn zweiten Jahre nach seiner
Entwickelung a w dern Saamen Fruchte tragt und hierin
ununterbrochen bis zurn funfzissten, in einigen Fallen selbst
bis zum hundertsten Jahre fortfahrt. Sein Holz ist hart,
feingeadert, dauerhaft und zu manchen Zwecken verwendbar. Stamm und Zweige liefern, wenn sie wahrend des
monatlichen Aufsteigens des Saftes verwundet werden,
ein weisses durchsichtiges Gummi, welches dern arabischen sehr ahnlich sieht. Dieses Gumrni schmeckt etwas
zusamrnenziehend rind ish ein gutes Surrogat des arabischenGumrni und, da es die Inseliten nicht anriihren, besonders geeignet zum Schutze solcher Gegenstande, welche
von ihnen nicht angefressen werden. Durch Anzapfen des
Saamens erhalt man einen milchigen Saft, welcher Leinwand dauerhaft schwarz farbt rind als Zeichentinte dienen kann. Es giebt 3 Varietaten dieses Gewachses, eine
mit roher, eine andere mit gelber und eine dritte mit rothund gelbgestreifter Frucht.
Die sogenannte Frucht ist nichts als ein un ewohnlich starker, safiiger Blurnenstiel oder Fruchtbo en von
birnarti er Gestalt, an dessen Ende, inmilten einer concaven Iache, eine nierenformige Nuss sitzt. Der Nusskern ist in eine harte Schale eingeschlossen und ausserdern noch von einer dunnen liautigen Hulle urngeben, zwischen diesen beiden befindet sich ein dickes schwarzliches
Oel von ausserster Scharfe, wesshalb man die Niisse
auch vor dem Verspeisen rostet, um das Oel zu entfernen,
nach L u n a n liefern sia auch mit Cacao zermahlen eine
vorlreffliche Chocolade.
Das erwahnte scharfe Oel ist ein grites ausserliches
Mittel zur Entfernung von Sommersprossen und Huhneraugen und zur Heilung bosartiger Geschwure, nur muss es
mit einer hinreichenden Menge fetten Oels verdunnt werden, Holz damit ahgestrichen, fault weder, noch wird es
von Insekten zerfressen.
Der safiige Blurnenstiel (die sogenannte Frucht) hat
etwa die Grosse einer ansehnlichen Feige, schmeckt ange-
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Dividivi oder Libidibi. Resina Ceradiae furcatae. 331
nehm, etwas zusammenziehend, und ist ein ausgezeichnetes Tonicum und Diureticurn.
Wird die reife Frucht gerostet und in Scheiben geschnitten in Punsch gelegt, so ertheilt sie diesem einen angenehmen Geschmack ; w i d derselbe dann in Flaschen gefullt, so fangt er bald an zu gahren u n d wird ein kostlicher
feuriger Trank. Nach L u n a n liefert der ausgepresste
Saft durch Gahrung einen guten herbcn Wein, welcher
sich bei Schwache der Eingeweide bewahrt hat, und H a m i l to n , von dem diese Notizen herriihl.cn, bezeugt aus
eigener Erfahrung , dass dieser Wein alle Eigenschaften des
Portweins besitze : er wiirde daher einen werthvollen Ausfuhrartikel englischer Colonien bit den konnen (Journ.Pharrn.
and Transact. V. - Repert. f. d. Phann. Bd. 4 2 8 . 2 ) B.
Dividivi oder Libidibi.
Dieses ist die schon seit langer Zeit bekannte und
zum Gerben empfohlene Frucht (Hulse) der Cuesulpznia
coviaria, welchc in Sudamerika, und nach Ha m i I t o n ,
auch in Jamaika einheimisch ist. P r i d e a u t und R o o t s e y haben in Bezug auf andere gerbstoffhaltige Substanzen vergleichende Versuche damit angestellt. Letzterer
fand, dass die Dividivischoten an Saamen und Abfallen
4 ihres Gewichts liefern; der andere verwendbare Theil
derselben er ah mit einer Hausenblasenlosung k9 Proc.
Gerbstoff, wa rend, auf dieselbe Weise behandelt, AleppoGallapfel nur 3,57 Proc. lieferlen. Aus den damit angestellten Gerbversuchen schien hervorzugehen, dass man
mit 1 Theil Dividivi so vie1 Leder gerben kann, als mit
4 Theileri Eichenrinde in einer um ; abgekurzten Zeit.
(Pharm. Joura. V. - Jahrb. f. pralct. Pharm. Bd. 13. I% I . ) B.
a
Resina Ceradiae furcatae.
Dieses ist das Product eines auf den Felsen der Westkuste von Afrika haufig wachsenden Strauchs von hornoder lederartigem Ansehen. Im trocknen Zustande ist
dieses Harz durchscheinend, von blassgelblicher Farbe,
dem Gumniiarabicrim oder Bernstein nicht uniihnlich; aher
von griinlicher Farbe. wenn es frisch von der lebenden Pflanze
gesammelt ist. Der Rruch desselhen ist muschlig-glanzend,
unter dem Messer zeigt es sich sehr sprode. Beim Erhitzen
verbreitet es einen aromatischen Wohlgeruch, schmilzt und
verbrennt mit r u s s e d e r Flamme. In Alkohol ist es nur theilweise liislich. Der Ruckstand wird von Aether nur zurn
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