close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Metacetonsure.

код для вставкиСкачать
317
Melacelotrsaui*e.
elwas bittern, spater sch wach stechenden Ceschmack. Sie
schmelzen bei nahe 1200 C., sind in kaltem Wasser kaum,
in heissem aber leichter loslich, weshalb sie sich. in. der
Kalte wieder ausscheiden. - Dicser Riechstoff ist schon
friiher in andern Vegetabilicn gel'undeii wordcn. z. B. irn
Meliloth, in der Asperula odomta u. S. w., auch in der
Tonkabohne, (im letztcrn Falle Coumarin genannt). Ob
diese RiechstofTe identisch unter cinandcr sind, ist was
G o b l e y zu untcrsuchen sic11 zur Aufgahe machte. Aus
seinen Arbciten ergab sicli, dass dcr Hiechstoff benannter
Pflanzcn in seinen Grundhestandtlicilen volllioninicn gleich
ist, und dass der etwa abwciclicndc Gcruch oder Geschmack mehrentheils von zufiilligcn Umstandcn hcrruhrt.
Dass das Coumarin vor 120° srhmilzl, kann von dem
in tler Tonka1)olinc bcliiidlichcn fcttcn blatcrie herriihren. Die E l e n ~ c i i t a ~ n ~ i s c lcliescs
i u ~ i ~ RiccIi~toll's ist nach einer
hl it L el za h I fo I gc!n d e :
. . . . . . . . i 6,25
. . . . . . . . 4,OO
. . . . . . . . . 19.73
Kolilcns l o IT
WassersioIT
SauersloIT
99,9i.
Das Coumarin mchijrl also, wic wir oben gesehen haben,
nicht hloss den biro(y1cdonen an. G o b I e y bernerkt
schliesslicb, dass in den h e r erwalinten Riechsroffen der
Geruch des Coumarins vorwallet. (Journ. de Pharm. el de
Chrm. Juil. 1850. p. 318)
du Mdnil.
- -
Metacetonsaure.
Dr. F r a q z K e l l e r cmpfiehlt zur L)arsloIluii~grosse~e~
Men en von Metacetonsaure nachstehencles Verfahren :
Sine. beliebige Portion Weizenkleie (2 bis 3 Pfund)
w i d mil *dem IOfachcn Gcwicht Wasser von 50,600
zu
einem Brei'an eruhrt, mil dern viertcn Theile groblich
zerschnittener .kederabfalle (am .besten Abschabscl von
geg9rbtem- Rindsleder) unrermengt und nach Zusalz von
gepulverter Kreide an einem warmen Orte der Gahrung
iiberlassen. In 3-4 Wochen in1 Winter - im Sommer
in wenigen Tagen
ist der Gahrungsprocess volleodet,
was man an dern Zusamrnensinken der vorher schwammig
aufgetriebenen Masse erkennt. Man colirt dann, laugt mit
heissem Wasser aus, verwandelt in Natronsalz, dampft ab,
und scheidet die Saure rnit Schwefelsawe ab.
Zur
Trennung dcr von K e I I e r verniuthekn Saure .wurde ein
Theil mit kohlensaurem Natron gesiittigt. der Rest zugegelmi urid von den] Salzruckslande ahdestillirt. Dieser
-
.-
318
Cynnanilan z'in I'erhallcn gegcn Sliuren u. Base,,.
gab sich als ein Gemenge von essissaurem und metacetonsaurem Natron zu crkennen. Be1 allen weiteren Versuchen, ausser der Metacetonsiiurc noch eine andere Saure
aufzufinden, erwiesen sich die aus den Hucksriinden dargcstellten Silbersalze gleich zusarnnicngcselzl, niiinlich:
C 6 B5Ag 0'. (Aim. d e Chem. u. Phami. Bd. 73.p. 205) G .
Cyaiiaoiliii in seiiiem Verhalteo gegeri Siiureo
utid ljaseii.
1.1 o I111 a n n liat scinc Vcrsuclie ziir niihcrn Kenntniss
d e r fluclitigcn organischen Ihscn, iibcr dic wir (zuictzt
Archiv LXI., 'Of)) hcriclitct liabcn, fortgesetzt und sic11
Jotzt zuniichst bcniiih t, die Kcnntniss des Cyananilins P U
vervollstandigen. Er fand, dass v e r d u n n t e Ch 1 o r w a s s c r s t o ffsii u r e dicse Base ausserordentlich leichi aufliisle, dass sic durch conccnlrirlc Saurc a h alsbald i l l
rin in starker Salzsiiure unliislichcs chlorwasserstoffsaui,cs
Salz verwandelt wurdc. Ileim Ahdampfen der Liisuns
in verduunkr Siiure wurdcn statt des einfachen Salzcs
roducte desselben erlialten, in wclchcn sicli
Zcrsetzunos
haum cinea $Spur von Cyananilin fand, dagegen durch eine
gcnauerc Lntcrsuchun~die Gegcnwart von nicht wenigcr
als funf verschiedcncn Verbindungen nachgewiescn wurdc.
Z 11r Tren n u ng d c rse I I, en w u i d c cl i c we i ssc K r y s tal I rnassc,
die nach dcrn Abdarnpl'en dcr Liisung i r n Wasscrhadc
x II r ii ck b1i ell, ni i t k a 1tern Wass er ge w as ch en. 1) i cse s 16,: to
cin Gcmenge von Clilorammoniuni und c1~lorw;rsserstolfsaureni Anilin auf, cnthiclt aber keinc Spur von Oxalsiiurc und Ameisensiiure.
Der in kaltcrn Wasscr unlijsliclie Ruckstand ab a n
lreisses Wasser 0 x a nr i tl und 0 x a n i 1 i n a 111 i d a j, der
IIiicksland cnthielt das 0 x a n i I i d , welches durch Krystallisircn aus Benzol, worin cs sich bcsscr, als in Alko1101 liist, gereinigl wurde. Die Anal\ se des 0 xa n i I i d s
ergab die Fornicl: C14 IIh KO".
D a s O x a m i d wurdc leicht erkannt an den hysikalischen Eigenschaften dieses Kijrpers und an der Eeichtigkeit, n i t welcher er sich untcr deni Eiiillusse von Sauren sowohl, als Alkalien in OxalsCui-o und Amrnoniak
verwandelte, cine Analysc war daher iiberfliissig.
D a s . 0 x a n i 1 a m i d , durch siedenden Alkohol V O ~
dem zufileich mit ihm von heissem Wasser aufgelosln
Oxamid getrennt, erscheint in schneeweissen, haarautigen,
7
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
116 Кб
Теги
metacetonsure
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа