close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Methode Chlorgas zu bereiten.

код для вставкиСкачать
301.
Melhode, C l i h g a s zu bereitett.
und Antimon-Metallen habe, widerlegt R o s e durch folgende Griinde: Beim Auflosen von Magnetkies in Chlorwasserstoffsaurc hinterhleibt ein Riickstand von Schwefel;
dass derselbe nicht als eingernengt betrachtet werden
kann, beweist, dass der Schwef'elkohlenstoff keinen Schwefel auszieht, und eine geschliffene und polirte Flache des
Magnetkieses durchaus keine Ungleichartigkeit der Masse
zeig!.
Der Magnetkies ist magnetisch, das Einfach- Schwefeleisen nicht ; er besitzt ferner ein vie1 geringeres spec.
Gew., als das Zweifach-Schwefeleisen, obgleich alle bekannten niedrigern Schweflungsstufen ein hoheres spec.
Gew. haben, als die hohern. Das spec. Gew. des Magnetliieses ist nctmlich 4,62, das des Zweifach -Schwefeleisens
irn Eisenkiese 6,03, das des Speerkieses 6,86. Das niedere
spec. Gew. des Magnctkieses beweist nicht nur, dass der
Magaetkies eine von dern Einfach - Schwefeleisen verschie;
dene Schweflungsstufe ist, sondern auch eine Verbindung
zweier verschiedener Schweflunssstufen sei.
Da die Form des Alagnetkieses, die eine Combination
eines Hexagon-Dodekacders mit dem ersten seclisseitigen
Prisrna und der geraden Endfliichc, eine solche ist, welche
nicht nur sehr verschieden zusammengesetzten Verbindungen, wie auch den oben genannten Verhindungen zuliommt,
sondern auch einPache Metalle, wie Arsenik, Antirnon, Tellur und Oxyde, wie Eisenglanz, Chromoxyd und Korund,
einc dem Magnetkies sehr iihnliche Form besitzen, so kann
dieselbe nacli des Verfassers Aleinung nicht i n Anschlag
St.
kommen. (Journ. f. prakt. Chem. Bd. 44. p. 116.1
RIethode, Chlorgas zii bereiten.
Rach L o n g m a i d's ersteni Verfahren werden '78 Thcile
his zur Rothe calcinirter Eisenvitriol mit' 60 Theilen fein
gemahlenen Kochsalzes gemengt und gegliiht. Man erhalt
durch doppelte Wahlverwandschaft schwefelsaures Natron
und Eisenchlorid, welches letztere aber in der Gliihhitze
zerlegt w i d ; das Chlor wird, dafern es zur Bereitung
von Chlorkalk bestimmt ist, unmittelbar in die Kalkkammern geleitet. Das zuriickbleibende schwefelsaure Natron
wird durch Auslaugen gereinigt und mit Kokes gegluht,
damit es sich in Schwefelnatrium umwandle, welches
L o a g rn ai d durch Einleilen von Kohlensaure zur NebcnSewinnling von Soda benutzt.
Nach einem andern Verfahren, welches L on 6 m a i d
angegeben, wird ein Gernenge von Schwefelkies mit salz-
Eiiifluss der Zeit auf h’ildutig chemisclier V e r b i n d u m p . 305
saurem Kali in einem Riistofen erhitzt. Das hicr als nutzliches Nebenproduct abfallende schwefelsaure Kali dient
entweder zur Alaunfabrikation, oder wird i n Substanz vcrwerthet , nachdem es durch Auslaugcn und Abdarnpfen
zur Krystallisation gehracht worden. (Rep. of pal. inv.
1818. - Polyt. Cenbbl. 1818. No. 18.)
tl.
Einfluss der Zeit auf die Bildung chemiscber
Verbindungen.
Li e b i g maclite die 13rfahrung. dass einc in der Siedhifze
init verwitterter Oxalsaure gesiitligte alkoholische Liisung,
wclchc beim Erkalten cine grosse Menge Kr stallc absctzt,
wenn diese Losung langere Zeit an eincm 0-500 warmen Orte stchen gelassen wird, nach rnehreren Tagen,
beim Erkaltcn, die Menge der sich absetzendcn Krystalle
abnimint und nach Verlauf mchrci-er Monatc dicselbc Fliissigkeit kcine Kr stalk rnehr liefert. Im Verlauf dieser
Zeit hildet sich dxalwcinsiiure und Oxalhther, von letzterem am Ende so viel, dass er sich durch Zusatz von Wasser in den hekannten olartigcn schwcrcn Tropfen abschciden Iasst. Ikim Sattigcn der Flussigkcit niit Iireide blcibt
cine Rlengc osalweinsaurer Kalk gelost, untl bcim Vermischen niit Ammoniak erhiilt man eine reichliche Alenge
Oxamid. Iler OxalsCure ganz g!eich vcrhilt sich die Hippursaure. Einc in der Wiirnic qesattigte wcingeistise Liisung krystallisirt beim Erkalten in den bekanntcn IangcnNadeln. Bleibt
aber die Losuns mclirera Wochen und Monate lang an
einem warmcn Orte stehen, so Bndcrt sich die Form der
sich absetzcnden Krystnlle. die fiadcln werden immcr kurzcr, spiiter scheidet sich die S3ure in hlurncnkohlahnlichen
kriimlichen Massen all, an tlencn keine Form zu erkennen ist, u n d zuletz~ cntstchen liryslallc, die in gelindcr
Wiirmc ijlartig schmclzen und d l e Eigenschaften des Hippursiiureiithcrs besitzen.
Nicht alle Siiuren vcrwnndeln sich mit Alkohol unter
gleichen Verlialtnisscn in cincn Acthcr. 15ine i n der Wiirme
gesiittigte Liisung der Benzocsfurc in Alkohol Itann.wochenlang stehen, ohnc dass die sich beirn Erkalten ausscheidentlcn Krystallc verandcm nocli vermindcrn ; setzt man aber
einer in dcr WBrme gesiittigtcn Aullijsung dieser S h e in
Alkohol, welche beim Erknlten zu einern fesrcn Brei ersiarrt, einige Tropfen rauchender Salzslure, oder besser
etwas Alkohol, den m a n mit salzsaurem Gas gesattigt hat.,
hinzu, so verliert diese Liisung, nachdem sic 8 4 4 Tagc in
I
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
127 Кб
Теги
chlorgas, method, bereiten
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа