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Methylchlorid zum Extrahiren von WohlgerUchen.

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Angesauert. Wnsser. - Eisenchlorid.
- Amen nuf Zucker. - Methylchlorid. 397
769 Millim. bei 89O. In Wasser ist es wenig loslich und mischt
sich mit Aether und Alkohol in allen Verhaltnissen. (Journal of
the arnerican chemical society. No. 12. pay. 523.)
Bl.
Wirkung angesherten Wassers auf Eiscn und Stahl. Wird nach H u g he s Eisen oder Stahldraht in angesauertes Wasser
gelegt, so wird es rasch briichig.
HZS04ist hinreichend.)
Verf. Mhrt diese Erscheinung auf aufgenommenen Wasserstoff im
naszirenden Zustande zuriick, indem er dieselbe Wahrnehmung hatte,
als er Eisendraht Wasserstoff aussetzte, welcher durch Electrolyse
des Wassers frei wurde. Dieser briichig gewordone Eisendraht
bis zur Kirschrothgluth erhitzt, nimmt in wenigen Seknnden seine
vorherige Biegsamkeit wieder an.
Solches wassertoffhaltiges Eisen ist negativer und bleibt an
der Luft unverandert, rostet nicht. (The druggists circular and
Bl.
chemical gazette. 1880. pug. 232.)
Um freie Srslzsslure in Eisenchlorid zu entdecken,
bereitet sich N i c o l a R e a s e 1) eine Losung von 1 gr. krystallisirter Carbolsaure in 100 C. C. heissem destillirten Wasser, und verdunnt 2) die zu untersuchende Eisenchloridlosung mit 50 C. C.
des tillirtem Wasser.
Die Eisenchloridlosung in ein kleines Becherglas, auf weisser
Papierunterlage, gegossen, wird tropfenweise mit der Phenollosung
versetzt. 1st die Losung schwach sauer, RO entsteht beim ersten
Tropfen eine voriibergehende, wenn stark sauer, gar keine Farbung.
Bei weiterem Zusatz von Phenol aber entsteht eine bleibendc
amethystene Fiirbung, welche nach und nach dunkler wird, wenn
keine freie Sahsaure vorhanden ist.
Aus dem Verbrauch der Phenollosung kann man die vorhandene Sauremenge ungefahr erkennen. (The h g g i d s circular
and chemical gazette. 1880. pay. 132.)
BI.
Eigenthfimliche Reaction des Arsen anf Zucker.
-
Eine Losung reiner Arsensaure rnit Zucker gemischt, nimmt nach
wenigen Stunden eine r o s a F a r b u n g an, geht bald in echon
p u r p u r r o t h ub e r , welche Farbung dann mit wenig Veranderung
mehrere Tage bleibt. Milchzncker, Yannit, Traubenzucker, Starkezucker rufen ahnliche Farbung hervor, aber Harnzucker, Siissholzzucker und andere Stoffe wie Stiirke, Gummi etc. verhalten sich
indifferent. Arseniate (losliche) und Arsenigesaure bewirken ebenso
wenig diese Farbung. (The dPUggist8 circular and chemical gazette.
1880. pag. 117.)
Bl.
Methylchlorid znm Extrahiren von Wohlgeriichen.
-
V i n c e n t extrahirte durch Methylchlorid die Wohlgeriiche ver-
398
Fabrihnaaaige Daratelluug d. Ammoniake auf synthetiachem Wege.
schiedener Holzer. Die erhaltenen Oele hatten einen unangenehmen
Gernch von Methylchlorid angenommen. Durch vorherige Behandlung des Yethylchlorids im gasrormigen Zustande mit conc. Schwefelsaure wurde dieser vollstandig entfernt.
Das auf diese Weise dargestellte 01. neroli wurde feiner gehalten als das durch Destillation mit Wasser gewonnene Oel. Die
Blumen, Holzer etc. werden in einer Destillirblase mit hinreichender Menge Methylchlorid iibergossen und die Flussigkeit nach
2 Minuten Beriihrung in einen luftdichten Kessel abgezogen. Bus
einem angebrachten Behalter fliesst Methylchlorid so lange nach,
bis die Blumen etc. erschopft sind. Das so erhaltene Chlorid wird
mittelst einer Luftpumpe ausgezogen und ein Wasserstrahl jagt es
mit der Feuchtigkeit der Blumen in einen Gasometer, aus welchem
dann alles Chlorid mittelst der Luftpumpe erhalten wird.
Im Vacuo wird das Chlorid, welches das Oel gelost enthalt,
eingedampft; indem rund urn den Kessel ein Wasserstrom von
30° C. fliesst, entzieht mittlerweile die Luftpumpe das Chlorid als
Gas. Das angebrachte Nanometer, welches zuerst 3 4 Atmospharen Druck zeigte , wird im Vacuo einen halben Atmospharedruck anzeigen, wenn die Operation vollig beendet ist. Der Kessel wird dann geoffnet und das an Fett und Wachssubstanzen
gebundene Oel mit Alkohol behandelt. Diese Methode soll auch bei
den Bluthen, z. B. Jasmin, Veilchen etc., angewandt sein, welche
bis jetzt nur durch enfleurage ausgezogen wurden. Die Ausbeute
soll auch an 25 o/o grosser sein. (The druggists circular and
chemical gazette. 1880. p. 216.)
Bl.
-
Fabrilrmsssige Darstellnng des Ammoniaks anf synthetischem Wege. - R i c k m a n n und Thompson haben ein
Patent genommen, Ammoniumchlorid auf die einfachste Weise darzustellen. In einer einfachen Feueresse mit einem zu schliessenden
Aschenkasten, um die Zufuhr der Luft zu reguliren, wird Wasserdampf durch die Hitze der Esse selbst erzeugt. Steinkohlenstaub,
welcher 1,06 Sch. die Tonne kostet, dient zur Heizung und bewirkt
die Reduction.
Da es nun sehr schwierig ist, Ammoniak zu machen aus dem
nascirenden Wasserstoff des Wassers und dem Stickstoff der Luft,
weil die Temperatur, bei welcher die Bildung und die Zersetzung
des Ammoniaks wieder eintritt, n i c h t c o n s t a n t z u e r h a l t e n
i a t, so wird dem Steinkohlenstaub 5 -8 o/o Kochsalz zugesetzt.
Kochealz wird in Rothgluhhitze in Gegenwart n a s c i r e n d e n Amm o n i a k s zersetzt , es bildet sich Ammoniumchlorid und dieses
zersetzt sich in Weissgluhhitze nicht, sondern ist unzersetzt fluchtig. (The druggists circular and chemical gazette. 1880. p . 116.)
Bl.
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