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Mexikanische Droguen.

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Mexikaniache Droguen.
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dcr Art Rich bezieht, so sol1 sie den ncnen Namen L e c a n oi'a d e s e r t o r u m fiihren. K. diagnosirf sie nun nach den
von Kotschy im Taurus gesaminelten Exemplaren und fuhrt
Yallas, Art als Varietiit auf. Diesc ist die gewohnliche M a n n a f I c c h t e in der tartarischen Wiiste, der Kirgisensteppe,
Persien, Xleinasicn , um Konstantinopel, in der Krim und in
der Sahara. Sie enthalt 42,50, jene atis deni Xaukasus aber
51,94 Proc. oxalsauren Kalk. (Wiener 2001. botan. Verhandl.
XVII, 599- 606. Ta$ 15. Daraus in d. Zeitschr. f. d.
ges. Naturw. April 1868. S. 335.).
H. L.
lexikanische Droguen
von Apotheker S c h a f f n e r in Culiacan, Prov. Sinaloa auf der
westlichen Seite von Nord - Mexico gesammelt und von Prof.
Dr. H e n k e 1 beschrieben. Unter ihnen befinden sic11 :
R e f i i n a C r o t o n i s D r a c o , ,,Sangre draco" der Eingeborenen Westmexicko's. Fam. Euphorbiaceen.
Hat mit
unserem Drachenblnt nichts zu thun. Es besteht aus kleinen
glanzenden, braunschwarzen, dem X i n o ahnlichen Stiickchcn
ron rein adstringirendcm Geschmack, welche mit Wasser eine
braunr6thliche Losung geben, aus welcher sich nach lingerem
Stehen cin graurothliches Piilver absetzt. I m Weingeist ist
dicses ,,Sangrc Draco '' nur theilweise niit rothlichcr Farbe
loslic,h; F e 2C13 giebt darin einen s c h w a r z gr ii n e n Niedcrschlag. Diese Drogue rciht sich sonach, wie schon W i g g e r s ikhtig vermuthete, dcru K i n o an und zwar zunaclist
dem Amboina- Kino.
G u m m i M e z g n i t e , de Yezguite, Gomma del pais,
de Sonora, Chuccuta (wegen brauner Farbe des Gunimis)
fliesst in grosser Menge ails den Stiimmen mexicanischer
P r o s o p i s - A r t e n , 60 d e i Pr. d u l c i s Schiede, Pi-. h o r r i d a Xunth, Pr. i n e r m i fi Humb. Ronpl. Xunth. Es wird in
dcr Sonora in Masfie gesammelt.
Die Region der Tierra
caliente ist rcich an sogen. Mezquitales oder Waldbestiinden
von Prosopisarten. Seine wassrige Losung rcagirt n e u t r al.
G o m m e d e C i r u e l o , von S p o n d i a s M y r o b a l a n u s L.,
einem urn Culiacan hiiufigen Baume der Familie Spondiaceen.
Es wird nach S c h a f f n e r dem Gummi mezgnite substituirt.
R e s i n a E l e m i . Zwci Formen; die sich durch sehr
k r iif t i g e n G e r u c h auszeichnen. Die eine Form besteht
aus unregelmkssigen , aussen weisslich bestaubten , harten
Stiicken von blassgeblicher Farbc, auf dem Bruche glasartig
glanzend, muschelig, fast durchsichtig; sie stammt nach
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Gunimi Laccae.
S c h a f f n e r von dcr Burseraccc A n i y r i s e l c m i f c r a Linn.,
welche in der NShe von Tcpis, an der Kiiste von Acapulco
und San Bias vorkommt. 1)iesclbc Pflanzc ist es jedcnfalls,
welche das von P u c a t a n versandtc Harz liefcrt, da jencr
Banm von S c h a f f n c r auf der ganzen liiistc, sogar bis
Yanama angetroffen wurdc. Dicsc Sorte hat init Ausnahnic
des penetranten Geruches keinc Achnlichkcit niit den Elemisorten unsercs IIandels, mehr dagcgcn mit dem N l e n i i v o n
M a n i I1 a ; sic w3ire unscreiii gewiihnlichen brasiliao. Elemi
weit vorzuiiehen.
Die a n d e r e Sorte, welche S c h a f f n o r alw , , C o p a l
b l a n c o " der Mexicancr der Kuste des stillcn JIceres, oder
a h C o p a l d e l a V i r g e n bezoichnet (Berg's Elemi von
Y u c a t a n ) , ist blassgelh triibe , von schwacherem Geruch,
aus der Provinz 0 a x a c a . Die Eingehorenen gewinncn es,
indem sie die 1 I a r z e v e r s c h i e d u n c r B i i u m e , ohne
Zweifel auch von obiger Amyris , sanilncln, schincleen und
durch ein Filter aus dcm Baste der Maguey-Pflanze (Agax
ameriksna Linn.) in eine mit den Bliittern von Y u c c a l o n g i f o 1i a Linn. ausgelegte Hohlung tliessen lassen. (A? Jahrb.
f . Pham. Jairuar 1868.).
~
H. L.
Bummi Laccae
besteht nach 8 c h R p r i n g e r aus cinern Gemenge harziger
und fettter Substanzeii ! iihnlich denen anderer Pflanzeir, ohne
specifischcn Charakter. Es enthilt immcr , wcnn es nicht
gebleicht ist , eine mehr odcr wcniger bctriichtliche Mengc
Parbstoff, Shnlich den1 der Cochenille : das Cocc,in. Die sanern
Losungen des Coccins sind roth und werden durch Neutralisation violett. Hat man eincn Firniss auf Gunmi Laccac, zu
untersuchen , so fugt nian einen Ceherscliuss von Essigsaure
oder Salzsaure hinzu, erwarmt die triihe Pliissigkeit, bis sie
klar und das HaVz xusammengehallt ist: es tritl die ruth violctte Flirbung ein, wenn wirklich Gnmini Laccae vorhmden
ist. Handclt es sich urn einen alten Firniss, M a s h , Siegell x k , lithographischc Kreide u. s. w., so lost inan in Alkohol,
filtrirt und vcrfiihrt wie oben. (Journ, de Phnrnz. ct cle Chim.
Mars 1867).
Dr. Reirh.
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