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Mikroskopische Eigenschaften des Wachses.

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Mikroskopische Eigenschaften des U'achses.
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stem tles 1)ogpelsalzes von salpetersaurer Magnesia und
salpetersaurem Ammoniak darf verworfen werden.
8) Wasserfrcie salpelersaure hlagnesia bildet mit Alkohol eine Verbindung! ein Alkoholat, das aus 3 At. Alkohol
und ,I At. wasserfreler salpelersaurer Magnesia besteht.
Es ist wahrscheinlich, dass auch eine Cerbinduny; V O I I
salpetersaurer Magnesia, Alkohol und CVasser existire.
9) Wasserfreies Chlorkaliurn, in beinahe ganz wasserfreiem Alkohol aufgelijst, bildet cin Alkoholat, das aus
1 At. Alkohol und 1 At. Chlorcalcium zusarnmengesetzt ist.
Man kann auch mit grosser WahrscheinlichkeiL die lhistenz
eines anderen Chlorcalcium - Alkoholats annehtrien , d a s
aus 3 At. Chlorcalcium, 3 At, Alkohol untl 2 At. Wasser
besteht; folglich
10) die von G r a h a m entdeckten Verbindunsen, die
er Alkoholale nannte, sind keine mechanischen Gemenge,
sondern wahre chemische Verbindungen; es ist wohl wahr,
dass dersclbe kcine ausfuhrlichen Analysen davon geliefert
hat u n d BUS diesem Grunde tiat er eine Gelegenhcit zegehen, die Kichti keit der Zusammensetzung ?er Alkoholate z u bezweifc n; dadurch wurde abcr nrcht erlaobt,
ohne einen einzigen Versuch ausgefuhrt zu haben, die
Existenz von diesen interessanlen Verbindorigen ganz zu
verwerfen. (Bullet. de SI. Pelersb. T. VIII. Pharm. Cetitrbl.
lS-19. s o . 53.)
G.
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-
..----.
Mikroskopische Eigenschaften des Wachses.
F. L) u j a r d i n hat Versuche hieruher angestellt. Er
fand, dass wcnn mail kleine Stiicke odcr Spiinchcn von
Wachs unter dem Uikroskope betracbtet, dasselbe aniorph
crscheint. Bringt man es aber auf dem Objecttrager Zuni
Schmelzen und l a s t nian es. darauf wieder erkalten, so
zeigt sich eine krystallinische Structur, besonders dann,
wenn man ein diinnes Gypsblattchen daruber legt. Am
besten schliesst man die Liisun des Wachses in Citronenol
zwischen den1 Objecttrager un einern Deckblattchen ein ;
es bilden sich kleine strahli e und blattrige Scheiben aus,
und ein dunkles Kreuz
die im polarisirten Lichte &hen
zeisen, wclches der Polarisationsebene entspricht.
Man hat also daran unterscheidende Jlerkrnale von allen
Stoffen harzartiger Natur. Zwar hat z . B . Elemi und Tacalnahaca eine krystallinische Structur, diese geht aber
verloren, .sobald man diese Substanzen bei etwas hiilierer
Temperatur schmilzt, und in diesem Zustande verlier.cn sie
auch ihre Wirkung auf das polarisirte Licht. Auch das
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Einwirkmg ton h7di auf h'affeegerbsazire.
Cholcsterin verliert seine Fahigkeit zu krystallisiren, wenn
es uber "LO0 erhitzt wird. Andere Snbstanzen, die jene
Ei erischafien mit dem Wachse gemein haben, werden
durch Griissc, Gestalt und in Gruppirung der Iirystalle
unterscheiden lassen.
Benetzt man die amorph erscheinenden Wachsspiine mit
Naphtha oder Citronenol in der Kalte, wo es langsam gclost
wird, so tritt jene krystallinische Struclur sehr bald Iiervor.
Die Wachsbliittchen, die sicli unter den schuppi en
Riindern der Korperringe bei den Bienen finden, ha en
keine Wirkung auf das polarisirte Licht bevor sie geschmolZen oder aufgeliist waren. Falten sich diese Lamellen
beim Ankleben auf dem Objecttrager, so wird das Licht
in jeder Falte stark dc olarisirt, vorausgesetzt, dass sie
gegen die Polarisationse ene eine geneigte Lage habcn.
Der bliiulichc Schein vom IJinlerleibe der mannlichen
Libellen (Libellula depresses et coerulescens) sol1 nach dem
Verf. auch von einer starken Wachsschicht herruhren.
(Compt. rend. T. 30. - Chem.-phnrm.Centrbl. 16150. No. 16.)
B.
si8
E
G
Einwirkuog voii Iiali auf Kafleegerbsaure.
G u s t. a v L i e b i ch versetztc reine Kaffeegerbsiiure mit
Kali bis zur deutlichen alkalischen Reaction. Das aus
einem Theilc dieser Flussigkeit, die 8 Tagc dem Luftzutritt
au s geser z t g e w csc n war, n a ch Neu t ra 1is ir u ng m i 1 Ess i 5s ii ure
und Fallung durch Bleizucker erhaltene Bleisalz gab bei
der Analyse Zahlen, deren einfachsrer Ausdruck: 4(C1'11'
0 6 , P b O ) + 2 ( C I 2 H 6 O 5 , 3 P b O ) ist.
Diese Formcl zeigte. dass die Einwirkun- dcs Saucrstoffs hei Geqenwart von Kali auf die KaReegerhslure
noch nicht vollendet war; L i c h i cti stellte daher aus dem
andcren Theile der Flussigkeit, die inzwischcn weitere
8 Tage der Luft ausgcsetzt gewesen war, das Bleisalz dar,
welches vie1 brauner, als das erste. fast schwarzbraun war
und analysirt, dieFormel 5 ( C 1 z H 4 0 7 , 2 P b O ) C 1 2 H 1 0 7 ,
P h O ergab, also ein Gemenge cines basischen mit einem
neutralen Salze der Siiure = C I 'H407 war.
Vergleicht. man diese Formel mit dcr der Kaffeegerbsiiure, so zeigt sich, dass das Atom der Kaffeegerbsaurc
bei der angegebenen Behandlung sich spaltet, dass cine
Gruppe von Atomen C1211605frei wird, die ihren Wasserstoff nach nnd nacli oegen gleichc Aequivalcntc von
Sauerstoff austauscht, inr?em C1'1H605in C 1'H500" und
cndlich in C' ' H 4 0 7 iibergeht. (Ann. der Cireni. 11. Phurm.
Bd. 71. p . 57.)
G.
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