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Mikroskopische Unterscheidungsmerkmale der Haare vom Menschen und von Thieren.

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Haare vom Menschen und uon Thieren.
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oben erhaltenen zuzurechnen. Das Filtrat wird in einer
tarirten Porcellanschale irn Wasserbade eingedampft und
der Salzruckstand als Kochsalz berechnet. Er ist auf einen
Gehalt an Borax und Alaun zu prufen, weil diese Salze
zuweilen rlrm Salzwasser zugesetzi sein sollen, u m eine
grossere Menge desselben mit der Butter zu vereinigen.
Ich habe in sammtlichen von mir untersuchten Butterproben keines der beiden Salze auffinden konnen.
Es ist mir von einem Augenzeugen mitgetheilt worden, wie ein hiesiger Butterfabrikant die Farbung durch
Orlean u n d die Verlangerung der Butter durch Wasser
und Salz bewerkscelligt. Zuerst wird durch Kochen von
sogenannter Schmierbutter, namlich der nicht verkauflichen
ranzigen Ruclistiinde aus den Butterfassern, mit Orlean
und Durchseihen ein gelbrothes Farbencorpus bereitet.
Dann wird etwa ein Funftheil Schmierbutter durch Kneten rnit den Handen unter Wasser gewaschen, vier Funftheile Fasshutcer, warmes Wasser und eine grosse Menge
Salz, so wie die zur Farbung nothige Me.nge des Farbencorpus zugesetzt und rnit dem Iineten fortgefahren, bis
das Gemisch erkaltet. ist. In Fasser eingeschlagen, die
mit beliebigen Etiquetten versehen werden, wird alsdann
das Fabrikat als Schlesische, Mecklenburger oder StetLiner Butter u. s. w. in den Handel gebracht. Es ist
unglaublich, welche hlengen von solchen ahscheulichen
Nischungen in Berlin und den Provinzen consumirt worden sind. (Caspev’s Viertsljahresschr.fur gerich,tl.u. offentl.
Medacin. Hd. 2. H.2.; aus einem uom Verf: yutigst matgeth.
H . wr.
Separatabdruclc.)
______
Mikroskopische Unterscheidungsnierkmale der Haare
vom Menschen und von Thieren.
Aus einer langeren Abhandlung iiber genanntes Therna,
welche von A. M o r i n vor der Gesellschaft fur Physik
und Naturgeschichte in Genf gelesen wurde, resultiren folgende ailgemeine Schlusse:
Man findet weder in der Form der Haarwurzeln, noch
in den Verzweigungen der Oberhaut des Schaftes, noch
i n seiner Dicke ein zuverlassiges Unterscheidungsmerkmal
der Menschenhaare von denen der Thiere.
Obgleich die Durchsichtigkeit beim Menschenhaare,
von allen Theilen des Korpers. allgemein ist, wahrend sie
bei einer grossen Anzahl von Thieren ganzlich fehlt, und
bei einigen andern, wie bei der Ziege und beim Dachs,
nur theilweise sich findet. so sind diese Verschiedenheiten
198
Miscellen.
doch nicht hinreichend, urn stren e Schlusse daraus zu ziehen. Das Haar vorn Wolfshunde esitzt in der That beinahe
dieselbe Durchsichtigkeit., wie das Menschenhaar, und sein
Schaft ist nicht so konisch und besitzt keine so diinne
Spitze, wie beim grossten Theil der Haare von andern
Thieren. Das Haar vom Schweine, welches durchsichtig
und cylindrisch, wie das Haar des Menschen ist, verzweigt
sich indess an seiner Spitze und ist steif: Charaktere,
welche zu seiner Erkennung dienen konnen.
Die ziemlich allgemein konische Form der Thierhaare
von der Basis bis zur Spitze kann niitzlich angewandt
werden, urn sie von dem cylindrischen Haare zu unterscheiden. Aber dieser Charakter hat nur bei unverstummelten Haaren Geltung
Die Erkennung wird bedeutend schwieriger, wenn
man nur Stucke von Haaren ohne Wurzel und Spitze vor
sich hat. In diesem Falle ist es nothig. die kleinsten Verschiedenheiten zu benutzen und wiederholte Vergleiche
anzustellen. (Jyurn. de Pharrn. et de Cham. Oct. 1852.)
A. 0.
i
Zinnerne Kuhlrohren in Itupfernen Kiihlfassern.
Die Ursache der allmaligen Zerstorunp zinnerner Kuhlrohren i n
Itupfernen Kuhlfassern ist die galvanische Reaction zwischen Kopfer
nnd Zinn, die um so starker ist, je kalk- o d e r salzhaltiger das M'asser
ist, mit welchem die Kiihlfssser gefiillt sind.
Das Umwickeln der
Rdhren mit Zinltstreifen sehiitzt zwar etwas, aber nicht gendgend.
I)a nun das Anfressen der zinnernen RBhren in Kuhlfassern von Zink
g a r nicht vorkoinmt, das Verzinlcen d e r Hiihlfidsser von Kupfer aher
seine Schwieriglceiten darbietet, so hoffte P.A. W o 1 f f durch Anstreichen der inneren Seite der Itupfernen KuhlRsser iitit einer Oelfarbe
aus Zinlcweiss denselben Zweclt z u erreichen. Seine Hoffnung wurde
nicht getzuscht, und e r empfiehlt deshalb den Anstrich der Itupfernen
HBhlfasser mit Z i n It w e i s s -0elfarbe als Schulzmittel gegen das Zerfressen der zinnernen Kiihlrohren in kupfernen Kixhlf%sc.rn. (Annul.
der Chem. u . Pharm. Rd. 81. I ) .374.)
G.
Bereitung des Liquor Hollandicus.
Der Liqueur des Hollandnis ist in den letztern Zeiten unter denselden Bedingungen, wie d a s Chloroform, als Anaestheticurn angerathen
worden. 1) u c o m giebt in der Abeille midicale folgendes Verfahren
zu seiner Erlangiing a n : Man niinmt einen dreilach tubnlirten Ballon.
Die eine Kbhreniiffnung ist dunn (effilke] nnd wird in ein mit Wasser
gefiilltes Gefiss getaucht, auf welches man den Ballon stellt; durch
die andere Iasst man einen Stroin Chlor miltelst eines Apparates zur
Entwickelung dieses Gases gehen ; durch die dritte l i i s s t inan ZweifachKohleuwasser.s:off (gas hydrogdne Licarbont!) treteo. R'ach dem l a a s s e ,
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