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Mikroskopische Untersuchung der Blutflecken.

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Mikroskopische Untersnchzrng der Blutflecken.
Sehweinemileh,
Th. v. G o h r e n untersuchte Milch von einer Sau,
welcbe, 5 Jahre alt, 9 Ferkel im Gesammtgewichte von
22Yz Pfund geworfen hatte. Die Milch I., wahrend des
Geburtsactes entnommen, war diclc und zahe. mit Colostrumkiigelchen, die Milch 2. wurde 6 Tage, die Milch 3.
1 9 Tage nach der Geburt gewonnen.
Der Qeschmack
der Milch war nicht auffallend, die beiden letzten Proben zeigten stark alkalische Reaction. Spec. Gew. von
2. war 1,0384, von 3. = 1,0298. Es enthielten:
100 Th. Milch.
1.
W a s s e r . ........ 70.131
Trockensubstsnz 29,869
Organ. Substauz 29,019
Proteinkorper ... 15,562
F e t t . ........... 9,529
Milchzucker.. ... 3,838
Asche.. ......... 0,850
.
2.
3.
80,432 89,260
19.568 10,740
18,855 9,873
'12,889
5,681
3,138
2,821
2,796
1,589
0,713
0,867
100 Th. Trockensubstanz.
-1.
2.
3.
52,133 65,872 52,894
31,973 113,063 26,256
12,748 14,390 14,795
2,845 4,250 8,072.
Besonders auffallend ist der hohe Gehalt an Protehkorpern; im Verlaufe des Saugens wird die Milch absolut iirmer an Troclrensubstnnz, diese aber wird reicher
an Zucker, Asche und dern Anschein nach aucli an Proteynkorpern, aber armer an Fett. Das Schweinecolostrum
ist im Vergleich zum Colostrum anderer Thiere sehr reich
an Trockensubstanz (Colostrum der Kuh 16 - 24, das
der Eselin und der Frau 17 Proc. Trockensubstanz) und
wird nur von dew der Ziege mit 35,9 Proc. iibertroffen.
Aus dem Gewichte der Ferkel ergab sich, dass die Sau
in 2 4 Stunden 23/* Pfund Milch lieferte. Dabei kommen
auf 1000 G m . des Korpergewichts 12,2 Grm. Milch,
wiihrend die Knh anf dasselbe Gewicht 10,4, die Frau
2 2 Grm. Milch liefert.
Dr. Reich.
Mikroskopische Untersuehnng der Bhtilecken.
R o u s s i n wendet zu diesem Zweck eine Fliissigkeit
von folgender Zusammensetzung an : Glycerin 3 Gewichtstheile, reine concentrirte Schwefelsaure 1 Theil, destillirtes Wasser in solcher Menge, dass die Fliissigkeit die
Dichtigkeit von 1,028 bei 150R. hat. Man lasst einen
Tropfen dieser Fliissigkeit auf eine Glasplatte fallen, auf
welche man ein Stuckchen des blutbefleckten Zeuges
gebracht hat und wartet nun etwa 3 Stunden. Die Flussigkeit bringt man inehrmals auf den Objectivtisch unter
Cheniische Reschafenheit der Gekirnsubstccnz. 175
das Mikroskop. Enthalt die Fliissigkeit rothe Blutzellen,
so sind sie leicht zu erkennen und zu messen. Nach
Ro u s s i n betragt ihr Durchmesser beirn Mann und Weib
28 Millimeter, wahrend er bei den ineisten SaugeM.M., beim
thieren geringer ist; so beiin Hunde
Hasen
M.M., beim Schweine '1166 M. M., beim OchM.M., beim Pferde
M.M., beirn Lamm
sen
M.M. Diese Unterschiede sind indessen wenig betrachtlich und wenn man mogliche Irrungen beriicksichtigt, muss man zugeben, dass wenn selbst der Experte
in gerichtlichen Fallen die fraglichen Blutflecken a19 aus
Blutzellen von genau
26 M. &I. Durchmesser bestehend
nachgewiesen hatte, irumer noch ein Zweifel erlaubt ist,
ob es wirklich menschliche Blutkorperchen seien. Hatte
jedoch das Mikroskop gezeigt, dass der verdachtige Flecken
Blutzellen von elliptischer Forin mit einem Kern im Innern enthalt, wie sie sich im Blut der Vogel, der Fische
u. s. w. finden, so konnte der Experte mit Gewissheit
behaupten, dass der Flecken von menschlichem Blute
nicht herruhre. (Courr. d d . -. AT. Jahrb. f i i r Phavmac.
I?.
B d . 24. 2 ti. 3.)
-
Ueber die ehemisehe Besehaffenheit der Gehirnsubstanz,
Die Untersuchungen von O s c a r L i e b r e i c h iiber
diesen Gegenstand haben zu dem Resultate gefiihrt, dass
alle diejenigen Korper, die man als Cerebrin, Cerebrinsaure, Lecithin u. s. w. und als phosphorhaltige Fette bezeichnete, primar i m Gehirn nicht existiren. Daftir hat er
die Existenz einer bisher unbekannten Substanz nachgewiesen, die er P r o t a g o n nennt und dieselbe auf
folgende Weise darstellt.
Das durch Perjeetion von Wasser von dem grossten Theile des Blutes befreite Gehirn wird zerrieben und
mit einem Gemenge von Wasser und Aether geschuttelt.
Der Aether zieht Cholesterin aus, wahrend die im Wasser leicht loslicheii Bestandtheile in das Wasser iibergehen.
Nach rnehrinaliger Wiederholung dieser Procedur wird
das ruckstandige Gehirn mit Weingeist von 85 Proc. bei
450 im Wasserbade behandelt und durch ein Wasserbadfilter filtrirt. Diese L6sung briiigt man wieder auf
eineTemperatur von 00; es scheidet sich dann ein reichlicher flockiger Niederschlag ab, der auf einem Filter
gesammelt und rnit kaltem Aether so lange gewaschen
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