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Milchsure.

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IXeses Drehungsvermogen ist uninittelbar nach der Anflosung dcr Krystalle vie1 starker als sp8ter.
Die Iirystalle enthaltcn 8,:l Procent Chlor, was der
Formel: 2 C12Hl2012, 2 HO NaC1 entspricht.
Alle diese Eigenschaften stimmen niit denjenigen,
die an der Verbindung von Traubenzucker init Chlornntriuni sich finden, genau uberein. Deninach ware die
Identitat des Zuckers aus der zuckerbildenden Substanz
der Leber mit dem Traubenzucker und Harnruhrzuclrer
31s erwiesen anzusehen. (Jounz. de PJmrnz. e t de CZini.
Oct. 1850. pay. 290.)
Elendess.
+
Milchsiure,
Die bekannte von 13 cnsch gegcbene Vorschrift zur
Darstellung yon Milchsbure lcidct an verscliiedenen Uebelstiinden. Diese konnen vermieden werden, wenn man die
von L a u t cia a n n vorgeschlagme Rfethode befolgt, welche
darin besteht, dass man mit Reibehaltung der von B ensch
vorgeschriebenen Mengenverhiiltnisse van Zucker, Weinsbure, Milch und Kase, statt der Schlemmkreide cine
iiquivalentc Menge Zinkoxyd (kiiufliches Zinlrweiss) nimnit
und der Mischung ungefiihr
Wasser inehr zufiigt als
dort nngegcben ist. Sorgt man dafiir, dass die Temperatur der giihrenden Mischung miiglichst constant 40 bis
450 C. hetriigt und die Mischung selbst hatifig umgeruhrt
wird, so geht die Gahrung eben so rasch vor sich, wie
bei Anwenclung von kohlensaurem Kalk, so dass nach
8 bis 10Tagen die Innenwand des Gefasses mit schonen
w eissen Krystallkrusten von milchsaurem Zinkoxyd bekleidet
ist. Man bringt dann den ganzen Inhalt des Gefasses
in einen lrupfernen Kessel, erhitzt zum Sieden und filtrirt durch einen Spitzbeutel. Die filtrirte Flussigkeit
wird gleich wieder eingedanipft, nochmals heiss filtrirt
und zur Krystallisation hingestellt, modurch man das Salz
in blendender Weisse crhblt nnd hinreichend rein zur
Darstellung dcr reinen Milchs&ure.
Man lost es zu diesem Zwecke in siedendem Wasser
auf, Eillt das Zink mit Schwefelwasserstoff aus und dampft
das Filtrat im Wasserbade ein. Bei einer gewissen Concentration gesteht dasselbe vollstiindig zu einer brciigen
llasse durch ausgeschiedenen Mannit. Dieser wird da(lurch entfernt, dass man jene Masse in der moglichst
geringen Nenge Wasser lost und die wiisserige Losung
mit Aethcr scliuttelt. Letzterer nimmt daraus dann nur
Iliickbildiiny tles Alanins uus diibchsiizii*e.
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die Jlilchaiiiure auf, die beim nachherigen Verdunsten des
Acthcrs rein zuriiclrblcibt. (Annal. de?- C'ltem. t i . Phnrnz.
CXIIL 242 -243.)
G.
Riickbildutig des Alrrius ails Milchsiiure.
K o l L e hat die Uinwnndlung dcr iMilclisiiure in A h nin auf f'olgende Wcise bewerlistelligt.
Die lIilchsiiure, Oxypropionsiiurc, wird zuniichst durch
Destillation ihres troclincii Kallisalzes ~ i i i tFiinffacli-Clilorphosphor in Clilorp~opioxylulilorid und tlieses durcli Behalidlung mit absolutein Alkoliol in Clilorpropionsiiurcathcr iibcrgefiihrt. Den Clilorpropionsdurciitlicr erliitzt
man init sehr coiicentrirtein wiisserigeni Amnionialr in
einer licrrnctiscli vcrschlossenen Glasrohre melirere Stundcn auf 1 0 0 0 C., bis Alles zu einer homogenen klaren
Fliissigkeit geworden iht, danipft alsdann die Fliissigkeit
in1 Wassel,bnde iiiiiglichst wcit ein, s!iuert dcn Ruckstand
niit Qalzsiiure an, bringt ilin wieder zur Trockne, zieht
die trockna zerklcinertc l l n s s e riiit einer lieissen Mischung
vori Alltoliol und Acther aus, welche den grossten Theil
dcs Salniiaks ungeldst zuriickliisst, und kocht das Filtrat
zur Verjagung dcs Alkoliols und Aetliers anhaltend mit
Wasser. I h s noch aufgeloste Ctiloraninionium wird hierauf dadnrch entfcrnt, class man die wasscrigc Losung mit
einem Ueberschuss von frisch gcfiilltein 13leioxydhydrat
so lange ainkocht, bis kein Animoniakgeruch mehr bemerkbar ist; allcs Clilor des Chloramnioniums gcht hierbei in ~nl~ijsliches
basisches Chlorblei uber. Zuletzt fallt
man das geloste Blei durch Scliwefelwasserstoff, dampft
die sbfiltrirte Losung bei inassiger Warme ziemlich weit
ein und erhiilt dann Krystalle von Alanin oder Amidopropionsatire.
Das Schema, riach wclchem der Process vcrlauft, ist
folgendes :
CJIIjO (C4(,H;1> C202,O
2x113
2H0 =
+
+
_____.
C1ilolpropioiis:iures Bcthylosyd.
(
€10. C 4 ( H q N
-___ H 4
)
(2202,
0
+ NR4Cl + C4H5O . HO.
Salmiak.
Am!,dopropionsgnrc.
Alkohol.
(Ann.der Chem. zi. P l i ~ ~ CXIII.
n.
220 -283.)
_-
(3.
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