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Mineralwasser von Cransac.

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176
Mitiemlzoasser
PON
Orailsac.
Kalkerde digerirt, die salpekrsaure Losung abfillrirt, zur
Trockne gebrachl und init ahsolulern Alliohol iibcrgosscn.
Die alkoholischc Auflosung wurde filtrirt,, das Filter cr st
h i rniigliclisl abgphnltener Luft mil Alkohol, dsnn rnit
Wasser ausgewascheh ; lelzleres hallc jedocti keine Spur
salpetersaurcr Strontianerde aufgelosl.
Obgleich nun das Niclilvorliantlensein von kolilensarrror Strontianerdc irn Kreitlcmergcl nac:hgewiescn war, so
wurdc die Analyse de,s letztercn tlennocl~I'orlgeselzt, weil
cler Kreidcrncrgcl dcr Umgegend von Hatnm, narncnllicli
tler vorlicscndc vom Ilerrnsteinberg, in grosser 'Nenge gchrannl wird, und der daraus bcrcitelc gebrannte Kalk eiii
ganz vorziiglichcs Matcrial zur Darstellung von Mortel abg i I, wcl ches her c i 1s ei n ni cl I 1 un I) cd cu t en d cr A us fu hi.arlikcl fiir IIamrn eworden isl.
ER cnlhiilt na& rneinen Untersucliunyen dieser Kreidernergcl :
. . . . 85,l
. . 14,9
A. In Salzsiiure ldslichc Beslrndtlieilc
U. lo Salzsiiure unliisliche Bestandtheilc.
Proc.
II
A. In Salzsaure losliche:
. . . 81,9 l'roc.
. 0,2
. . . . . . . 2,1
. . . . . . . . 0, fi
Kohlenseurer Kalk
liohlcnsaure Tallierdc.
Eisenoxyd.
l'houcrde
B. In SalzsCure unliisliche:
. . . . . . .10,s
. . . . . . 2,s
. . . . . . . 0,9
. . . . . . . . . . 0,J
I(iesc1s~iurc
'I'honerde . .
Eisenoxyd.
Kallc
Yal c
I erd c . .
Kali
. . . . . . Spri r
...........
0,4
Inrrde. 1819. 5. ina Auszuge.)
Mineralwasser voii Crausac,
0. H cn r y verdanlten wir die Untersuchung des 'c1'ineralwasscrs zu Cransac irn Department Aveiron. Dimes
Wasser enthiill nehen Eisenoxydulsulfat, Manganoxydulsiilfat in reichlichem Dlaasse. Dic in verschiedenen Krankhciten auffallcnde und eigenlhiimliche Wirkung dieses
Wassers schreibt man vornchinlich dem letzteren ziemlich
sellenen Bestandlheile der Mineralwasser zu, und erklarl
sein Vorkommen dadurch, dass dieses Wasser starke Steinkohlenlager uncl kiesartiges, mit kohlensaurem Eisenoxydiil
gemengtes Gestcin dcs nahen Berges durchdringt und sicli
I
Thonerde eiithallendes Wasser.
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dadurch mit den loslichen Bestandtheilen desselben beladet. - Die Mineralquellen von Cransac sind schon seit
900 Jahren bekannt. Der Berg, aus welchem sie hervorkommen, ist oben in Brand gerathen und gleicht dadurch
einem Vulkane. Merkwurdig ist es, dass die Quelle aus
einer breiten Steinkohlenbank zu Tage kommt, in der sie
einen bestimmten Lauf nehmen muss, weil jene von zwei
Lehrnschichten begrenzt wird. - H e n r y analysirte dieses Wasser im Ganzen auf gewohnlichem Wege, d. h, er
bestimmte die Sauren und Basen und berechnete sie zu
Neutralsalzen, schlug aber ein neues Verfahrea, das Manganoxydulsulfat zu bestimmen, ein
Er destillirte einen Theil des rnit etwas Kali versetzten
Wassers in eine schwache Saure und entdeckte dsdurch
Spuren von Ammoniak darin. In der Retorte hatte sich
ein starker Bodensatz gebildet. Aus demselben loste er
die Kalkerde und die Magnesia durch mil Kohlensaure gesattigtes Wasser, es blieb Eisen und Manganoxyd zuruck.
Von diesen ubersauerte er ein .hestimrntes Gewicht mit
Schwefelsaure, warf etwas Zucker oder Natronsulfid in die
Auflosung und neutralisirte das Uebermaass der Saure genau mit eiiiigen Tropfen einer Kalisolution ; hierauf setzte
er die Flussigkeit der Luft so lange aus, bis das Eisen zu
Oxyd geworden, eanzlich heraus efallen war, also eisenblausaures Kali keineo blauen Mie erschlag darin erzeu te,
dann mischte er mehr von dem Reagens hinzu und f a k e
dadurch alles Mangan. Dieses digerirle er mit Kalisolulion
und hierauf mit Chlorwasser. Es blieb Mangansesquioxyd
zuruck, welches er auf Manganprotoxydsulfat berechnete.
Auf 26 Gran des nach dem Abrauchen gewonnenen salzigen Ruckstandes war nahe 1 Gran Man anprotoxydsulfat
anzunehmen. (Journ. de Phaim. el de ham. Hars 1850.
du &Idnil.
p. 261.)
f
7
8
Thonerde enthaltendes Wasser.
In der Nahe des Dorfes Overthorp in England, einige
hleilen von Banbury, befindet sich ein Wasser, das an der
Luft einen Niederschlag von basisch-schwefelsaurer Thonerdc absetzt. Dieser Niederschlag enthalt an der Luft geirocknet ungefahr die Halfte seines Gewichts Wasser, der
Ruckstand 25 Proc. Thonerde und 25 Proc. Schwefelsaure.
Das Wasser selbst enthalt in 40,000 Theilen nach
Th. B e e s l e y :
. .. .. .. .. ,. ..
Schwefelsaares Kali
,I
Natron
Arch. d. Pharm. CXIV. Bds.2. Hft.
0,1551
1,6548
12
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