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Mittel gegen den Kesselstein.

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Priifung von Dachschiefer.
- Mittcl
gegen den Keaselstein.
Zur Priif'ung von Daehschiefer
auf den Grad seiner Verwitterbarkeit empfiehlt F r e s e.n i u s
folgendes Priifungsverfa1in:u :
Man sagt, aus dem zii priifenden Schietersteine ein linglich - viereckiges Stuck von etwa 7 Cmtr. Liingc und 3 Cmtr.
Breitc heraus, umbindet es an eineni Ende mit starker Schnur,
hangt es in eine Kochflasche, in welche man zuvor etwa
100 CC. einer ziemlich gesattigten Losung von schwefliger
Sinre in Wasser gebracht hat, und verschliesst die Flasche
fest mit einem Stopfen (am besten von Kautschuck), welcher
zuglcich die Schnur einklemnit und somit das Schieferstiick
in dem Luftraunie der FIwche in der -41%schwebend erhalt,
dass sein unterster Theil noch 3 oder 4 Cmtr. von dem Fliissigkeitsspiegel entfernt ist. - Zweckmlssig wird es immer
sein, in einen zweiten gleicli beschickten Kolben ein ahnliches
Stuck eines anerlrannt guten Schiefers z. B. des allgemein
bekannten Cauber Dachschiefers , - oder des Schiefers von
Angers von Wales in England aufzuhingon, auf dass man
die Uebereinstimmung oder Verschiedenheit des Verhaltens
vergleichend festhalten konne.
Man ksst alsdann die Kochflasche bei gewohnlicher Temperatur stehen und beobachtet die Schiefcrstucke in geeigneten Zeitraumen, ohne dahei dic Stopfen abzunehmen.
Aus einer beigefigten Tabello ist ersichtlich , dass diejenigen Schiefer. die hei dieseni Verfahren trocken bleiben, am
leiclitcsten zerkliiften und zerbrockeln. (Zeitschrift fiir a n d .
Chemie v . Freseniirt -1969. 7. Jahrg. 1.Heft. S.72-78.).
c. SGhUzZe.
Ii t tcl wgen den Kesselstein.
In den Thonlagern, welche die Lignite von R o h n s d o r t
bedwLen, hat man einen fetten Tlion gefunden, welcher in
den 1)nnrpfkesseln sich alh cin vorziigliches Mittel gegen die
Bildung des Kesselsteius gozeigt hat. Die erste Anwendung
gcschah in den Kesseln dcr Dampfin:tscliineu xu Lorenzbcliacht.
Beim Graben eines 'Brunnenb: fur diesen Plat!! hat man eine
Schicht dieses Thons gefunden, welclier vermischt mit deru
durchgesickerten Wahser durcli die l'uinpen hinaufgebracht
wurde. Dieses thonhaltigo Wasser wurde zur Speirjung der
Kessel gebrauclit und nach 3 BIonaten f'and man an den W h den eincn weisslichen Schlnmm , ~velcher leicht zu entfernen
war, aber keincn Kesselstein und keine Spur einer naclitheili-
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Anwendung der Trrnsparenz der Metalle.
gen Wirkung auf die Wande. Also dieser Thon hindert die
Bildung des Resselsteins und schiitzt die Wande vor den
nachtheiligen Substanzen de8 Wassers.
Als man sich von dem guten Zustande der Ressel in den
Dampfmaschinen uberaeugt, hatte und von der Leichtigkeit,
mit welcher sie gereinigt werden konnten, machte man wit
dem Thon auch Versuche i n den Resseln der Dampfmaschinen
im Josepsschacht , welche diirch die schlechte Beschaffenheit
des Speisewassers sehr en leiden hatten. Denn dasselbe enthielt keinen Thon , sondern viel Salze , welche die Bildung
des Kesselsteins bGrderten. Man setzte daher von dem
Thon zu und alle Oberfliichen, welche mit dem Thon in Beriihrung kamen, blieben vom Kesselstein befi.eit. Damit sich
die Verbindungsrohren nicht durch den Thon verstopfen , hat
man einen Cylinder construirt , welcher mit Lochern versehen
ist und den Thon enthalt, der nun vor und nach sich mit dem
Wasser vermischt und zwar sehr fein vertheilt, so dass keina
Verstopfung stattfindet. (Pi-opagation industrielle).
J M.
Anwendung der Tmnsparenz der Metalle.
M e l s e n s war durch die Explosion eines Ballone, der
eine Losung von Jod in flissiger schwefliger Saure enthielt,
an den Angen beschadigt worden, und es bliets nach Hebung
der Entziindung eine starke Photophobie zuriick. Nach mehren Versuchen wurden Brillen von hellblauem Glase getragen , dmeu Gliiser mit Gold - oder Silberblattchen mechanisch
belegt waren. Das durchfallonde Licht ,war von voniiglicher
Milde , hesonders bei -4nwendung der Goldbliittchen. Die
Goldfolien des Handels zeigen zwei verschiedene TransparenZen: das gelbe Gold lasst das griine Licht hindurch, das
griine Gold des Randels, eine Legirung von Gold und Silber,
gIobt ein blaues Licht, das je nach den Verhiiltnissen der
beiden Me talle verschiedeno Nuancen zeigt. Die Anwendung
derartiger Brillen wiirde bei der Photophobie von den beden
Erfolgen begleitet sein. Es schien M e l s e n 8 , als ob das
durch die Goldbliittchen fallende Licht viel lebhafter sei als dasjenige , w elches durch seine friihern doppelten Schutzbrillen
von schwarzem uud griinem (;lase in das Augc gelangte, trotz
der growern Lebhaftigkeit aber angenehmer und weniger
ermudend wirke. (Journ. de B a r m . et de Chim. 1867.).
R.
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