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Mittel zur Verbesserung des Wassers und der Luft in grossen Stdten.

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Miltel zur Verbesserung des Wassers und der Luft.
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oder von Knallluft ausuben. Aus iilteren Versuchen
1st bekaont, dass die Einmengung von grosseren Quanti-
taten eines fremden Gases die Entzundung von Knallluft
ganz verhindert. Bei seiiien Versuchen fand B u n s e n ,
dass die Enfzundlichkeit des Gases nicht durch Verdiinnun% allmalig abnimmt, sondern dass sie eine scharfe
Granze hat., woriiber hinaus der eringste Zuschuss von
dem fremden Gas die Entziindlich reit geradezu aufhebt.
So z. B. fand er, dass sich ein G m e n g e von 100 Thln.
Knallluft und 582 Thln. Kohlensauergas bei +5”5 durch
cinen elektrischen Furiken entziindete und fast vollstandig
verbrannte, whhrend ein Gemenge von 100 Theil. tinallluft rnit 289 Tbeil. I~ohlensaure~as
nicht durch I0 elektrische Funlten, welche gleichzeitig hindurchgeleitet wurden,
entzundet werden konnte. so dass nicht einmal die geringste partielle Verbrennung zu bemerken war. (BeraeB.
lizis Jahresber. 26.1. 66.)
%
Mittel zur Verbesserung des Wassers und der Luft
in grossen St.adten.
C h e v r e u 1 weisl nach, dass die Grundursache der
Verderbniss des Wassers und der Lufi in volkreichen
Stiidten, in den vielen thierischen und vegetabilischen Abfallen zu suchen sei, welche enlweder in fesler Form auf
den Boden geworfen werdcn. oder als Fliissigkeiten in
die Erde hinabsickcrn. Zur Behlmpfung und Beseitisuns
dieser Uebelstande schlagt Ch. lolgende Maassregeln vor :
I ) Es ist dafiir Sorge zu Lragcn, dass die Menge der
organischen Stoffe, welche in den Erdboden eindringen
konnen, moglichst verringcrl werde, und zwar: durch Entfernung der Kirchhiife, Schindanger etc. aus der Nhhe der
Stadte, durch tieberziehen der Dungergruben und Gosscn
mit hydraulischem Kalk, durl h ofteres Ueberspulen Jer
Strassen mit Wasser, durch Zuleitung von fliessendem
Wasser zu den Abzugsschleusen etc.
2) Es ist ferner dafur zu sorgen, dass Luft und Licht
zu allrn Orten Zugan5 haben, a n denen sich org,anische
Stoffe befinden, die einer Zersebzung frihig sind, damit dcr
Faulnisoprocess unler dem Einflusse des Lichtes und des
Sauerstoffes der Luft ZII einem Verwesungsprocesse, d. i.
zu einem langsamen Oxydationsprocesse werde, dessen
Producte (Kohlensaure, U‘asser etc.) bekanntlich nicht ungesund sind. Brcite Strassen, niedrige Hauser und geraurnige Hofe wiirtlen zur Erreichurig dieses Zweckes
wesentlich beitragen.
Engl. Ammoniakliquor. Arnrnona'alcgehaltd. Gletscher. 315
3) Das Brunnenwasser selbst wird jedenfalls eine reinere Beschaffenheit erlan.gen, wenn man es durch Ausschopfen so oft als moglich erneuert und ausserdem fur
freien Lufizutritt zu den Rrunnen sorgt.
4) Vor allem wichtig muss es endlich erscheinen, im
Innern der Stadte Pflanzungen von Strauchern und Baumen anzulegen, da diese nicht nur durch ihre Blatter die
Luft, sondern auch durch ihre Wurzeln den Boden zu
reinieen vermogen, indem sie den1 letzteren die durch
die k aulniss der organischen Stoffe gebildeten Producte
(Ammoniak und salpet.ersaure Salze etc.) entziehen. (Compt.
rend. LY~v.
1836. - Polyt. Centrbl. 1837. Lie[ 5J
B.
Englischer Ammoniakliquoc.
Das ammoniakalische Theerwasser aus den Leuchtgasfabriken wird in England mit Schwefelsaure oder Salzsaure abgedampft und zur Fabrikation von AmmoniakPraparaten benu tzt. D ou g I a s M a c 1 a.g a n fand, dass das
im Handel vorkommende Aetzammoniak bei Zusatz von
Salpetersaure sich dunkelroth larbte und Pyrrhol enthielt.
Ein Theil des mit Schwefelsaure ubersattigten Ammoniakliquors der 1)estillation unterworfen, gab ein nach Stein61
riechendes Wasser, worin krystallinische Theile schwammen. Der Destillatiorrsruckstand mil einer geringen Menge
Kali zersetzt, entwickelte den Geruch nach Pikolin, mit
diesem Namen bezeichnet A n d e r s o n ein DestillalionsProduct, welches sich wie ein Alkaloid verhalt, und sich
an Amarin und Benzolin oder an Anilin uiid Krystallin
anzureihen scheint. (Monthly Journ. of med. science. Jicni
1846. - Buchn. Repert. f. d. Ph. 44.3.)
B.
Ammoniakgehalt der Gletscher.
H o rs f o r d hat Eis von deli Gletschern der Savoyischen Alpen auf seinen etwaigen Ammoniakgehalt untersucht und fand denselben zu 1 / 1 , vom
~ ~ Gewicht
~
des
Eises. - Es ist dieses Resultat urn so interessanter, als
man apriori hatte glauben sollen, dass der Ammoniakgehalt des in diesen Regionen fallenden Regens, Schnees
oder Eises bedeutend geringer gewesen ware. (Annal. d.
Chem. ZL. Phama. Bd. 5.9. p. 113-116.)
HZ.
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