close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Mosquito-Gummi.

код для вставкиСкачать
.Mosquito - G a n i n i
197
wird durch Jod blau, 2) durch Gerbsaure gefallt, 3) trtibt
Kalkwasser und fallt Barytwasser, Kohlenskure scheidet
sie unverandert vom Baryt wieder ab; 4) sic lenkt die
Polarisationsebene zwar auch nach Rechts ab, aber vie1
stiirker als Dextrin [(u) ist ungefahr =21001. Die geloste
Starke geht auch durch thierische Membranen hindurch.
Von dcr gewohnlichen Stiirke unterscheidet sich die
losliche auch. So findet man vom Kleistcr der gewohnlichen Stiirke, wenn man ihn mit Wasser kocht und filtrirt, etwa 0,338 Procent an Stirke in der Losung
wieder, und wenn man die Losung abdampft, erhiilt
man eine triibe Flussigkeit, und nach dem Flitriren enthalt die lrlare Flussigkeit nicht mehr die organische Substanz wie vorher.
Die Losung der loslichen Stsrke giebt dagegcn beirn
Abdampfen einen Sysup.
Die Stiirke behalt die Eigenschaft, durch Jod sich
zu firbcn, auch bei Gegenwart von Speichel und andern
thierischen Fliissigkeiten ; wo dicse Farbung ausbleibt, dn
ist die Gegenwart von etwas Alkali oder einer hindernden thierischen Materie damn Schuld. (Compt. reud. T. 3.9.
Chenz.-pharm. Centrbl. i854. No. 54.)
13.
-
-
Mosquito Gummi.
In Arkansas ist der Indianer-Agent D r e w auf ein
bisher unbekanntes Gummi, welches dem arabischen Gummi
Concurrenz machen wird, aufmerksam geworden. Der
Mosquito - Baum oder Mezquite, Muskeet-trew, Algurobia
glawhilosa Tow.et Gr., welchcr dieses Harz ansschwitzt,
das dew arabischen Gummi an Farbe, Geschmack und
Klebrigkeit gleicht, kommt unter allen Biiumen der grossen
Ebene jenseits des Mississippi am haufigsten vor, indem
derselbe am besten auf trocknem hochliegendem Boden
gedeiht und dort oft Tausende von Morgen bedeckt. Das
Harz quillt in halbflussigem Zustande von selbst aus der
Xinde des Stammes und der Aeste hervor und verhartet
an der Luft bald zu Klumpchen von verschiedener Grosse,
von 1 Gran bis 3 oder 4 Unzen Gewicht. Wird dieses Harz
der Sonne ausgesetzt, SO verhartet es und wird nach langerer Zeit ganz farblos, bald dur*sichtig und voll kleiner Risse. Am reinsten und schonsten kommt dasselbe
an der Rinde der Aeste vor. Die Quantitiit, welche ein
Baum liefert, ist sehr verschieden und variirt von 1 U q e
198
AscRe der Bliittev von Ilex uquifolium.
bis zu 3 Pfund; macht man jedoch Einschnitte, SO lasst
sich leicht die doppelte Quantitiit erzielen. Ein geiibter
8ammler kann in einem einzigen Tage leicht 10-20 Pfd.
davon gewinnen, und doppelt so viel, wenn er Einschnitte
macht. Die beste Zeit der Einsammlung ist in den Monaten Juli, August und September, in grosster Mengc
wird es aber gegen EndeAugust gewonnen. Die in der
Ebene herumschweifenden Indianer konnten aber leicht
zum Sammeln angeleitet werden. Die eigentliche Entdeckung dieses neuen Handelsartikels verdankt man dem
Dr. Schumard, der die Expedition des Capitain Mercy
iiach dem Quellengebiete des grossen Wuschita- und Brazas-Flusses als Arzt und Geolog begleitete. (Bot. Ztg.
2855. p.583.)
Hornung.
Untersuchung der Asche der Blhtter von Ilex
aquifoliam.
I(. R e i t h n e r hat eine Analyse der Matter von Ilex
aquifoliuin unternommen.
Die im Marz gesammelten Blatter wurden groblich
zerstossen, bei 1000 getrocknet, verbrannt und analysirt.
500 Gran lieferten 21,5 Gran Asche, mithin betrug
der Procentgehalt der l e i 1000 getrockneten Blatter an
Asche: 4,3.
In den 21,5 Oran Asche fanden sich:
Kali . . . .
Natron . . .
Kalk
.
Magnesia . .
Alaunerde .
Eisenoxyd .
Manganoxvdul
Chlor . -. .
Schwefelsaure
Phosphorsiiure
Kieselsiiure .
Kohlensaure .
..
.
.
.
.
.
.
...
..
.
3,0480
0,7608
5,4645
3,1450
0,1437
0,1321
0,2028
0,0380
0,3750
0,7589
1,2870
6,1250
21,4808
Auf 100 Theile bereehuet:
14,27
8,63
25,m
14,72
O,G6
0,Gl
0,94
0,17
1,74
3763
5,72
28,W
100,00.
W i t t s t e i n macht hierzu noch die Anmerkun dass
der aicht unbedeutcnde Gehalt dieser Asche an &ngan,
welcher sogar den des Eisens iiberragt, bemerkenswerth
sei. Ferner benutzte derselbe eineMenge von Ilex q u i folium zur Priifung auf Thein, welches namlich S t e n house in den in Siidamerika als allgemeines Theegetrank
gebrluchlichen Blattern einer andern Ilex-Art (Ilex para-
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
116 Кб
Теги
mosquitoes, gummi
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа