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Musculin-Latwerge -Syrup und -Pastillen.

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Musculin- Latwerge, -Sgrup und -Parrtillen.
tere diffundiren liisst. Aus diesen Versuchen geht hervor,
dass Muskelfleisch keine colloidale Substanz ist. Das
Muskelgewebe besteht bekanntlich aus Faserbiindeln, die
duroh Zellgewebe mit einander verbundcn sind ; eine
im Muskel vertheilte Fliissigkeit muss daher durch eine
Anzahl von sehr zarten Hautchen hindurchgehen und
M a r c e 1 stellte desbalb Versuche mit ausserst diinnen
Membranen an. Eine solche wurde aus dem iiusserst
zarten Hautchen erhalten, welches die Schaf- und Ochsenleber bedeckt und in der That konnte hierbei ein Durchgang von Eiweiss durch derartige unverletzte Membranen beobachtet werden. Merkwiirdig ist, dass wenn man
die mit ihrer Mernbran ganz bedeckte Leber der Dialyse unterwirft, kein Eiwaiss aus dem Innern in das u ~ n gebende Wasser diffundirt, wahrend doch nach obigen
Versuchen die von der Driise getrennte Membran fur
Eiweiss passirbar ist. Dieser Umstand lasst bloas eine
Erklarung zu, dass namlich das mit der Driise verbundene Hautchen von einer Colloidsubstanz iiberzogen ist,
welche seine Poren mehr oder weniger versto ft.
Um die Frage zu entscheiden, ob Muskefleisch das
Eiweiss mit leicher Schnelligkeit hindurchliisst, wie eine
Krystalloidsu stanz, bestimmte M a r c e l in einem Fleischextract das Verhilltniss der Phosphorsaure zum Eiweiss ;
als er dasselbe zu 1 : 12,5 gefunden, uberliess er eine gleiche
Quantitat desselbenFlaisches mitWasser der Diffusion. Nach
einiger Zeit wurde im letzteren das Verhaltniss der Phosphoraaure zum Eiweiss bcstimmt und zii 1: 6,3 gefunden.
Dieses Resultat zeigt, dass die krystalloide Phosphorsaure
noch einmal so schnell diffundirt, wie das colloidale Eiweiss, dass also der Muskel in gewissem Grade die charakteristischcn Eigenschaften einer Colloidsubstanz besitzt.
(Chem. SOC.
Journ. Ser. I. - Chem. Centrbl.)
B.
P
%
-
Musenlin Latwerge, -Syrup und -Pastillen.
In Petersburg wird bisweilen rohes Fleiseh nach der
Methode des Dr. W e i s s e verschrieben und auch in
Paris findet dieses Medicament im Kinderspitale Anwendung. Die Formel des Dr. R e v e i 1 ist folgende:
Grm.
Lendenstiick von rohem Rindfleisch 100
Gepulverter Zucker. .............. 20
Chlornatrium ....................
1,50
Chlorkalium .....................
0,50
Gepulverter Pfeffer
0,20
...............
Leim fiir Etiquetten.
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Man entfernt die sehnigcn Ausbreitungen und alles Fett,
hackt das Fleisch klein, zerstosst es in einem holzernen
Morser und giebt die Pulver dam. Diese Latwerge wird
kaffeeloffelweise wiihrend des Tages verabreicht. Anstatt
des Rindfleisches ist auch Kalbfleisch, Hiihnerileisch und
Fischfleisch zuliissig. (Kein S ch w e i n e fleisch, wegen
der Gefahr, falls es Trichinen enthalten sollte.)
Zu einem Musculin-Syrup giebt R e v e i l auch folgende Formel:
Grm.
Muskeln vom Kalbe, gewaschen, vom
Fett befreit und klein gehackt 100,OO
Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 500,OO
Salzsaure ........................
0,50
Chlornatrium.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
0,50
Chlorkalium .....................
0,50
Man mischt und riihrt von Zeit zu Zeit um. Each lastundiger Ruhe colirt man, filtrirt und lost bei einer TBmperatur von 350 bis 400 nach Zusatz von Wasser zur Menge
von 500 Grm. Flussigkeit 1000 Grm. Zucker. G u i chon
von Lyon bereitet Musculinpastillen aus getrocknetem
Rindfleisch. Jede Pastille enthlilt ungefahr 3 arm. Fleisch.
Die Kinder nehmen sie ohne Widersillen und sie lassen
aich lange aufbewahren ohne eine Veranderung zu erleiden. ( J o u m . du chim. mt?d. - Ztachr. des Mew. Apoth.B.
Vereins. 1865. 11.)
Einen guten Leim far Etiquetten
auf alas, Holz und Papier stellt man dar, indem man 2 5
Theile guten Leim, den man zuvor 24 Stunden in Wasser legt, mit 50 Th. Kandiszucker und 12 Th. arabischem
Qummi mit 100 Th. Waaser unter bestandigem Umriihren in einer Schale uber der Weingeistlampe einkocht.
( W i l ~ z bgemeinn.
.
Wochenschr. 1865. 31.)
B.
Ileber die cbemiscbe Natur der Calleafarbstoffe
hat R i c h a r d L. M a1y einige vorlaufige Mittheilungen gemacht und versprochen, die quantitativen Resultate s ater mitzutheilen.
seinen Untersuchungen diente C h o 1e y r r h i n
aus Menschengalle nach Va 1e n t i n e r 's Metho e durch
Chloroform ausgezogen und zwei Ma1 umkrystallisirt. Alkoholische oder wiisserige Kalilosung entwickelt aus Cho-
k
B
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syrup, pastillen, latwerge, musculin, und
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