close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Nachweis der salpetersauren Salze in sehr verdUnnten FlUssigkeiten.

код для вставкиСкачать
54
Salpeteiwure Sake in selw verdiinnten Fliissigkeiten.
rungen ron W. S t e i n sind nun folgende zwei von sicherer
Wirkung, nainlicli doppelt - schwefelsaures Kali oder Bleioxyd. Ersteres macht die Salpetersaure frei, indeni ea
die damit verbunclene Base bindet, das Bleioxyd, indem
cs an deren Stelle tritt, wodurch snlpetersaures 13leioxyd
entstcht, was in dcr I-Iitze Sulpetersaure abgielt. Die
Versuche werdeii in einein unten zugeschniolzenen (Alasrohrchen ausgefuhrt. 1st die Menge des in dem Geinische
vorhandenen salpetersauren Salzes gross genug, so liisst
sich die Salpetersiiure an dem Auftreten des gelben Gases
crkennen ; bei geringen Mengen muss man sicli eines
chemischen Hulfsmittels bedienen, die Gegenwart von salpetriger Saure nachzuweisen. Man trankt einen znsainniengedrchten Streifen E’iltrirpapier niit eincr oxydfreien
Losung von Eisenvitriol, scliicbt diesen Streifen in den
obern Theil des Rohrchens und bemerlrt nun bei Uegenwart von salpetriger Saure eine gelbliche bis braune
E’iirbung. Verf. hat init Hulfe des Vitriolpnpiers in einein
Geinische von 1000 Th. wasserfreiem Glaubersalze mit
1 Th. Salpeter, welclies also 1/2000 Salpetersiiure enthielt,
noch deutlich die Salpetersiiure erkannt. Hei Anstellung
des Versuchs hat man die Fsrbuiig des Vitriolpnpiers iiii
Momente ihrer Eiitstehung zu beobnchten, weil dieselbe
wiedcr vcrschwindet, sobald der Papierstreifen sich erwiirmt. Hei -4nwendung von doppelt-schwefelsaurein Knli
ist noch zu berucksichtigen, ob viel Chlorverbindungen
in dcr Probe enthnlten sind, in diesein Fnlle kann die
Salpetersiiure nicht inehr erkannt werden, weil die frci
werdende Salzskwc nllein schon das Vitriolpapicr fiirlt.
Ferner wird die Reaction der Salpetersaurc verhindert, wenn viel Eisenoxydnlverbindiingen in der Probe
enthalten sind; unkenntlich wird die Probe bei Gegenwart von viel organischen Stoffen. (Polytechn. Centralll.
1869. S. 16‘24.)
E.
___
Nachweis der salpetersauren Sdee in sehr verdiinnhn
Pliissiglieiten.
Durch die bis jetzt Lelrsnnten Methoden zuin Nachwcise sowolil dcr salpetersnnren Snlze, als freier Salpetersiiure, war man nicht iin Stande, weniger 31s ~,iloooo dieser Korper in wiisscriger Lijsung nachzuweisen.
Neuerdings hut indessen Bucli e r e r cler Academic
der Wissenschafteii in Paris eine hlethode vorgelegt, die
so enipfindlich ist, dass inan damit direct, und ohne jede
Salpetwbildztngs - Tlicorie.
55
Concentration der Flussigkeiten ein h~illiontheilder salpetersauren Salzc, oder der freien Salpetersiiure nachzuweisen veniiag. Sie ist auf die Einwirkung gegrundet,
welclie ’Stickstoffoxyd - DBmpfe auf Jodkaliuni ausiiben:
N 0 4 + 2 K J = NO2
2 K O 2 J.
Uin sicher zu gehen, gcniigt es, etwa vorhandenes
Chlor oder Broni vorher zu entfemen, und dann mit verdunnten Fliissigkeiten zu arbeiten. Folgendes ist der
Gang der Untersuchung.
Man bringt 3 - 4 C.C. der auf salpetersaure Salze
zu untersuchendcn Fliissigkeit in cine, a n eineni Ehde
geschlossene Rohre von inindestens 20 C. LSinge, setzt
etwas Kupferspiine und 3 -4 Tropfen concentr. Schwefelsiiure zu, l&st einen Angenblick kochen, fiillt die Rolire
Lis zu iingefiihr 9i10 niit Wasser, und setzt eiiiige Tropfen wiisserigc Jodkaliurnlosung tiinzix.
Enthlilt die Flussigkeit salpetersaure Sulze, so werdcn sie durch die Schwefelsgure zersetzt, die gebildete
salpetrige Siiure wirkt zersetzend auf das Jodkalium,
das Jod desselben wird frei, und kann durch Zusatz von
einigeii Tropfen Schwcfelkohlenstoffs unter lebhaftem Schutteln fast ganz gelost werden, wodurch dieser eine blassrosenrothe bis dunkelviolette Fiirbung annirnmt, j e nachd e n mehr oder weniger Jod frei geworden.
Bei der Untersucliung auf freie Sdpetersanre fiillt
niir der Schwefelsiiure- Zusntz wcg, soiist ist die Rcaction
dieselbe. (Joum.de I‘liarm. d’ilnvers. Septby. 1659. 447.)
Heudess.
+
+
-
Salpeterbildangs Thcorie.
Die Erkliirung der Eleinente der Salpetersaure bestelit
in der Liisung der Frage: wolier die Elemente der Salpetersiiure, besonders cler Sticltstoff, stainnien. Es ist
wahrschoinlich, dass sich die Salpetersiiure durch Osydation des Ammoniaks bildet. Die Ansicht, dass durch
unniittclbare Vereinigung \ion Stickstoff und Sauerstoff
Salpetersiiure entstehc, scheint nach den Versuchen K u h l m a n n ’ s niclit riclitig zu sein. Der Sirlpeterbildung nus
thierischen Yubstnnzen ist wahrscheinlich die Bildung von
Amiiionialr vorangegangen. Die Ueberfiihrung des Amnioniaks in Salpetersiiure gcht schon bei gewohnlicher
Teniperatur vor sich. L)a wasserfreie Salpetersiiure nicht
bestehen kann, so ist das Ainmonialr, indein es iieben
der Salpetcrsiiure noch Wasserstoff zum erforderlichen
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
115 Кб
Теги
salpetersauren, der, flussigkeiten, sehr, verdunnten, nachweis, salzer
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа