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Nachweis von Terpenthinl oder Rosmarinl in Maschinenlen.

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Reinigung d. Oelsaure. - Nachweis v. Terpenthind
0.
Rosmarinol etc. 369
Reinigang der Oelsture.
Als die beste Methode, aus der kauflichen Oelsaure ein
reineres, von Oxyoleinsaure und farbenden Materien moglichst
freies Praparat darzustellen, empfiehlt R i c e folgendes Verfahpen.
Man setzt eine geeignete Menge Oelsaure des Handels
wiederholt einer Temperatur von 45O F. aus, und bringt den
hierbei flissig gebliebenen Antheil mit seinem gleichen Volumen einer wassrigen Losung von schwefliger Saure zuaammen. Die Mischung wird unter haufigem Schiitteln dem Licht
ausgesetzt, bis Entfarbung eingetreten ist, und dann die Oelsaure wiederholt mit kaltem destillirtem Wasser gut ausgewaschen. Die so gewonnene Saure lost Metalloxyde leicht and
vollstandig, Quecksilberoxyd ohne Reduction auf. (The Pharmacist, Febr. 1875, f i o m the Proceedings A m . Ph. Associatzon).
Dr. G. T?
Nachweis yon Teryenthingl oder Rosmarinbl in Maschineninen.
Da die gewohnliche sehr empfindliche Reaction auf Terpenthinol in diesem Falle nicht angewendet werden kann, nemlich Blauung von Jodkaliumstarke, - weil schon nach
kurzer Zeit der Ozongehalt desselben zersetzend auf das fette
Oel eingewirkt hat, und dann natiirlich keine Reaction mehr
hervorrufen kann - .versetzt man nun nach M. B u r s t y n
Olivenol mit dem gleichen Volum 90 procentigen Alkohol und
schiittelt tiichtig durch, so gehen neben einer ganz geringen
Menge des fetten Oeles nur die vorhandenen freien Sauren
in den Alkohol iiber. 1st jedoch in dem fraglichen Olivenole
Rosmarin - oder Terpenthinol enthalten , so gelangen auch
diese zum weitaus grossten Theile in Losung. Nach einigen
Stunden Ruhe scheidet sich die alkoholische Losung vollkommen klar iiber dem Oele ab und kann weiter untersucht
werden. Um -das Terpenthinol etc. von den gelosten Sauren
zu trenncn, unterwirft man die alkoholische Losung einer Destillation im Wasserbade. Mit den Alkoholdampfen gehen
auch die Dampfe des flichtigen Oeles iiber, nnd es findet sich
dessen grosste Menge namentlich in den ersten Destillationsproducten. Von den fetten-Sauren und der gelosten Saure
geht ins Destilht nichts iiber. Im Destillate befindet sich
also eine rein alkoholische Losung des fliichtigen Oeles. Versetzt man nun diese Losung mit Wasser, so erfolgt Trubung,
wenn nicht weniger als 0,1 Volumprocente des fluchtigen
Arch. d. pharm. VIII. Bda. 4. Heft.
21
3iO
Die Verwendungen des O m . Hibiscus.
Oeles im Alkohol gelost sind. Bei Gegenwart geringerer
Mengen desselben tritt keine Triibung mehr ein. Giebt man
aber zu einer solchen verdiinnten Losung von Terpenthinol
oder Rosmarinol in Alkohol einige Tropt'en concentrirter
Schwefeleilure, s o zeigt eich in der Trennungsschicht beider
Fliissigkeiten sofort eine deutlich rosenrothe Fiirbung , welche
man am besten wahrninimt , menn man das Probirgliischen
gegeu ein Stiicli weisses Papier hllt. Die letztere Reaction
ist sehr empfindlich und i g t noch entschieden wahrnehnibar,
wenn die alkoholische Losung nicht mehr als ein Zehntausendstel Terpenthinbl oder Rosniarinol entlillt. Bei Gegcnwart grosserer Mengen des fliichtigen Oelcs fiillt die Schwefelbiiure als rosenrothe Fliissigkeit zu Boden. Diese Reaction
erfolgt noch deutlich, wenn das zu untersuchende fette Oel
0,05 bis 0,02 Vo!umprocente Terpenthinol oder Rosinariniil
enthalt. Es wird in diesem Fslle jedoch die Reaction nur in
den srsten Destillationsproducten r o n Ertolg sein. Welches
von den fliichtigen Oelen vorliegt, muss durch den Geruch
entschieden werden , welcher besonders deutlich hervortritt,
wenn man die ersten Destillationsprodacte reichlich mit Wasser versetzt. Nach B u r s t y n kann auch die Gegenwart
anderer fliichtiger Oele im Olivenol auf diese Weise nachgewiesen werden. (Diiiglers P.J. CCXIV, p . 300.).
Kr.
Die Verwendnngen des Ben. Hibiscus.
I n Franlireich richtet sich die Aufmerksamkeit namentlich auf Hibiscus eseulentus alu ein Material fur Papierfahrication. Der Werth der Pflanze als eine Faserpflanzs ist
lange bekannt , ihre Heimath sind die Westindischen Inseln,
in Indien ist sie schon lange naturalisirt. Ihre Schoten liefern ein Gemiise, das in England O c h r o , in Frankreich
G o m b o , in Spanien C h i m b o m b o , in Indien B e n d i k a i
heisst, und das den Fuppen eine schleimige Consistenz verleiht. Die jungen Qchoten werden grun gepfluckt und wie
Capern eingemacht. Die Saamen geben einen erwcichcnden
Schleim und sind gerostet als Kaffeesurrogat empfohlen ; i h r e
Zusammensetzung ist nach L a n d r o n :
Wasser
4,21
Oel
16,50
Harz
1,21
Nineralbestand theile
6,38
Unbestimmte Stoffe
71,70.
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oder, maschinenlen, nachweis, von, terpenthinle, rosmarinus
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