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Nachweisung des Phosphors nach der Vergiftung mit Phosphor.

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Nachzoeisung des Phosphors irach der Vergi//ung.
Die nbheren Bestandtheile der analysirten Verbindung
siiid nach dern Verf. : arsenigsaures Natron, borsaures Nalron
und eine Verbindung von arseniger Saure rnit Borsaure.
Von den organischen Sauren nimmt der Borax Benzoesaure, Gerbsaure, Gallussaure, Margarinsaure, Stearinsiiure
und Oelsaure in bedeutender Menge auf, indem eisenthumliche Verbindungen entstehen.
Die Boraxlosung Bei 10O0 eingedampft, hinterlasst cine
vollkommen amorphe, durchsichiige und sprode Mnsse.
Bei 4000 ausgetrocknet, enthielt diese Verbindung atif
1 At. wasserfreien Borax genaii 4 At. Wasser. (Miuh. der
natur6 Gesellsch. zu Ziirzch. - C/iem.-phann. Centrbl. 1850.
No. 21.)
H.
-~
Nachweisuiig des Phosphors iiach der Vergifiung
rnit Phosphor.
Um bei etwa vorkommenden Vergiftun en durch Phosphor in den Cadavern das Gift rnit Sicher eit nachweisen
zu konnen, sind von L a s s a i g n e mehrere Beobachtungen
an einem mit Phosphormehlteig vergifteten Hunde angestellt worden, welche Folgendes ergeben haben.
Nach vorgenommener Section des Hundes, dessen Tod
am 5ten Tage nach der Vergiftung erfolgte, fand man Magen
und Eingeweids leer von Speisen und die Schleimhaut
heftig entziindet bis zu den untersten Theilen des Rectum
Im Magen war eine geringe Menge einer Selblichen, sehr
alkalischen und gallehaltigen Fliissigkeib, deren Analyse
einen grosseren eehalt an phosphorsauren Alkalien nachwies, als dieselbe Men e Galle enthalten wurde. Mitl.elst,
Aeihers und flussigen Ehlors konnte kein freier Phosphor
auf den Geweben der Eingeweide und des Magens nachgewiesen werden.
Die nach der Vergiftung von dem Hunde ausgebrochenen Materien, welche an der Luft auf dem Boden eingetrocknet waren, rochen noch nach funf Tagen, wenn
man sie rieb, nach Phosphor, und leuchteten dabei. Mittelst Aethers liess sich aus denselben Phosphor nebst Fett
ausziehen, nach dem Verdunsten des Aethers blieb auf
der Schale ein Fett. das sich beiin Erhitzen unter Verbreiiung
von Phosphorseruch und weissem Dampf entzunrlete und
cinen Ruckstand hinterliess, in dem man Phosphorsgure
nacliweisen konnte.
Ein anderer Theil derselben Malerie mit Wasser gekocht. wozu etwas Schwefelsaure gesetzi nrar, setztc iluf
dcm Boden unreinen Phwphor ah.
1
Ueber die Kreide.
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In einem dritten Theile der ausgebrochenen, in Wasser vertheilten hlaterie wurde, nachdem der Phosphor darin
oxydirt war, die Existenz der Phosphorsaure in der Flussigkeit nachgewiesen.
L a s s a I g n e zieht nun hinsichdich der Phosphorveriftungen aus den Versuchen folgende Schlusse: 4 ) dass
8er grossere Theil der vergiftenden Subslanzen ausgebrochen wurde, und dass siuh in diesen selbst noch nach
funf Tagen der Phosphor deutlich nachweisen Iasst; 2) dass
man nach Verlauf derselben Zeit keine Spur von Phosphor mehr in den Verdauungswerkzeugen nachweisen
konnte; 3) dass die Entzundung dem Darmkanal entlang
durch die Phosphorsaure und phosphorige Saure herbeigefiihrt wird, die sich durch die Oxydation des Phosphors
bildet
Bei Verdacht einer Vergiftung mil Phosphor empfiehlt
L a s s a i g n e , die ausgeleerten Materien, selbst wenn man
sie erst nach Verlauf mehrerer Tage erhalt, zu untersuchen.
(Journ. de Cham. mkd. 3. Sdr. T.G - Chem.-pharm. Centrbl.
1850. No.23.)
B.
( Z u vergleichen ist : W e i m a n n , bber Ermittelung
des Phosphors bei Vergifiungen, in diesem Archiv. Bd. 43.
pag. 312.)
D i e Red.
Ueber die IEreide.
Beim Gliilien liefert die Kreide ausser der Kohlensaure
zugleich etwas Kohlenoxyd, Kohlenwasserstoffgas und Ammoniak. Dies deutet nach G. C. W i t t s t e i n auf die Verunreinigung mit einer thierischen, wenigsteos stickstofiaiiigen Substanz hin; denn vor dem Gliihen ist das Ammoniak
nicht, wiihrend und nach dieser Operation aber schon
durch die alkalische Reaction des Gases leicht nachweisbar. Die gewiihnlichen Kreidesorten enthallen von dieser
Substanz so viel. dass sie beim Gluhen eine braune Farbe
annehmen. - Beim Anhauchen oder Defeuchren entwickelt
die Kreide einen starken Thongeruch, d h. einen Geruch,
wie ihn die Thone beim Anhauchen \ion sich geben, nicht
aber einen Geruch, der die Thone ausschliessend charakterisirt; denn die Kreide enlhalt nur Spuren von 'Ihonerde.
Seine Ursache ist uns noch unbekannt.
Die Kreide ist, wie der Marmor und Kalkspalh, wasserfreier kohlensaurer Kalk. unterscheidel sich aber von
heiden wesentlich dadurch, dass sie amorph ist, was sich
schon durch das Gefuhl, deutlicher und sicherer untrr
dem Mikroskope zu erkennen giebt. Ihre Verunreinigiingen
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