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Nachweisung von Antimon durch die Lthrohrprobe.

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Nachweisung von Antimon durch die Lijthg*ohvprobe. 119
das Kupfer gegen eine rnit Salzsaure angesauerte Losung
von a n t i m o n i g e r S a u r e ganz so wie gegeh die arsenige Saure verhalt. Da aber jetzt auch zuweilen Salzsaure und Schwefelsaure mit s e l e i i i g e r S a u r e verununreinigt vorkommen, SO wurde auch das Verhalten des
Kupfers gegen letztere gepruft.
Kocht man einen blanken Kupferdraht in verdunnter Salzsdure und setzt liierauf einen Tropfen seleniger
S u r e hinzu, so wird das Kupfer sogleich schwarz beschlagen; laisst man die Fliissigkeit einige Zeit iiber dem
Kupfer stehen, so farbt sie sich hellroth von ausgeschiedenem Selen. Bringt man hierauf den rnit Selenkiipfer
beschlagenen Kupferdraht aus der Flussigkeit, so blattert
sich der Beschlag leicht a b ; erhitzt man dann denDraht
in einer Glasrohre, so erhalt man einen nietallisch glanaenden schwarzcn Beschlag von Selenkupfer und das
Kupfer erscheint nach dem Cxluhen dunkelbleigrau. Ganz
so verhiilt sich ein Silberdraht. Oegen schweflige Saure
vcrhiilt sich der Silberdraht genau wie der Kupferdraht
und ist ein eben so ernpfindliches Reagens wie letzterer
auf schweflige Saure.
Bringt man in verdiinnte Salzsaure ein Stuck Kupferdraht und Silberdraht, erhitzt zumKochen und setzt nun
einen Tropfen geloster verdiinnter arseniger Saure zu, so
beschliigt sich das Kupfer sogleich mit Arsenik, wahrend
das Silber gliinzend hell erscheint; erst nach langerem
Kochen der Flussigkeit wird das Silber mit einzelnen
graulichen Arsenikflecken bedeckt. Dieses Verhalten ist
sehr geeignet, um araenige Saure und schweflige Saure
in einer Fliissigkeit nachzuweisen.
Qegcn Antimon verhat sich das Silber in einer mit
Salzs#ure sngesauerten Liisung wie gegen Arsenik.
(N. Jalil-b. fiir Phavm. Bd. 25 )
B.
Nachweisung von Antimon durcli die Lothrohryrobe.
Nach E. J. S c h a p m a n n wird die Probe in einem
beiderseitig offenen Glasrohre gegliiht, die Stelle, an welcher sich das weisse Sublimat angesetzt hat, mit der
Feile abgeschnitten und in einem Probirglaschen in wasseriger \Veinskurelosung vorsichtig erhitzt, wodurch sich
wenigstens ein Theil des Sublimats lost. Dann schmilzt
man cine geringe Menge zweifach - schwefelsauren Kalis
mit etwas Borax gemengt auf Holzkohle in der Reductionsflamme, lost die Hepar von der Kohle, bringt die-
120 Kystablisirtes Antimaiaoxyd und dessen Vevbindmyen.
selbe in ein Porcellanschalchen und benetzt sie rnit einigen Tropfen der weinsauren Losung des Sublimats. Die
Entstehung eines orangefarbenen Niederschlages ist ein
Beweis fur Antimon. Arsen wurde sich ebenso verhalten, doch ist der Niedersohlag durch seine hellgelbe Farbe
sofort vom Antimonniederschlage zu erkennen. (Polyt.
Journ. Hd. 179.)
B.
Ueber das krystallisirte Antimonoxyd und dessen
Verbindungen.
Verbrennt man nach T e rrk i 1 metallisches Antirnon
oder rostet man Schwefelantirnon, so entsteht Antirnonoxyd nur in prismatischer Krystallform. Octaedrisches
Oxyd entsteht nur bei vorsichtiger Sublimation des Antimonoxyds in nicht oxydirenden Gasen. Behandelt man
prismatisches Antimonoxyd mit Schwefelammonium, so
farbt es sich schnell rothbraan und lost sich langsam auf.
Dagegen bleiben die octaedrischen Krystalle in demselben Reagens vollkommen weiss und glanzend, sobald
man sie nicht vorher zu einem feinen Pulver zerrieben
hat. Das prismatische Oxyd lost sich auch vie1 leichter
in Sauren und Alkalien, a19 das octaedrische. Die Dichtigkeit des ersteren bei 150 ist 3,72, die des zweiten 5,11.
Damit stimmt die Dichtigkeit der naturlichen Oxyde
uberein, indem A. T e r r e i l durch Versiiche sich uberzeugte, dass dem natdrlichen prismatischen Oxyd (aus
Algier) die Dichte 3,70 und dem naturlichen octaedrischen Oxyd (ebenfalls aus Algier) die Dichte 5,@ zukommt. Die krystallinisclien Niederschlage, die sich aus
alkalischen Losungen des Antimonoxyds bilden, sind Vekbindungen des letzteren mit Alkali. T e r r e i 1 untersuchte
ein neutrnles Salz: NaO, Sb03, 6 HO und ein saures NaO,
3 SbO3
2 HO. Beide Salxe erschienen in kleinen octaedrischen I<rystallen, die Polarisationserscheinungen xeigen. Dns neutrale Salz wird durch Schwefelammonium
nicht veerndert, wahrend letzteres das saure Salz augenblicklich zersetxt und vollkommen auflost. Die Losung
des neutralen Salzes wird durch Silberoxyd weiss gefallt,
welches in trerdunnter Salpetersaure loslich ist.
Die
Losung des neutralen Salzes wird durch Schwefelwasserstoff gelb gefarbt, aber nicht gefallt, wenn man sie vorher nicht sauer gemacht hat. Eisenoxydsalze werden
durch die Losung dieses Salzes gelblich -weiss gefailt,
essigsaures Kleioxyd weiss, schwefelsaures Kupferoxyd
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