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Nachweisung von Carbolsure.

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Resgens auf Alkohol. - Naehweisung yon Carbolsiure.
Die erhaltenen i’roductc wurden analysirt und ergaben dic
intersssante Thatnuche, dass insbcsondere die Hestimmung
tles Stickstofls ein hochwichtigcr Factor fin. die Erkennung
petiosirter, resp. gall isirter (hier nebcn dcm Polahationsapparat) Wcinc ist , da cler Stickstoffgchalt dieser verbeseerten
Weinc ein schr niedriger ist. Die iibrigen Bestandtheile,
init Ausnahme dcr freien Slure, welchc: jedoch leicht zu corriAiren ist , warcn nicht sehr ycsentlich -verandcrt. WGhrend
der Sticketoffgchalt dcs reinen Sfostes 0,07
des reinen
TVeincs 0,038 o;o betrug, betrug der dcs letzten kiinstlichcn
Mostes niir 0,0028 ’)Iio, des letzten kiinstlichen Weines nur
0,0020 yo.
Der Geschmack dcr nach Doclmahl erhaltenen beiden
Weine war, nnaorrigirt (mit W einsiiure) wenigstens, ziemlich
iniserabel, dagegen beltamen dieselben nicht schlecht. (DizyZ.
Journ. 230. H. 6.)
Dr. E. G.
Reagcns auf Alkohol.
Em in irgend einelu Gemenge leicht iind rasch Alkohol
nachzuweisen, crsann J a y 11 e m a r t folgendes , bci der Conlrole dcr indirecten Abgaben, Zoll und Octroi, gut zu verwenclende Verfaliren. Er beliandclt Quecksilber mit eincr
angemeseenen Alenge wenig concentrirter Sdpeterslure. Die
Wirkung dieser salpetcrsauren Lcisung auf WeingeiRt ist
lebhaft uiid schnell. Dss Quecksilbcr wird durch das, auf
gceigncte Wcisc verwandtc Reagens, zum Theil reducirt und
vrhalt man in Yolge (lessen durch nachheriges Hinzufiigen
von Ainmoniak einen schwarzen Kiederschlag , der urn so
dunkler crtscheint, j e mehr Wcingcist in dem untersuchten
Yroducte enthalteii ist. Holzgeist und analoge Eliissigkeiten
verhalten eich ganz anders und geben mit Ammoniak keinen
schwarzen Nietterschlag.
(Joumal de I’larna. et de Chimie.
4. Sel-ie. Tome X X V I I . pay. 432.)
C. Kr.
Yachweisung yon CarbolsIure.
Urn Carbolsfiurc in grosser Verdunnung nachzuweifien,
vcrfiihrt man nach 111 o f f UL :In n folgcndermaasscn : I n eineni
kleincn Rcagensglasc iiberschichtet man 1 bis 2 C.C. reinc?
concentrirte Schwcfelsiinrc: mit ebenso vie1 der was s r i g e n
verdiinnteri (hBcbstens 1 : 500) Carbolsanreli-isung und l b s t
Algarobillo.
- Zur
practischen Benutzuug d. Mikroskops.
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dann einige Kornchen zerriebenen Salpeters in die Flussigkeit fallen. Schon bei Anwesenheit von 1 Tausendstel Carbolsaure bringt jedes Salpeterpartikelchen augenbiicklich violette
Streifen hervor und beim Umdchiitteln tarbt sich sodann die
gunze Fliissigkeit violett. Die Reaction beruht auf der Einwirkung der Salpetersiure auf Carbolsaure , wobei verschiedene violett und gelb gefirbte Oxydationsproducte und Nitroverbindungen auftreten und tritt desshalb selbstverstandlich
auch ohrie Zusatz von Salpeter ein, wenn statt der reinen
Schwefelsaure Salpetersaure haltige verwendet wird, jedoch
ist die Keaction nach obigem Verfahren eine sich dem Augt?
besser prasentircndc und sicherere. (Pharm. Zeitung , 2879.
No. 23.)
G. H.
Algarobillo.
Algarobillo (Algarrobo de Coquimbo) ist die Frucht von
Ilalsamocurpum brevifolium und kommt aus Chili zu uns; sie
bildet gelbliche Schoten von 3-5 Ctm. Lange und l1lS bis
2l/%Ctm. Durchmesser, welche im lnnern bis zu 6 linsenformige Sarneii einschliessen. Die Schote selbst besteht aus
einem gitterartigen Geflechte, welches durchdrungen ist von
einer harzahnlichen, glanzenden , gelblichcn , sehr stark herb
schmeckenden NaBse. Go d e f f r o y untersuchte die Algarohillo auf ihren Gerbstoffgehalt und wandte dazu die von
Em. Schmidt modificirte Tribram'sche hlethodc an (Pharm.
Centralh'alle 1874) ; er fand , dass die Algarobillo (8choten
und Samen) 59,2 o/o Gerbstoff enthalt, dass die Schoten allein
68,38O/, Gerbstoff geben, dass aber die Samen koine Spur
von Gerbstoff zeigen. - Die Algarobillo kann demnach als
ein vorziigliches Material zur Darstellung von Gerbsaure
angesehen werden. (Zeitschrqt des Bstep-r. Apotheker - Vereins.
1879. No. 9.)
G . H.
Znr practischen Benutzuiig des Mikroskops.
Unter ,,richtigem Lesen " versteht man die gleichmassige
Benutzung beider Augen und das Offenhalten auch des nichtbeschaftigten Auges wahrend des Mikroskopirens ; es wird
durch diesc Art des Sehens eincr zu starken Ermiidung,
respective eincr Schadigung der Augen vorgebeugt, und auch
die Ausiibung solcher Arbeiten am Mikroskop ermoglicht,
Arch. d. Pbarni. XIV. Bda. 5. Ilft.
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