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Naphtenalkohol.

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Paracumarsaure.
- Naphtenalkohol.
ParacumarsiEure.
Die bei der Zersetzung der Aloe mit Kalihydrat gebildete Paraoxybenzoesaure verdankt ihre Entstehung einer der
Cumarsaure isomeren Saure, die von H. H 1a s i w e t z Paracumarsaure genannt wird. Man gewinnt diese Same dadurch,
dass man die Aloe in etwa dem zweifachen ihres Gewichts
heissen Wassers lost, auf das Pfund Aloe fiinf Loth zuvor
mit Wasser verdiinntes Schwefelsaurehydrat zusetzt, das
Gemisch in einer Porzellanschale eine Stunde lang im Sieden
erhalt , das beim Abkiihlen sich ausscheidende Harz ahfiltrirt
und die durchgelaufene Fliissigkeit zweimal mit Aether ausschuttelt. Nachdem der Aether abdestillirt ist , iiberlasst man
den Riickstand der Krystallisation. Das erhaltene Rohproduct wird durch Umkrystallisiren am schwachem Weingeist
gereinigt.
Die Paracumarsaure scheint als solche in der Aloe nicht
praformirt enthalten zii sein ; sie krystallisirt in farblosen,
glanzenden, sproden Nadeln, reagirt stark sauer, ist fast
geschmacklos, schmilzt bei 179" bis 180" und ist nach der
Formel ClBHsOG zusammengesetzt. Ihre alkoholische Losung
giebt mit Eisenchlorid eine dunkelgoldbraune Farbung. Durch
rauchende Salpetersaure wird die Saure in Pikrinsaure, durch
schmelzendes Kali in Parasybenzoesaure verwandelt. (AnnaG.
len d . Ch. u. Pharm. C X X X W , 32-37.).
Naphtenalkohol.
Der Naphtenalkohol ist ein neuer viersauriger Alkohol
und von R. N e u h o f f beschrieben worden.
Wenn man zu Naphtalin nach der Methode von C a r i u s
Unterchlorigsaurehydrat hinzu addirt, so erhiilt man einen
Korper , das Naphtendichlorhydriu, der den Ausgangspunct
zur Darstellung des Alkohols bildet. Das Naphtendichlorhydrin,
CZOH*
0 4
HP)ClZ, ist e h hellgelb gefiarbter Korper, der in deutlich
ausgebildeten Prismen krystallisirt und sich an der Luft rasch
braunt. Durch Alkalien wird er in Chlometall und Naphtenalkohol zersetzt.
CZOHB
H4) OB, ist vielleichk farblos,
Der Naphtenalkohol,
konnte aber nicht farblos erhalten werden, da er sich an der
Luft schnell braunt. Er krystallisirt in deutlich ausgebildeten
Prismen, schmilzt in gelinder Warme und ist nicht unzersetzt
Naphthamylphotogen.
- Abkommlinge
des Indigotins.
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destillirbar; er lost sich leicht in Alkohol und Aether. Die
Verbindungen, welche durch Ersetzung yon 4 At. Wasserstoff
durch Metal1 entstehen , lassen sich schwer rein erhalten.
Dnrch Oxydation rnit Salpetersaure giebt der Alkohol eine
die zum Naphneue Saure, die Naphtoxalsaure= c2(2~04}08,
tenalkohol in derselben Beziehung steht , wie die Oxalsaure
zum Aethylenalkohol. Die Saure krystallisirt in schwach gelb
gefarbten Prismen, lod sich ziemlich leicht in Wasser und
Alkohol, ist eine starke Saure und zeichnet sich durch grosse
Bestandigkeit aus.
(Annalen d. Ch. u. Pharrn. C X X X V l ,
342 - 349.).
G.
Naphthamylphotogen.
Naphthalin und Kartoffelfuselol (Amylalkohol) sind bis
jetzt wenig benutzbare und deshalb mehr oder minder lastige
Nebenprodukte der Leuchtgas - und Kartoffelepiritusfabrikation.
X1 e t z i n s k y hat nun bei gewohnlicher Temperatur Fuselol
rnit Naphthalin gesattigt und so ein ziemlich gefahrloses, sparsam brennendes und leuchtkraftiges Beleuchtungsmittel erhalten, welches sich fur Platze, Strassen und Garten trefflich
eignet, aber nicht in geschlossenen Raumen gebrannt werden
darf, weil das Fuselol betaubend wirkt, und die Verdunstung
geringer Mengen desselben wohl niemals ganz zu vermeiden
ist. (h7etzinsky's Mittheilungen.).
Dr. Reich.
Ueber einige Abkbmmlinge des Indigotins.
Isatin geht durch Einwirkung von H im Augenblicke des
Freiwerdens bekanntlich in Isatid iiber. Weitere Versuche
rnit dem Isatin hat nun P. S c h u t z e n b e r g e r angestellt.
Isatin mit einer Losung von HJ(45OB) in einem verschloskenen Gefasse erhitzt, scheidet sehr vie1 J ab, es ent-'
steht zugleich anfangs Isatid, dann aber eine amorphe
dunkelgriine Masse, die in Wasser unloslich ist und aus
drei neuen Substanzen gemengt ist. Behandelt man niimlich
dieselbe, nach dem Auswaschen mit schwefeliger Saure, mit
kochendem Alkohol, so zieht dieser zuerst eine ziemlich losliche weisse Substanz aus , spater nimmt derselbe nach wiederholtem Behandeln eine wenig loslich violettrothe Masse
auf, und es bleibt endlich ein reichlicher griiner Riickstand,
der in allen neutralen Losungsmitteln unloslich ist.
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