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Natrium chloratum purum.

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\V.Kubel, Natrium chloratum purum.
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prakt. Chemie 25. 159.
u. - Uber Phenylaniidopropions8ureI Amidovalerianslure und
einige andere stickstofilialtige Bestandteile der Iieimlinge von Lupinus luteus. Ebencla 2'7. 337.
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Asparagin, Ilypoxanthin und Guanin in den Pflanzen. Zeitschr.
f. physiol. Chemie 9. 420.
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Phenylatnidopropions8ure.
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12. 306.
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Natrium chloratum pnmm.
Von Apotheker Dr. W. B u b e l .
Das von nib aus verschiedenen Handlungen bezogene Natrium
chloratum purum entsprach bisher nicht immer den Anforderungen der
Pharmakopoe, recht oft enthielt es mehr wie Spuren Magnesiumchlorid.
Dabei ist das Salz gewohnlich grob krystallisiert, so dafs dasselbe vor
seiner Verwendung zu Karlsbadersalz mit Vermeidung eiserner Gefifse
fein zerrieben werden mufs, immerhin eine ljatige Arbeit.
Vor einiger Zeit bekam ich ein Salz, welches nur Spuren von
Magnesiumchlorid enthielt, jedoch machte sich bei dem damit hergestellten Karlsbadersalz bald ein auffallend starker Ammoniakgeruch
bemerkbar, und es liefs sicli leicht nachweken, dafs daa Kochsalz die
Ursache desselben war, es enthielt Ammoniumchlorid. Ob dieses dem
Salz zuftillig beigemischt oder vielleicht beim Reinigungsprozesse in
dasselbe gelangt war, durch Versetzen der unreinen KochsalzlSsung
mit Ammoniak zur Entfernung der grofsten Menge der Magnesia, lieh
sich nicht feststellen. Bei friiheren Versuchen wvurde von mir mehrfach
als ein sehr reines Chlornatrium Steinsalz in klaren Stifcken benutzt.
A. Tschirch und Franz Liidtke, h e r Ipecacuanha.
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Dasselbe wtlrde sich gewifs in feingemahlenem Zustande, ntitigeufalls
nach dem Aufltisen und Endampfen der klaren Lb’sung, sehr gut fltr
unsere Zwecke eignen. Jedenfalls m6chte es sich empfehlen, dss
Natrium chloratum purum nur in feingepulvertem Zustande in den
Handel zu bringen.
aber Ipeeaenanha.
Von A. T s c h i r c h und F r a n z L i i d t k e .
Die nachstehende Arbeit verfolgt den Zweck, in die zahlreichen
Ipecacuanhen des Handels und der Sammlungen Ordnung und System
zu bringen und eine Diagnose aufznstellen, welche die echte von den
falschen Ipecacuanhen leicht und bestimmt zu unterscheiden ermiiglicht.
Beides ist gelungen. Schon auf rein anatomischem Wege - noch b a s e r
aber unter Zubilfenahme der morphologischen Kennzeichen - gelingt
es leicht, die einzelnen Sorten mit gemeinsamen Merkmalen zu vereinigen. (Siehe die Tabelle auf S. 442.) Zieht man alsdann noch den
chemischen Nachweis des Emetins zur weiteren Charakterisierung herbei,1) so gelangt man zu dem Resultate, welches wir der Arbeit voranstellen mtichten:
Eine echte, in arzneilichen Gebrauch z u nehmende I p e c a c u a n h a mufs eine g r a u b r a u n e F a r b e
besitzen u n d d a r f w e d e r GefLfse u n d M a r k s t r a h l e n
im H o l z k t i r p e r , n o c h S t e i n z e l l e n i n d e r R i n d e e n t halten, b e s i t z t vielmehr im Holzkbrper neben
echten Trachelden n u r gefgfsartige T r a c h e l d e n
niit s e i t l i c h e n Durchbrechungen. I n d e r R i n d e ist
S t P r k e u n d K a l k o x a l a t ( i n F o r m von R a p h i d e n b t i n d e l n ) r e i c h l i c h , I n u l i n n i e m a l s zu f i n d e n . S c h o n
die kleinste Menge des Pulvers m u h deutliche
E m e t i n r e a k t i o n geben.
1) Das Emetin wurde in folgender Weise nachgewiesen: 0,5g der
moglichst fein gepulverten Wurzel wurde mit 2,5 ccm reiner SalzsLure
von 1,12 spez. Gewicht in einem Reagiercylinder kriiftig geschiittelt uncl
nach einer Stunde filtriert. Zu einigen Tropfen des Filtrates wurde
alsdann (am besten auf der inneren Flache eines Tiegeldeckels) ein
Kornchen Chlorkalk gegeben , worauf alsbald die charakkristische Rotfarbung eintrat.
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Arch. d. Phsrm. XXVI. Bda. 10. Heft.
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