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Neue Arten Zahnkitt.

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Chinin in Leberthran zu Issen.
- New
Arten Zahnkitt.
schaf'ten (Temperatur) und in der chemischen Zusammensetzung
auf dem langeren oder kiirzeren Wege und durch die verschiedene
Beschaffenheit des das stromende W asser urngebenden Gesteines
sich ausbilden.
Aus dem uns unbekannten Erdinnern bringen diese Thermalwiisser gewiss auch den Hauptreichthum ihrer festen Bestandtheile
mit; denn wir konnen wohl den Gehalt dieser Wiisser an den in
geringen Mengen vorhandenen Bestandtheilen aus der Zersetzung
des umgebenden Gesteines herleiten, nicht nber die grossen Mengen von den vorhandenen Natronsalzen.
Nimmt inan die mittlere Ergiebigkeit der Quellen zu 2037
Litr. fur eine Minute an, so liefern dieselben in einem Jahre
zusammen 1070,647,200 Litr. und diese enthalten , die Zusanimenseteung des Sprudelwassers zn Grunde gelegt, 5,886,720
Kilog. feste Erstandtheile, wovon 1,387,584 Kilog. auf kohlensaures
Xatron, 2,575,440 Kilog. auf schwefelsaures Natron und 1,103,760
Kilog. auf Chlornatrinm entfallen. (Chemzkche Udersuch. der KarEsbader Thermen von E. Ludmg und J. Mauthner aus den minwalog.
Mitth. von Tschermak. Wien 1879.)
Rdt.
Chinin in Leberthran zu h e n . - Leberthran lost verschiedene Alkalo'ide auf. Um Chinin in dernselben zu losen, wird
1) reines (vorzugsweise frisch gefdlltes Chinin) mittelst eines
Sand - oder Oelbades in einer Glasschale geschmolzen. Die Masse
wird harzig und farbt sich braun. Der Einwirkung der Luft entzogen, nnd erkaltet, wird sic in einem trocknen Jlorser pulrerisirt
und in reinem blassgelben Leberthran , welcher in geschlossenen
Glaskolbcn in einem Wasserbad massig erhitzt wird, aufgelost.
Die kalt gewordene L o w n g wird vor Licht und Luft geschiitzt
anfbewahrt. 2) Das frisch getEllte Chinin ist in etwas Aether, ehe
es dem Leberthran zugesetxt wird, zu losen. Eine Erwiirmung
ist in diesem Falle nicht nothig. 3) Wasserfreies Chinin ist in
wasserfreiem Alkohol zu losen, die Losnng dem Oel zuzusetzen, das
Ganze massig zu erwarmen, bis der Alkohol ausgetrieben ist. Dieser chininhaltige Leberthran hat eine blassgelbliche Farbe und eineii
leicht bitteren Geschmack. Die gewohnliche Starke ist 2 Gran auf
1 Fluid-Unze. (New remedies. p . 347.)
Bl.
Nene Arten Zahnkitt von R o s t a i n g d e R o s t a g n e . Sie
bestehen ans Pyrophosphaten. Man schmilzt neutrales oder saures
Kalkphosphat in einem Tiegel mit Zinkphosphat, oder 1 Thl. Kalkphosphat wird mit 10 - 30 Thln. Zinkoxyd und so vie1 Ammoniumphosphat geschmolzen, dass das Zinkoxyd dadurch i n Pyrophosphat verwandelt werden kann. Die geschmolzene glasige Masse
wird in verdiinnter Phosphorsaure gelost, man setzt etwas Magnesia oder Cadmiumoxyd zii und dampft ab. Bei der Anwendung
lost man in etwas Wasser.
'Verhalten von Jod gegcn Chloroform.
- Criltur
der Chin;iriii:ic11.
229
Ein anderer Cement besteht aus 3000 Tliln. Zinkoxyd, deuen
inan 5 - 50 Thle. Borsiiure, in Alkohol oder Wasser gelost, zusetzt. Uas Zinkoxyd lasst sich zum Theil durch Baryt, Kalk oder
Magnesia ersetzen. Die Mischung wird niehrere Stunden zum
Weissgliihen erhitzt, kann auch nach Belieben durch passende Metallmydc g e f i b t xerden.
Zinksilicat aus der Zertietznng von Wasserglas rnit einem
loslichen Zinksalz findet auch Anwendung. (The Pharm. Journal
and Transact. Third Ser. No. 488. 1879. p. 350.)
WP.
Vcrhsltcn von Jod gegeii Chloroform. - Bekannt ist,
dass sich Jod in Chloroform mit praclitig violetter Farbe auflost,
weniger bekannt, dass die Intensitat der Farbe von der Reinheit des Chloroforms, d. h. von den1 grossern oder geringeren
Alkoholgehalt abhangt. Die Losung des Jods in Allrohol ist
hraun und bei gleichen Theilen Alkohol und Chloroform verdeckt
dieses Braun das Violet der Chloroformjodlosung dermaassen,
dass man von letzterem gar nichts mehr wahrnimmt. J a bei
cinem Gehalt von 2 Yrocent Alkohol im Chloroform ist der
Einfluss des ersteren auf die Fiirbung der Losung noch sehr gut
zu erkennen. Durch Vergleichung der Farhe einer Jodlosung in
reinem Chloroform rnit der einer beliebigen andern kann man soiiach finden, ob letztere Alkohol enthalt oder nicht. Selbstverstiindlich hat man nach S i e b o l d bei einer solchen Probe stets
gleiche Mengen Jod zu beiden Losungen und dasselbe auch von
gleicher Qualitat anznwenden. Um dicss zu erleichtern , verfahrt
Siebold folgendermaassen : Man lost eine kleine Nenge Jod in etwa
15 C. C. Chloroform, giesst die dunkelpnrpurrothe Flussigkeit von
dem etwa Ungelosten ab und theilt sie in 2 gleiche Theile, die in
2 gleich weite Proberohren gegossen werden. Die eine Probe wird
dann mit dem vierfachen Volurn Wasser geschuttelt, die anderc
hleibt unberiihrt. War das Chloroform rein, so wird die Farbe
der Probe nach dem Schiitteln mit dem Wasser ehen so sein, wie
die der andern, enthielt es aber Alkohol, so wiirde dieser vom
Wasser absorbirt und die Farbe der Probe entsprcchend geandert
werden. Ein halbes Procent 6011 sich so noch erkennen lassen.
(The Pharm. Journ. and Transact. Third Ser. No. 481. 1879.
p. 213.)
WP-
Ciiltnr der Chinarinden. - H o w a r d berichtet, dass nach
seinen Untcrsuchungen die Rinde von Cinchona officinalis urn so
reicher ist an Alkaloiden, je alter die Pflanzung, aus der sie
stammt, dass sie sich also mit dem Alter nicht verschlechtert, sondern vielmebr rerbessert. Anders ist es bei C. succirubra, r o n
der die Rinde uber ein gewisses Alter hinaus sich verschlechtert.
Bei Vergleiohung der Wurzel- und Stammrinde von C. officinalis zeigte sich in auffallender Weise die Tendenz der Wurzel-
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