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Neue Bildungsweise des Acrol┬лins aus Aethylen.

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Wirkung d. Ammoniak’s etc.
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Neue Bildungsweise d. Acroltins eto.
461
Wirkung des Ammoniak’s auf Aceton.
Nach M. V i n c e n t * ) wie seiner Zeit an dieser Stelle
mitgetheilt worden ist, entstehen durch Einwirkung von NH3
auf Aceton Qs H6 8, successive die drei Methylamine und
Aldehyd nach folgender Gleichung :
Q S H6 0
NH3 = G2 H 4 8
QHs. HZN, u. s. w.
Friihere Untersucher , wie Stiideler und Mulder, haben
diese Reaction nioht bemerkt , vielmehr die Entstehung einer
Basis GgH18 N 2 , welche wiederum Sittig nicht gewinnen
konnte.
W. H e i n t z hat nun die Versuche Vincents wiederholt
und konnte trotz aller auf die Gleichartigkeit des Verfahrens
angewandten Sorgfalt die gleichen Resultate nicht erhalten.
Vielmehr constatirte er die vollkommene Abwesenheit von
Aldehyd und methylirten Ammoniaken. Dasselbe geschah
von Seiten der Herren Pabst und Oechsner.*%)
Es entstehen dagegen nach W. H e i n t z nebeneinander
und bei entsprechenden Modificationen des Verfahrens drei
basische Verbindungen : das Dehydrotriacetonamin, das Triacetonamin, das Diacetonamin, gemiiss den folgenden Gleichungen :
3€3H643
NH3 = 3 H z 8
Q9H15N.
3QSHb43
NH3 = 2 H z 0
Q9H17NQ.
2QSH68
NH3 = H 2 8
Q6H1sN0.
Gleichzeitig macht Heintz wahrscheinlich , dass der von
Stiideler und Mulder € g HIs N 2 beschriebene Korper ein Gemenge gewesen sei. Wir miissen beziiglich der Naturen
iiber diese neuen und eigenartigen basischen Verbindungen
auf die sehr ausfiihrliche Originalarbeit verweisen. Man darf
ubrigens wohl nach den von Herren Vincent so positiv hingestellten Behauptungen erwarten , dam er zur Aufkliirung,
resp. Beseitigung dieser Widerspriiche beitragt. (Ann. Chew.
u. Ph. 174. p . 243.).
C. E.
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Nene Bildungsweise des Aerole‘ins aus Aethylen.
Bei einer Untersuchung iiber unvollkommene Verbrennung von Gasen beobachtete E. v. M e y e r eine theoretische
interessante Entstehungsweise des Acroleins. Werden dem
Aethylen zur Verbrennung nur geringe Mengen 0 geboten,
*) Journ. de pharm. [4] 17, 101.
**) Ber. deutsch, chem. Ges. 7, 485.
462
Omydationsproducte des Isobutylalkobols.
so wird die Entzundlichkeitsgrenze im geschlossenen Eudiometer erreicht, wenn neben 100 Volum Q2 H4 etwas mehr
als 60 Volum 0 vorhanden sind. Wird dieses Gemenge im
Eudiometer durch den elektrischen Funken entziindet , so findet eine langsame Verpuffung statt unter gleichzeitiger, reichlicher Ausscheidung von C und Volumvergrosserung. Durch
zatilreiche Analpen wurde constatirt, dass der 0 zur Oxydation des C zu CO verwmdet und der rnit ersterem verbundene H abgespalten wird. Nicht alles CO findet sich als
solches im resultirenden Gase; ein Theil hat sich rnit Aethylen zu AcrolGin vereinigt. Q 2 H 4 GO = Q 3 H 4 0 . (Joura.
pract. Chem. 10, 113. 1874.).
J.
,+
c.
Oxydationsproducte des fsobutylalkohols.
Ktiuflicher Isobutylalkohol wurde durch Rektification vollstandig rein erhalten, S O dass er bei 108O constant siedete;
dann der Oxydation mit Schwefelsaure und Kaliumbichromat
unterworfen. Die hierbei entstehenden Producte sind nach
E. S c h m i d t qualitativ dieselben, gleichviel ob man bei hoherer (80-90°)
oder bei niederer Temperatur arbeitet; dagegen stellen sich quantitativ gewisse Verschiedenheiten heraus.
In beiden Fallen entstehen Isobuttersaure , Essigsaure, Kohlensaure, Wasser, Aceton, Isobutylaldehyd und Isobuttersaures
Isohutyl, aber rnit dem Unterschied, dass bei erhohter Temperatur W2,G2 H4 e2,Q 3 H 6 0 und Q 4 H 9 . G4 H7 0 2mehr
in den Vordergrund treten. Kramer nimmt an,$ das Aceton
bilde sich unmittelbar aus dem Alkohol nach der Gleichung
G4H1OQ
4 0 = G 3 H 6 0 G:Q2
2Hz0.
Verfasser dagegen halt es fir wahrscheinlicher, dass es
aus der bei der Oxydation zunachst entstehenden Isobuttersaure sich bildet. Isobuttersaure mit einer zu volliger Oxydation ungeniigenden Menge Chromsaure 12 Stunden lang
auf 150-160° erhitzt lieferte neben vie1 G2 H4 0 2 , GOZ und
unzersetzter Q4 H8 Q2 in der That geringere Mengen von
C3H6 0. ErwLrmt man Isobuttersaure mit einem Oxydationsgemisch aus Xaliumbichromat und verdiinnter H2W4 mehrere
Tage lang auf 90-looo und fangt die fliichtigen Producte
auf, so kann man aus diesem Destillate Aceton abscheiden.
Ein Ueberachuss des Oxydationsmittels fuhrt die Isobuttersaure vollig in Q 2 H4 Q 2 und GQ2 uber. Hierdurch wird
der Beweis geliefert, dass bei der Oxydation des Isobutylalkohols zunachst Isobutterslure, hieraus Aceton, Kohlensaure
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