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Neue Gerbstoffbestimmung.

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Priif. d. Opium8 auf sein. Morphingehalt.
- Gerbsto~estimmung. 177
Priifnng dee Oyinms auf seinen Norphingehalt.
Ausser Hagen'a Methode empfiehlt C. A r no 1d i noch
folgende , welche in der russischen :Militarpharmakopoe folgendermassen beschrieben ist. 500,O g. trockenes Opium werden mit 90,O g. dest. Wasser angeriihrt, nach 24 Stunden
wird das Fliissige auf ein vorher gewogenes Filter gegeben,
der Rest nochmals rnit 90,O g. Wasser behandelt, und nach
abermals 24 Stunden auf das n h l i c h e Filter gegossen, das
Ganze so lange rnit Wasser nachgewaschen, bis die ablaufende Flissigkeit kaum mehr gefarbt erscheint , und nicht
bitter schmeckt. Der Inhalt des Filters muss nach dem Austrocknen im Wasserbade von gutem Opium nicht mehr als
200 g. betragen. l m entgegengesetzten Falle enlhdt cs vie1
unauflosliche Beimischungen. Die aus 600 g. Opium erhaltene wasarige Fliissigkeit wird im Wasserbade bis auf 150 g .
eingeengt, nach dem Erkalten filtrirt und mit einer geringcn
Quantitat (etwa 24 g.) Knochenkohle (welche zuvor durch
Salzsaure und Wasser gereinigt) vermischt , durchschiittelt,
abermals filtrirt , die Kohle ausgewaschen und der Fliissigkeit
in geringem Ueberschusse Ammon zugesetzt. Dabei entsteht
ein Niederschlag von unreinem Norphin ; rahrend dem wird
oft umgeriihrt , damit dasselbe sich pulverformig und nicht
krystallinisch abscheidet, da letzteres schwieriger gereinigt
werden kann. Die triibc Fliissigkeit wird an einen warmen
Ort gestellt , damit das uberfliissige Ammon entweiche, und
der Niederschlag sich gehorig ahsetze. Dieser wird auf
gewogenem Filter gesammelt , ausgewaschen und gewogen.
Aus gutem Opium enthielt man 14- 1 9
unreines Morphin,
was 10-13,5 O/" reinem Morphin entspricht. (Pharnz. Zeits&..
fi Hussl. 12,641,Chem. Centralbl. 1874, 54.).
Kr.
Neue Gerbstoffbestiinmung.
T e r r P, i 1 griindet dieses Vcrfahrcn auf die Eigeuschaft
des Gcrbstoffs, Sauerstoff in alkalischer Liisung zii absorbiren.
A bgesehen davon dass andere organische Pflanzenstoffc
dieselhe Eigenschaft haben , mithin das Resultat ungenau
werde , sol1 das Verfahren doch praktischen Werth haben.
Eine 20 mm. Durchmesser und 130 CCm. Inhalt fassende
Glasrohre wird in 1/2 CCm. getheilt. Der obere Theil wird
mit einem Glasstopfer verschloss~n und der untere ausgezogene Theil der Rohre hat einert Glashahn. Zwiwhen dem
Arch, d. Pbarm. XI. Bds. 0. BPI.
12
)
178
Gerbstofiestimmung.
Hahn und dem Nullpunkte der Gradirung befindet Rich ein
20 CCm. haltender Raum, in welchem
Pottaschenlosung
von der Rohre aus oben eingezogen wird, in dem die Spitze der
Rohre in die Losung getaucht ,und der Hahn geoffnet und dann
sofort wieder eingeschlossen wurde. 100 Nillig. der zu untersuchenden, sehr fein pulverisirten Substanz , welche in etwas
ungeleimtes Papier gehiillt ist, lasst man in die geneigte
Rohre gleiten, so dass sie beim Aufrichten in die alkalische
Losung kommt. Temperatur und Luftdruck wird notirt und
die Rohre indem man sie an die aussersten Enden anfasst,
urn jede Erwarmung zu vermeiden, umgeschiittelt. Es tritt
sofort eine gelbbraune Farbung ein ; man wiederholt das Umschiitteln von Zeit zu Zeit; man taucht den ausgezogenen
Theil der Rohre in Wasser und offnet vorsichtig den Hahn.
Es findet eine Absorption statt; sobald die gefarbte Fliissigkeit in den ausgezogenen Rohrentheil fallt, wird der Hahn
wieder geschlossen. Zuweilen bemerkt man in der ersten
Zeit der Operation anstatt eines Druckes eine Ausdehnung
der Rohrenluft in Folge der Temperaturerhohung, welche die
chemische Action bestimmt. Tritt die gefarbte Flussigkeit
aus der ausgezognen Spitze, so wird der Hahn sofort geschlossen.
Nach 24 Stunden ist der Process beendet; der ganze
Apparat wird unter Wasser gesenkt, um ihm die ihn umgebende Temperatur zu geben, dann der Hahn unter Wasser
geoffnet, um die schliessliche Absorption herbeizufuhren. 1st
diese Absorption vollstandig, so schliesst man den Hahn und
liest von der graduirten Rohre die absorbirte Sauerstoffmenge ab, indem man die Temperatur und den Druck in
Rechnung bringt.
Da nun nach Verf. Versuchen 100 Millig. Tannin 20 CCm.
Sauerstoff absorbiren, so ist das Weitere leicht zu berechnen.
Nach diesem Verfahren enthalt nach Verf.
Eichenlohe
7,20 o/o.
Trocknes Kastanienextract 61,26 ,,
Gelbes Xinopulver
64,33 ,,
Berricknuss
4 2 J 9 72
Acacienschoten
40.43
,,
.
..
Catechu
77,34 9 9
E r r}
(Repert. de Pharm. tome U: Avril 1874. p. 230.).
BI.
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