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Neue Methode Alkalo╨Зde aus Pflanzen zu isoliren.

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Charakterist. Reactionen d. Picrotoxins. - AlkaloYde aus Pflanzen zu isoliren.
317
ihr Curare mit dem Saft einer giftigen Menispermacee. (The
Pharmac. Journ. and Transact. Third Ser. No. 487. pag. 322.)
WP.
Charakteriatische Reactionen des Picrotoxiiip sind nach
Oglialoro folgende: Eine kleine Menge Picrotoxin in 2 g. Salpetersaure von 1,4 spec. Gew. gelost, leicht erwarmt, hinterlasst eine
nmorphe gelbliche rothe Masse, welche nach Zusatz von 2 g. Pottaschenlosung eine schone lebhaft rothe Fiirbung anninimt und
erwkmt in die Farbe des alten Blutes ubergeht. Wird eine 1/2 o/o
Pikrinsanrelosnng rnit der Halfte seines Vol. Pottaschenlosung gemischt, so entsteht nur ein gelber Niederschlag; wird die Mischung
erwarmt, so lost sich deraelbe wieder auf und die Fliissigkeit
nimmt eine Pomeranzenfarbe an; nach dem Erkalten scheiden sich
kleine Prismen von Kaliumpicrat ab und die Flussigkeit behalt eine
gelbrothliche Farbung. W ird dagegen der Mischung etwas Picrotoxin zugesetzt, so farbt sich die Losung beim Kochen dunkler, es
entsteht nach dem Erkalten kein krystallinischer Niederschlag, und
die Flussigkeit bleibt stark gefarbt.
Wird eine sehr kleine Menge Picrotoxin mit 4-6 g. concentrirter Schwefelsaure gemischt , so entsteht eine goldgelbe Farbung, welche ins Saffrangelb geht; das Picrotoxin ist gelost und
nach Zusntz von etwas Raliumbichromat entsteht eine griinviolette
Fiirbung , welche nach Wasserzusatz eine klnre und griingelbliche
Losiing giebt. (Rdpertoire de Pharmacie. y. 23. Gazette chirn.
italiana et Journ. of amer. chim. society 1879. p. 339.)
Bl.
.
Neue Methode Alkaloi'de aus Pflanzen
5u
isoliren. -
A. L o s c h erwarmt die groblich zerstossenen Pflanzenstoffe mit
90 o/o Alkohol (mit Salzsaure angesiiuert) 2 ma1 drei Stunden lang
im Wasserbade. Die ausgepressten Auezuge werden vereinigt,
2/3 des Alkohols abdestillirt, der erkaltete Ruckstand abfiltrirt und
rnit Alkohol ausgewaschen und das Filtrat zur Extractdicke eingedampft. Dieses Extract wird mit 2 ma1 so vie1 verdunnter Schwefelsaure als Pflanzenstoffe in Arbeit genommen wurde , erwarmt,
und nach volligem Erkalten filtrirt. Das Filtrat mit 3mal seines
Vol. gesattigt. Alaunlosung gemischt und erwarmt. Die Thonerde
und die Alkalo'ide werden alsdann durch Ammoniak gefallt , der
Niederschlag auf dem Wasserbade getrocknet und zu Palver eerrieben.
Dieses Pulver ist rnit verschiedenen Losungsmitteln zu behandeln, zuerst rnit Aether, dann mit Chloroform, Amylalkohol und
90 o/o Alkohol, welche nicht allein alle vorhandenen Alkaloide losen,
sondern auch in vielen FLllen, wenn mehrere zu gleicher Zeit
gegenwartig aind, eine Trenniing bewirken.
318 Cicuta virosa. - Sumbulwurzel. - Ptelea trifolinta. - Ervum (Vicia) Ervelio.
Die Thonerde hat den Vortheil, den Farbstoff dcr Pflanzenstoffe zu binden, so dass die Alkalo'ide rein iind farblos erhalten
werden. Um die Alkalo'ide vollstlndig zu erhalten, ist der A1 k o h o l aus dem spirituosen Extract ginzlich zu verjagen und die
spirituose Losung sowohl ala die wiissrige ervt dann zu filtriren,
wenn diese vollig erkaltet sind.
Amylalkohol ist das beste Lovungsmittel vieler Alkalo'ide,
dann kommt Aether und Chloroforni und cndlich Petroleumbenzin.
(New Remedies. 2880. p . 22.)
Bl.
Cicnta virosa sol1 nach den Beobachtungen eines Ungenannten dem Hornvieh ganz unschiidlich sein. Ev zeigt keinen Widerwillen gegen die Pflanze. Das Gleiche findet statt mit Oenanthe
crocata, dagegen. wird Oenanthe Phellandrium von Kiihen nicht
ungeriihrt. (The Pharm. Journ. and Transact. Third Ser. No. 492.
p. 421.)
WP.
Falsche Sumbulwurzel. - Nach D y m o c k ist die W u n e l
der Ammoniakpflanze in Indien ein haufig im Handel vorkommender
Artikel. Sie hat im Aeussern viel Aehnlichkeit mit der Sumbulwurzel , riecht aber nach .4mmoniakgummi. Durch Parfumiren mit
Moschus hilft man dem ab. Die Tinctur dcr falschen Wurzel ist
viel dunkler ah die der echten. (The Pharm. Journ. and Transact.
Third Ser. No. 489. pay. 373.)
WP.
Ptelea trifo'oliattr. - Die Prucht dieses nordamerikanischen
Baumes, dessen Rinde Berberin enthiilt, ist in Frankreich a18 Surrogat fur Hopfen in der Bierbrauerei mit gutem Erfolg apgewqndet. Teucrium Scorodonia, dieve in den norddeutschen Waldern
so haufig vorkommende Pflanze, wiirde gleichfalls ein guter Ersatz
f i den Hopfen sein, dem sie in Geruch und Geschmack sehr iihnlich ist. Man kennt die Pflanze bereits als Tonicum. (The Pharm.
Journ. and Transact. Third Ser. No. 492. p . a 2 . )
WP.
Ervnm (Vicia) Ervelia. - Die Samen dieser Papilionacee
sind nach S o u t h a l l merkwiirdigerweise giftig. Schweine, die von
dem aus dem Mehl derselben (sogen. egyptischer Erbeen) bereiteten Futter gefressen, gingen sammtlich verloren. Der Magen der
Thiere war entziindet, ein anderes Gift liess sich nicht auffinden.
(The Pharm. Journ. and Transact. Third Ser. No. 495. p . 482.)
Wp.
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