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Neue Methode der Sodafabrikation.

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Neue Methode der fiodafabrikatwn.
an. 4) Die chemische Untersucliung der essigsauren
Kalklosung nach S c h a t t e n ergab :
Untersuchung der Kohle
Kestandtheile der Knochenkohle.
aiif Kolk iiach Schatten,
4stund. Digeation, 800.
1 4 - f -
I.
Kohlenstoff. . . . . .
. . . . 733
Schwefelsauren Kalk . . . . . . . . 0,14
Kohlens. Kalk (incl. Aetzkalk) 6,78
Rasisch-phoPphorsaureii Ralk 61,65
Phosphorsaiire Talkerde.
....
1.07
2.
9,5645
0,1782
8,6118
78,3081
1,3664
3.
1,375
-
4.
0,048
1,"OS
0,088
-
0,022
Spur
-
Silicate, Sand etc.. . . . . . . . . . 0.62
0,7875
Kohlens. u. phosphors. Natron
Kieselsiiurc . . . . . . . . . . . . . . . .
Schwefel, air Calcium gebuiiden gcwesen. . . . . . 037
0,4711
Freies u. kohleiis. Ammoniak
Organische Restc . . . . . . . . . .
Verlust ...................
Knochenkohle. . 100,OO 100,0206
I
i
-
-
_.
-
1,375Pc. 1.360.
-
I n vorstehender Annlyse ist der Wassergehalt ein
durch seine Hohe nuffallender. Lufttrockne Kohle entl d t , j e nacli dem Feuchtigkeitsgrade der Luft, nur 7 bi,s
10 Proc. Feuclitigkeit j fiir einen Mehrgehalt lriinnen daher die Fahrikanten den Absender verantwortlich machen,
wenn ein entsprechendes TJebergecvicht der Kohle nicht
fiir jeneii entschlidigt.
(Diiigl. polyt. Jouwt.. - Chem.
Ceiitdd. 1857. No. 3.9.)
B.
Neue Methode der Sodafabrikation.
Die iiiteressunteste der neuereri Mcthoden der Soda,fabrikation ist nnstreitig die von D y a r und Heniniingi.;.
Sic scheint zvvar Linter den jetzigen Verhiiltnissen un'd
dem ilir bisher gewordenen Grade von Vervollkommnung
den1 bekannten I, e blan'schen Verfahren nicht die Spitze
bieten zu kiiniien, verdiant nber jedenfalls eine kurze Boschreibung. Sie beruht auf der Erscheinung, dass sich
Kochsalz init doppelt kolilensaurein Ammoniak zu doppelt
kohlensaurein Nntron und Salrniak zersetzt. D y a r und
H e m m i n g s mischen eine gesRttigte Kochsalzlosung mit
fein gepulvertem doppelt - liohlensaurem Aminoniak, lassen
die Mischung unter bisweiligen Umriihren 24 Stunden
lang stehen, und trennen sodann die gebildete Salmiak-
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Arseniksaures Silberoacyd.
losung von den1 puiverformigeri kohlensauren Natron durch
Abgiessen und nachheriges Pressen. Das gewonnene Salzpulver, aus doppelt - kohlensaurem Nntron, etwas unzersetztem Kochsale und etwas anhangendem Salmiak bestehend, wird in einem liegenden eiserncn Cylinder schwach
gegluht, wodurch die Halfte der Kohlensiiure ausgetrieben,
zugleieh auch der etwa anhiingende Salmiak verfluchtigt
wird,
Man leitet die Kohlensawe in einen grossen Verdiclitungsapparat. Die in der &torte ruckstandige Soda
kaiin entweder unmittelbar in den Handel gebraeht, odcr
falls man es fur nothig halt, durcli Krystallisation von
dciu beigeinengten Kochsah gereinigt werden. Es handelt sich nun darum, den erhaltenen Saliniak wieder in
doppelt- kohlensnures Ammonialr uinzuwandeln, um damit
denselhen Process stets wieder vornehmen zu konnen.
1l;m inischt ihn zu dem Ende nacli dern Abdanipfen und
Trocknen iiiit einer entsprechenden Menge kohlensauren
Kalks und unterwirft die Mischiing in einer eisernen
Retorte einer Gluhung. Es entstcht dabei Chlorcalcium,
welches in der Retorte verbleibt und niclit weiter benutat werden kann, und sich verfliichtigendes kohlensatires Ainmoniak. llie DLtnpfe dieses leteteren lasst
irian in einein geriiurnigen, aus Bleiplatten construirten
Ayparat treten, in wcleheni auch die nus deiii doppelt
kolilensmren ,Natron sich entwiekelnde Kohlens#ure geleitet w i d ; so dass sitxh hicr nufs iieue doppelt kohlensaures Aninioniak erzeugt, nrit welchem sodann derselbe
Cyolus wieder Legoniien wird. Die grosste, .jedoch sicherlicli nieht uniiberwindliche Schwierigkeit bei diesem Verfahren wird wohl darin bestehen, Verluste an Ammoniak
eu vermeiden, und dasselhe niit Kohlensawe vollstSndig
zu sattigen. Uiese Methode bezweckt also bei der Sodabercitung ausser dern erforderlichen Koohsalz und Srcnnmaterial nichts weiter, wie lrohlensauren Kalk zu verbrauchen, und sie bietet uiiter andereri den Vortheilj dass
sic ein vollkoninien schwefelfreies Product liefert. (Kwm w s c h 71. Ifeeren’s t e c h . WGrtei-7).- Polyt. Notizbl. 1857.)
B.
hrseiiiksaures Silberoxyd.
Bisher kannte man das arseniksaure Silberoxyd als
zarten braunen Niederschlag. Dr. 0. B. K i i h n hat das
Salz (3 Ag 0, As 0 5 ) als prachtvoll dunkel-purpurfarbigen
Niederschlag erhalten, indem er salpetersaures Silberoxyd
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