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Neue nhrende Pflanzen.

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Mesitylen. Neue nahrende Pflanzen.
Die Formel des valeriansauren Wismuthoxyds ist daher :
3 B i 2 0 3 + 2 C i O H 9 0 3 +4HO.
Die Priifung der Ri g h i ni'schen Methode fiihrte zu
einem negativen Resultate, da die fremden das Wismuth
begleitenden Melalle das Salz missfarbig machten. Es
verdient daher das Verfahren des Verfassers den Vorzug.
(Buchn. Rep. 3. X. Bd. 1. H . I J
0u erbeck.
Zusamrnensetzu~ig des Mesit.ylens.
A. W. H o f m a n n bestimmte den Siedepunct des Mesitylens zu 155--160° F. Bei Behandlung des Mesitylens
mit Salpetersaure wurde ein krystallisirbarer Korper erhalten, der verschieden ist von den von C a h o u r s dargestellten Verbindungen. Aus der Zusammensetzung desselben geht nun hervor, dass die Formel des Mesitylens
Z
werden muss. Diese Formel
zu C L 8 H H ' angenommen
wird durch die Analogie des Productes bestiitigt, welches
durch rauchende Schwefelsaure aus diesem Korper erzeugt
wird. Hierdurch wird dieser Kohlenwasserstoff mit dem
Cumen analog, und man hat dann folgende Reihe:
Mesitylen C' H i %. Trichlormesitylen C 1 *HY C13.
TribrommesilylenC1BHy5r~~.
BinitromesitylenC * H i 0 !?NOQ.
Trinitromesitylen C i 6 H 9 3NO.'. Sulphomesitylsaure C 18 €1' 1
SO*H S 0 4 .
(Contpt. rend. 1'.28.- Pharm. Centrbl. 1819. No. 15.j
B.
Neiie niihrende Pflanzen.
Ein franzosischer Naturforscher, T r e c u 1, berichtete
dem Minister der Agricultur zu Paris Folgendes iiber
einige nahrende Pflanzen, die er in Nordamerika auf
seinen Reisen angetroffen hatte; namlich uber Psoralin
escuienln, Apios tuberosa und Nelumbaum. Erstere sol1
den Muf eines guten Nahrunqsmittels nicht verdienen,
denn die Knollen derselben haben eine dicke holzige
Rinde, von der sie vor dem Kochen erst befreiet werden
mussen. Das Innere derselben ist lederartig, weshalb sie
noch nach 10 Jahren keimfahig sind. Der Stamm dieser
Pflanze erreicht kaum die Hohe eines Fusses, und die
seidenartig uberzogenen Hatter konnen zur Futterung des
Viehes nicht dienen. - Apios tuberosa besitzt mehrere
dem Landmann sehr erwunschte Eigensc,haften. Die Knollen, welche oft dicker und grosser als Kartoffeln werden,
sind im Fruhjahr reif. A n denselben sieht man eine
Milchsaure tm Muskelfleiscli.
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grosse Anzahl Keime, die zu ihrer Fortpflanzung dienen.
Sie sind sehr mehlreich und von siisslichem Geschmack.
Sie schlagen schon im Winter aus, und bald darauf zeigen
sich windenartige Stengel. Das Kraut dieser Pflanze wird
wahrscheinlich als Viehi'uller angewandt werden konnen. Die Osagsn, ein Yolk Bordamerikas, verspeisen auch die
Wurzel des hTelumbiums, einer Pflanze, die als Zierde der
Garten gelten kann. (Journ. de Pharm. et de Chim. 1849.
p. 120.)
dzr M6nil.
Ueher die B'Iilct1sh-e irn MuslielfleiseIi.
Durch die Versuche ' o n H e i n tz gewinnt die Ansicht
von E n g el h a r d t sehr an \Vahrsc,heinlichkeit, dass die
Milchsaure aus dem Pleische einbasisch und diejeniqe,
die aus Zucker erhalten wird, zweihasisch ist. Das Z m l salz, welches H e i n t z mit der Milchsaure des Pferdefleisches darstellte, enthielt 2 At. Wasser, und dasjenige
aus der Milchsaure der Milch 3 At. Wasscr. Die im Fleische
enthaltene Saure hezeichnet H e i n t z rnit Paramilchsaure.
B e i n t z hat nun auch zur Vergleichung das milchsaure Bleioxyd durch Kochcn der blilchsaurc aus Pferdefleisch mit Bleioxydhydrat, Eindampfen zur Trocline, Wiederaoflosen, Filtriren und weiteres Eintrocknen dargestellt.
Es stellt eine gummiartige Masse dar, die anhallend hei
1200 erhitzt, nach dem Erkalten rissig und hart wurde,
wiihrend sie bei erneutem Erhitzen wieder i n eine Masse
zusammenfloss. Die Analyse fuhrte zu der Formel: PbO
CG H 5 0 5 . Das aus der Saure des Yferdefleisches dargestellk Silberox dsalz ist in warmein Alkohol aufloslich
und scheidet sicg heim Erkallen der Losung fast vollstiindig wieder aus; es verhalt sich somit ahnlich, wie
das Silberoxydsalz der aus Milch oder Rohrzucker dargestellten Milchsaure. E n g el ti a r d t und M a d d r e 1 beriehten uns jedoch, dass dieses Salz heim Erkalten der
alkoholischen Losung sich als ein krystallinisches Magma
ausscheidet, wahrend das andere Salz keine Spur ron
Krystallisation zeigen soll.
Das Salz aus der Saure des Pferdefleisches auf 100°
erhitzt, hallt zusarnmen ohne zu schmelzen und farbt sich
leicht dunkel. Bei 800 farbt es sich ohne wesentliche
Zersetzung gelb. Bei 800 verliert es fast noch 1,s Proc.,
obgleich es vorher schon unter d e r h f t p u m p e ausgetrocknet
worden war. Die Analyse dieses Silbersalzes ergab die
Formel Ago CGH 5 05.(Poggend. Annul.- Phurm. Centrbl.
1849. No. 9.)
B.
+
+
Arch. d. Pharm. CVIII. Bds. 3.Hft.
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