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Neue Schwefelverbindung des Antimons.

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31G
Neue Schtoefelverbindung des Anhinons.
des Eisens haben. Beim Erhitzen an der Luft verbrennt
es mit ausserst glanzendem Feuer. In eine FIamrne gestreut, verhrennt es, noch hoch uber der Flamme, mit
dernselben Glanz und denselben sternformigen, spriihenden
Funken, wie das Uran. In. Sauerstoffgas erhitzt. brennt
es auf einmal rnit blendenclem, blitziihnlichern Glanz ab.
Aehnlich verhPlt es sich in Cblorgas, jedoch ebenfalls erst
beim Er.hitzen. Mit Mennige vermischt und erhitzt, verbrennt es mit so hefti er Feuererscheinung, dass die Masse
wie ein Schuss aus iern Rohr herausgeschleudert' wird.
Das Titan ist ein Wasser zersetzendes Metall; schon bei
4000 fang1 es i n reinem Wasser an, Wasserstoffgas zu
entwickeln, und von warmer Salzsiiure wird es unter lebhafter Wasserstoff-Entwickelung aufgelost. Amrnoniak fallt
aus der Losung ein schwarzes Oxyd, welches beim Erwarmen der' Flussigkeit unter Wasserstoff-Entwickelung
zuerst blau und dann zu weisser Titansaure wird.
Der Verf. beabuichtigt, die Erfahrungen iiber diese
Stickstoff-Verbindungen auch auf die anderen, dem Titan
verwandten Korper, narnentlich auch auf .Silicium und
Bor auszudehnen, in der Iloffnung, dadurch ijherhaupt
unsere Kenntnisse von den Sticksioffnietallen; deren erste
Entdeckung inan S ch rii? t e r verdankt, zu erweitern und
auch iiber die von B a I m a i n entde.ckten Verbindungen
sicheren Aufschluss zu erhalten. (i?'nchr. v. d. G. A . Univers i t d u. cl. K. Gesellsch .d. IVissenschaft. ZZL Gott. No. I?. 1819.)
'
Neue Scli\\~efelvel.bitidunff cles Antimons.
S t r o 11I , Pharmaceut zu Medenheim am Nie.derrhein,
fand durch ein Ungefahr, dass wenn .man Natronhyposulfit
mit Antimonchloriir vermischt, eine dem Mineralkerrnes
$11 n I i ch e ro 1lie Sc h we fel v e r h i n d u n g en t stch t, spat er er k a n n t e
derselbe, dass diese (lurch Fermischung einer AuflLisung
von 3 Aeq. des Sulfhs rnit 8 Aeq. Antimoncbloriirsjederzeit dargestellt werden knnn. Diese Aequivalenk entsprechen nahe an krystallislrtem Natronhyposulfit G Th. und
Antirnonchlorur 5 Th., wozu an Wasser 50 Th. zur Verdiinnung des Ganzen nohig sind.
Die Analyse dcr Schwefelverbindung ergab die Forme1 ShzS3 Sbz O 3 u n d geschah folgen.dermaassen. Man
digerirte 5,0 Grm. des Niederschlags mit einer Nischung
von Sa I p el ersa ure u n d I( a1i c h 1or at , w o d u r c h . sich .ti n 10sliche Anlirnonsaure S b 2O 5 bildete rind siimmtlicher Schwefel zu SPure wurde. Es waren nPmlich '$20 Grrn. Baryt-
+
Ueber die Regeneerhultnisse tler A/pen.
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sulfa1 geivonnen, was niit obiger Angabe des Schwefels
in der Formel bis auf O.OG ubercinstirnmt.
S t r o h 1 wahlt als Trivielnamen fur dieses Antimonsulfuret die Benennung A n t i m o n zi.n n o b e r ,.und wunscht,
dass es auch von Andern untersucht und die Mischung
desselben dadurch beslatigt, werde. (Jouvn. de Phwm. el de
Chent. JuiLL. 1!%9 p . 11.)
d u M &nil.
Ueher die Regenverlialtuisse der Alpen.
€1e r ni a n n S.ch 1 a g i n w e i t , von deal wii- schon
fruher Un~ersuchungen uber den Kohlensauregehalt der
Atmosphare in den verschiedenen Hohen der .Alpen besitzen, h a t jetzt neuerdings Versuche iiber die Regenmenge
auf den Alpenahhangen nach der Richtung der verschiedenen Himmelsgegenden angestellt. u m durch Verglciclie derselben unler einander und mit andern Gegendcn, zu bestimmten Restultat.en zu gelangen ; besontiers hat er hierbei.auch
Tabellen benutzt, welchebt Jahre hinclurch am Haller-Saizberg
in dieser Beziehung gefuhrt wurden. Letzrere Tabellerl sind
genau absedruckt, hier wollen wir bloss die aus seirien
Beobachtungen hervorgegangene untl mit einipen aus anderen .Thcilen Eui-opas zusamrnen~e~teIIte
Tab. 4 . angcben.
R egeti tngc.
juiwliche .Or1 d r r Eeoback!iiiig. R e p a h i j h e . VYinter. Acihl. Soninrer. Herbst.
Siidnbhang der Alpen. . . 51'43'"
2Q
22
26
32
35
2F
33"li"'
19
20
Nordseife
tr
,I
Weslabhang der A l p e n . . 41"3"'
20
24
lti
40
Mittel. .
4O"O"'
Siid1ii:hes I~eutsrhli~ntl.
. . 25"O"'
18
21
37
24
Nnrd- II Wi~~eldeutschland19"ll"'
20
23
37
20
Brifische Inselo, Ebene . 23"O'"
23
20
2i
30
It
Bergland 38"lO"'
26
19
25
30
.
.
,I
Hieraus geht di.ut,lich hervor, dass die reichlichsten Niederschliige in Ewopa auf den ,Alpen vorlionirnen. Am
Schlusse fasst der Verfasscr die Resultate seiner Untersucbung und Vergleichung mit andern &obachtern noch
in folgende Satze zusammen :
a) Die Alpen vermehren die atmosph~rischenNiedei*schlage; aber niclit als Iialtereservoir, sondern durch die
Hohe ihrer Kamme.
6) Die Sommerregen herrschen in den Nordabfallen,
die Herbstregen in den sudlichen und westlichen Abhangen der Alpen vor.
c ) Die Regenmengc in Beziehung zur vertikalen Hohe
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