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Neue und verbesserte Methode zur Darstellung des Santonins.

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G? Yeue u. verbesserte Jlethode ziir Darstellzing des Sanlonitis.
tonide complcxe Kiirper sind. die deo Kohlenstoff in zwei
Pormen enthnlten. (Compt. rend. 3: 28. - Pharm.Centrbl.
B.
1849. No. 1-1.)
-Neue urid vcrbesserte Metbode zur Darstelloiig des
Saiitonins.
C R 11 o u (1, Apotheker zu Annecy, hat den mijglichstcn
Fleiss auf eine ver1)esserte und wohlfeile Verfahrungsart,
das Santonin zu bereiten, vcrwanclt, weil er es seiner
Erfahrung gemass fur das beste Wurmmittel hilt und es
daher mehr verhreitet zu sclien wunscht.
Nacli ihrn wcrden 10 Kilogrm. Wurrnsamcnpulver mit
10 Liter Wnsser und GOO Grai. zu Milch umgeanderten,
ungeloschten Kalk so lange gekocht, bis alles Feste darin
leichl zu Bodell sinkt. hlan colirt das Ganze durch graues
Leinen. wrischt den Ruckstand mit dem Spulwasser der
Gefiisse aus und presst denselben. Dieses Yerfahren kann
zwcirnal wiedcrholt werden. Die durchgelaufene triibe
Flussigkeit selzt den Kalk, der den Farhestoff des Sarnens
griisstcnthcils aufgenommen hat, allrnalig ab. Man filtrirt
und engt sic zu ungefahr 10 Liter ein. Im Kalk ist noch
Santonin entlialten. Das Filtrat wird rnit Salzsiiure bis
zu eincrn geringcn Lieberschusse versetzt, wodurch das
Santonin aus seiner Verbindung mit Kalk frei gewordeo,
sich nach 4 - 5 Tagen Siinzlich absetzt. Gewiilinlich zeigt
sich tiier eine pechartiSe Substanz an der Oberfliche der
Flijssigkeit, die mit eincm Spatel leicht weggenommen
werden kann. - hlan giesst die klar p v o r d e n e Flussigkeit votn Santonin ah, wascht dieses mit 1 Liter warrnen
Wassers aus und presst es zwischen dichtem Leinen.
Urn d a s Sanlonin von der ihm noch anhangenden feltharzigen Materig zu hefreien, wirtl es mil 50 Grm. Amrnoniakliquor in Beruhrung gesetzt. - Man lost es jetzt in 3 Liter
starkem, mit Beinschwarz versehenen Alkohol bei gehiiriger Warme auf und filtrirt diesen Fast heiss. I n der
Krilte fiillt dann das Santonin in kleinen wcissen Krystallen
daraus nietler.
Der Ueberschuss des angewandten Kalks kann mit
der sauren Flussigkeit, die zur Entmischuog des Santoninkalks gedient hat, unter Zusatz yon Salzsaure behandelt
werden, wodurch noch Santonin hervorkommt.
Die weingeistigc Auflosung entlasst nach der Deslillation ein Santonin, welches zu einer kunfiigen Reinisung
a u fb ew a ti r 1 wi r d.
Beispiele der Keinifn'higlieit all getuordener Sameit. 63
Folgende Bereitungsart dcs Santonins ist ebenfalls
gut, erfordert aber eine ansehnlichc Menge Wcingeist.
-
Wan digerirt ein Gernenge von 4 Thcilen Wurrnsamenpulver
und 4; Theilen Kalkhydral mit Wcingeist von 0,9 so oft,
bis dieser nichts rnehr aufninimt, und zicht + dcr Flussigkeit durch Destillalion davon ab. Das tiebrig ebliebene
wird noch weitcr cingeengt untJ dann rnit Sa zsaurc i i i
geringem Ueberschuss versetzt. Es fallt Santonin zu Roden,
was vollstandig geschicht. wenn noch ein wenig Wasser
hinzugefugt und das Abdampfen noch ctwas fortgesetzt
wird. - Oas so gewonnene Santonin ist wenig gefiirbt.
Man lost es in 40 Theilen mit elwas Bcinschwarz versehenem Weingeist in der Warme auf und filtrirt noch
warm, wo es sich dann in der Kiilte krystallinisch absetzt.
Die Krystalle des Santonins sind klcinc, gliinzendc,
abge lattete, sechsltantige Pyramiden. Sic haben weder
Gesc mack noch Geruch, und sind in 4000 Theilen kaltem,
i n 230 Theilen heissem Wasser, ferner in 40 Thcilen Alkohol nnd 70 'Theilen Aether loslich. Auch von fettcn
und fliichtigen Oclen wird das Santonin :iufg.cnomrnen.
Gegen Basen verhalt es sich als Saure. A m Ltchte wird
es gelb. Ein Erwachsener, welcher mehr als 4 Gran auf
einmal davon einnimmt, sieht Alles mehrere Stunden hindurch mit griinen und gelben Farbcn. (Jotrm de Phurm.
du ;Menil.
el de Chim. 1819. p . 106'J
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R
Beispiele der Keimfahigkeit alt gewordener Samen.
Man weiss, sagt G i r a r d i n aus Rouen, dnss gcwisse
vor dem Einfluss der Nasse untl dcr Luft gcschiitzte Sarnen
eine geraume, noch nichl bestimmte Zeit hindurch die
Keirnfahigkeit belialtcn. Die Sarnen der Birke, Espe, der
Juncusartcn, der Fingerhutsblume, der Heidelheere, des
Heitlekrauts etc. kiinnen, wenn sie lief in dcr Urde lagen,
noch nach 400 Jahren keirnen. Uohnen (Victsbohnen), dio
aus dem F1erb;irium T o u r n e f o r t ' s genommen waren,
keimten und trugen noch nacli einem Jahrhundert Fruchte.
Ohne Feuchtigkeit liiuft kcin Samen auf, durch sic wird
daa Gleichgewicht der Organe, die das Pcrisperm bilden,
aufgehoben, es entstcht Bewcgung .und Lebcn darin. Die
Luft, das Licht untl die Warme sind Asentien, die ohne
Feuchtigkeit nicht wirken Hieraus folgt, dass man das
Leben der Samcn durch das Abhalten van Fcuchtigkeit
willkurlich versphten k a n n . - Getrcide 1 h t sich, vor
Luft und Feuchtigkeit geschiitzt, sehr lange aufbcwahren.
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