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Neues festes Schwefelkalium.

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Neues festes SchwefelkalziLm.
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WW'pbe Schwefel, wenn er fest geworden, ist weiss und
undurchsich tig.
Der nalurliche dichte durchsichtige gchwefel wird undp&sichtig, wenn e r bei 100° C. Iangere Zeit erhitzt w i d ;
er entwickelt dabei weisse DBmpfe (woraus diese basteheo,
lasst B r a rn e unentscbieden), und nimmt eine' zebiggdbe
Farbe an. B r a m e schreibt diese Urnwandlung eiaer
Zertriirnmerung der KrysWchen dureh die eniwickelien
Dampfe zu.
Weder der naturliche, noch der kunstliche rhom.bisch
octaedrische Schwefel, noch die altgewordenen kiinsllichw
nadelf6rmigen Schwefelkryslalle, noch der natiirliche dichle
dwchsichtige Schwefel absorhiren die Diimpfe des Jods
oder des Quecksilbers bei gewohnlicher Temperatur. Die
frisoh dargestellten nadelfijrmigm Schwefelkrystalle absorhiren bei gewohnlicher Temperafur Quecksilberdampf und
Joddampf. 23 Grrn. der Krystalle hatten nach drei hlonaten 0,035 Grrn. Quecksilber aufgenommen und das Ansehen
des Bleiglanzes bekommen.
Gegen Jod verhalten sie sich wie die glasarlige arsenige Saure, welche ehenfalls Jod absorbirt, sich kastanienbraun farbt, wahrend die porcellanartige arsenige Saure
keinen Joddampf vcrschluckl.
Glasartige (amorphe) und porcellanartige (krystallinische) arsenige Saure sind i n Rezug auf Molecularbeschaffenheit nicht mit glasartigem und krystallinischem Schwefel zu vergleichen ; der sogenannte glasartige Srhwefel ist
ebenfalls aus aneinander gekil~etenKrystiillchen eusammengesetzt. Wahrscheinlich bildete sich derselbe unter
einem hohen Drucke, wahrend die naturlichen Schwefelkrystalle unter gewohnlicbem Drucke entstanden sein mogen.
(Sur le soufre compacte transp. et sur l'acide' arse'n. vitr.;
par M.Ch. Brame. - Ann. de China. el de Phys. 3. SCr. I:37.
H. Ludwig.
Fdvr. 1853. p. 217-225.)
'
Neues festes Schwefelltalium.
Es giebt nach G o b l e y ein festes Schwefelkalium,
welches mehr Schwefel enthhlt, als das officinelle, und welcbern mehre Aerzte eine sehr energische Wirkung zuschreiben. In der Warme nimmt es eine blutrothe Farhe an.
Kurz nach seiner Bmitung lasst die blutrothe Farbe nach
nnd das Sulfid bedeckt sicb wieder rnit Flecken, welche
es.der Leber der Thiere gleichen lassen. Vielleicht war
dieses SulGd die Scbwefelleber der Allen. Es ist zerbrechlicher, als das gewobnlicbe Schwefelkalium, und beim Auf-
h6
Pollasehe-Fabrikation aus Runkelriiben-Melasse.
losen in Wasser hinterlgsst es einen merklichen Ruckstand
yon fein zertheiltem Schwefel.
Urn es zu bereiten. macht man eine Mischung aus
gleichen Theilen Schwefelblumen und kohlensaurem Kali ;
nimmt man etwas weniger Schwefel, so ist die Operation
schneller beendigt. Man schuttet das Pulver in ein irdenes, mit einem Deckel versehenes Gefass und erwarmt
allmalig, bis die Masse in ruhigem Fluss ist. Die Verbindun erfolgt schon bei der Warme des schmelzenden
Schwe els; wegen der hefiigen Gasentwickelung muss man
bestandig ruhren. Sobald eine zum Theil erkaltete Probe
eine feste Masse ohne gelbe Puncte von Schwefel darstellt, nimmt man es vom Feuer und giesst es auf eine
leicht geolte Marmorplatte aus.
G o b l e y fand es bei der Analyse zusammengesetzt
3KSS, welchem ausserdem noch 7-,8
aus KO, SO”
Procent sehr fein zertheilter Schwefel bejgemengt sind.
Er nennt es f e s t e s K a l i u m - P o l y s u l f i d . (Journ.de
Pharm. el de Chim. Illai 1853.)
A. 0.
P
+
Leiehte Methode zur Befreiung des kolilensauren ICalis
von Kieselsaure.
Um das aus der gewohnlichen Pottasche bereitete
ereinigte kohlensaure Kali auch anz frei von Kieselsaure
farzustellen, giebt W u r t z folgen es Verfahren an :
Zu einer Auflosung des kohlensauren Kalis setzt man
etwas kohlensaures Ammoniak und dampft dieselbe in
einem eisernen Kessel zur Trockne ab. [)as kohlensaure
Ammoniak wird hierbei zersetzt und das kieselsaure Kali.
unter Abscheidung der Kieselsaure, in kohlensaures Kali
verwandelt. Der t r o c h e Ruckstand wird alsdann in destillirtem Wasser aufgelost, die Kieselsaure, die sich in
Flocken ausgeschieden hat, durch Filtriren getrennt und
die klare L a q c sodann wieder zur Trockne abgeraucht.
Gleichzeitig mit der Kieselsaure wird auch die Thonerde,
die in der Regel in der Pottasche enthalten ist, unloslich
gemacht und gleichfalls ausgeschieden. (Buchn. Repert.
Bd.1. a.1 0 )
0.
%
Poltasche-Fabrikation aus Runkelruben-Melasee.
Herr Dr. B u c h n e r jun. macht Mittheiliingen iiber die
znerst in Frankreich und darauf auch in Deutschland angefan ene Benutaung der Runkelruben-Melasse auf Spiritus
und ali. Nachdem die Melasse mit Wasser verdunnt ist,
B
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