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Neues Product der Einwirkung des Chlors auf Holzgeist.

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Zur Kenntniss eincs aichlen Malagaweins.
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Zur Kennfniss eines achten Malagaweins.
Herr Apotheker M a y e r in Heilbronn fand Gelegenheit, sich unzwsifelhaft achtcn Malagawein zu verschaffen
und benutzte denselben zur Ausmittelung von moglichst
sichern Kennzeichen, um bei vergleichenden Priifungen,
die im Handel vorkommenden Sorten als achte oder verfalschte bestimmen zu konnen.
Die Resultate seiner Arbeit sind diese: Die Farbe ish
dunkelbraun, aber volikomrnen klar. Guter Mala awein
darf auch in Resten in 2 bis 3 Wochen weder fahnen
noch Satz bilden. Der Geruch muss der specifisch liebliche, sogenannte Spaniolgeruch sein und verrath , dass
der Wein als Most gekocht worden und daher etwas
Brandises angenommen hat. Der Geschmack ist sussgeistig.
Das spec. Gew. soll nicht unter 4,050 und nicht iiber 1,070
sein, sonst erscheint er verdachtig. Aechter reiner Malaga
hat gewohnlich zwischen 4,068- 4,060 spec. Gew. Beim
Abdampfen im Wasserbade darf der Wein sich nicht triiben und soll etwa 17-19 Procent Extract hinterlassen,
das sich hell wieder in Wasser und Weingeist auflost, und
dessen Ceschrnack suss und sauerlich an Pflaumenmuss
erinnert. Mit Amrnoniak Siebt achter Malaga in kurzer
Zeit einen unter dem Mikroskope als krystallinisch erkennbaren Niederschlao von phosphorsaurer Ammoniak-Bittererde und rnit koaensaurem Kali deutlich spiessige Krystallchen von hosphorsaurer Kalkerde. welche also in
Essigsaure leic t loslich sind, welche Losung auf Zusatz
von essi saurem Kali und Eisenchlorid einen Niederschlag
von gelb ichem phosphorsaurern Eisenoxyd und rnit oxalsaurem Amrnoniak von oxalsaurer Kalkerde giebt. (Jahrb.
B.
f: prakt. Pharm. X V. I V . S. 220.j
9
K
Neues Product der Einwirliung des Chlors auf
Holzgeist.
In Folge der angestell ten Versuche glaubt B o u i s ,
dass der Chlorcyanather und das Chlorcyanat des Methylens, welche A i m 6 beschrieben hat., noch nicht wirklich
erhalten ,wurden. Lasst man ferner Chlor auf Holzgeist
einwirken, so erhalt man entweder Methylal C6 IIBO', oder
einen analogen Korper, der sich unter dem Einflusse des
Chlors in Yalzsaure, Kohlensaure und einen fluchtigen,
krystallisirharen, in Wasser unlijslichen Kcrper zersetzt,
9 4v
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Chemische Consticution der Metacetonsaure.
den B o u is Methylenchloromesital genannt hat. Die Reaction findet in folgender Weise statt:
2 C 1 ~ H R O ' ) + C 1 8 = C I ' o ~+~2~C00 2 + H 6 C l G .
Bei weiterer Unlersuchung der Wirkung des Chlors
auf das krystallisirbare, in Ho!z,geist aufgeloste Product,
erhieit B o u i s einen olartigen horper, der die Zusammensetzung des dreichlorigen Acetons C6;:Oz
hatte und noch
einen andern in Wasser loslichen, von der Zusammensetzung des vierchlorigen wasserlialtigen Acetons
C6
0 2
8 HO. Diese letzte Verbindung kann 8 HO rer-
i: +
0'
lieren und dadurch in eine liochst fluchtige anderc
ubergehen. (Compt. rend.
Phartn. Cenlr61. 1847.Nr. 51J
B.
-
Chemische Coiistitution d e r bletacetonsaure iiiid
eitiiger anderer Korper.
G. F r a n k l a n d und H. K o l b e vermutheten, da das
Valeronitril und das Benzonitril in Beruhrunw mit Alkalien
leicht in Saldrian- und Benzoesaure wieder ugergehen, dass
das Aethylcyanid leicht in Ammoniak und Metacetonsaure
ubergefuhrt werden konnte. Die Verfasser stellten daher
nach P e l o u z e ' s Verfahren das Aethylcyanid durch Destillation von schwefelweinsaurem Kali mit Cyankalium
dar. Das Destillat wurde rnit Nasser gewaschen, von
diesem durch Kochsalz getrennt, uber Chlorcalcium oetrocknet und zuletzt in ein von Luft befreietes umgegogenes
Glasrohr destillirt und hierin luftdicht verschlossen Es
hesass so alle Eigenschaften des reinen Aethy lcyanids,
was auch die angestellte Elementaranalyse bewies.
Dieses Cyanath 1 goss man tropfenweise in eine massig concenlrirte Ka ilauge, die in einer Retorte siedend
erhalten wurde. Das Destillat goss man immer wieder
zuruck, so lange noch ein Geruch zu hemerken war, wahrend welcher Zeit eine grosse blenge Ammoniak entwickelt
wurde. Das durch Schwefelsaure zersetzte ruckstandige
Salz liefert ein Destillat, welches mit kohlensaurem Silberoxyd, Baryt und Blei gesattigt, Verbindungen der hletacetonsaure mit jenen Oxyden gab, was durch die angestellten Elemenlaranal sen ausser Zvieifel geseizt wurde.
Somit halte sich die $ermuthung der Verfasser bestatigt.
Wird nun die hletacetonsaure als Aethyloxalsaure
nach der Formel C d H5 Ca 0 3 betrachtet, so lasst der Vor-
Y
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