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Nitrodracylsure.

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Nitrodracylsaure.
ein hellbraunes Weichharz von gleichem, aber nicht a n
Perubasalm erinnernden Geruch, aus dem sich nach einigen
Tagen an der Oberflache ein wenig hellbraunes Oel ausschied. Beim Erhitzen des Harzes rnit Wasser verbreitete
sich zwar ein Geruch, aber wieder nicht nach Perubalsam,
auch nnhm das Wasser keine saure Reaction durch Zimmtsaure an, wie es unter gleichen Urnstiinden beim Perubalsam der Fall ist. Auch liess. sich mit kohlensaureni
Natron aus den1 Barze keine Zimmtsaure ausziehen.
Der harzartige Eestandtheil des Perubalsams fiirbt sich
mit concentrirter Schwefelsaure tief purpurroth, das aus
dem Holze gewonnene Harz zeigt keine solche Reaction.
Man sieht hiernus, dnss ein Aufschluss fiber die Bildung des Perubalsams noch zu erwarten ist. (Plturz.
Jozrrn. and Transact. Vol. VI. No. 5. Novbr.1564. p . 204.)
-
WP-
Reduction der salicyligen Siiure zu S:iligenin.
A. R e i n e c k e und F. B e i l s t e i n liessen Natriumamalgam auf salicylige Silure einwirken. Das Natrium
loste sich niit Leichtigkeit auf, nach einigen Tagen entwiclcelte sich Wasserstoffgas und die allralische Fliissigkeit
gab mit Scliwefclsiiure neutralisirt nach dem Eindnrnpfen
und Losen der zuriickbleibenden M:issc in Rllroliol KrystalIe, die in allen Eigenschnftcn rnit dem Saligcnin ubereinstimruten. Die Ihtstchung des Saligenins erkliirt sich
nach der Gleichung:
CI4IIGO4 + 14% = C14II904
Snl igcni n.
dicy1ig.c SHurc
( A m . der Cliem. 21. Pltccrm. C'XXVLlI. 170-180.)
--
G.
Nitrodracyluiiare.
Die Ni t r ocl r a c y l s a u r e = C14€15(N04)04, welche
durch Kochen des Toluols mit rauchender Salpetersiiure
gebildet wird, wurde bereits im Jahre 1843 von G l B n n r d
nnd B o u d a u l t entdeclrt und ist spiiter von G. F i s c h e r
nnter dem Narnen Pa r a n i t r o b e n z o e s ii u r e beschrieben
worden. Diese cler Nitrobenzoesiiure isomere Siiure haben
jetzt J. W i l b r a n d und F. B e i l s t e i n einer genaueren
Untersuchung unterworfen.
Ansser den schon durch
Fi s ch e r bekannten Derivaten derselben habcn sie noch
folgende Verbindungen dargesteIIt :
A rn i d o d r a c y lsii u r e =C14H5(€12N) 0 4 , entsteht bei
Behandlung der Nitrodracylsaure niit granulirtem Zinn
Trinitrocressol und Chrysanisaure.
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und concentrirter Salzsaure. Schmelzpunct 1860 bis 1870
Nitrobenzoesaure giebt unter gleichen
Umstanden ein Doppelsalz von salzsaurer Amidobenzoesaure mit Zinnchloriir.
A z 0-A m i d o d r a c y 1s a u r e =C28HllN308, wird gebildet, wenn man eine kalt gesattigte alkoholische Losung
von Amidodracylsaure mit einer Losung von Salpetrigather ubergiesst. Es scheidet sich sehr bald der orangegelbe fein krystallinische Korper ab, der grosse Aehnlichkeit mit der analogen Benzoeverbindung hat.
C hlo rdracylsiiure=Cl4H5C104, gewinnt man beim
Erwarmen von AZO-Amidodracylsaure rnit concentrirter
Salzsaure. Der Korper wird durch Sublimation in prachtvollen, glanzenden, weissen, dem Naphthalin nicht unahnlichen Schuppen erhalten. Ausser ihm entsteht bei der
Zersetzung der Azo-Amidodracylsaure noch Amidodracylsaure, wie folgende Gleichung vernnschaulicht :
C28HllN308
HC1= C14H5C104
C W 7 N 0 4 N2
(1970 Fischer).
+
+
+
Chlordracylslure Ainidodracylslure.
D r a c y l s a u r e = Cl4H604, ekhiilt man, wenn man
Azo-Amidodracylsiiure rnit Alkohol ubergiesst and durch
den zum Kochen erhitzten Alkohol einen Strorn salpetriger Siiure leitet. Die Saure krystallisirt wie Benzoi%iure und ist walirscheinlich mit dieser identisch. Die
Isomerie hiittc dann liier ihre Grenze erreicht. (Ann.
der Chem. u. Pl~arna. CXXVIII. 257 -273.)
G.
Trinitrocressol nnd Chrysanisshre.
Diese beiden Kijrper sind nach den Untersuchungen
von W. K e l l n e r und F. B e i l s t e i n weder identisch,
noch isomer.
T r i n i t r o c r e s s o 1 lost sich in kaltem Alkohol ziemlich leicht und scheidet sich beim Erkalten seiner heiss
gesattigten Losung in gelben Nadeln aus. Mit Salzsaure
liefert es keinen Aether. Die Amidoverbindung, das
Amidonitrocressol, krystallisirt in gelben Nadeln, die Salze
desselben sind in Wasser grosstentheils nur wenig loslich.
Die C h r y s a n i s s a u r e, ein Product der Einwirkung
von rauchender Salpetersaure auf N i t r a n i s s a u r e , lost
sich in kaltem Alkohol vie1 schwerer als Trinitrocressol
und lrrystallisirt aus seiner heiss gesattigten Losung in
goldglsnzenden Blattchen. Beim Einleiten von Salzsauregas in die alkoholische Losung der Chrysanissiiure entsteht leicht Chrysanissiiureiither. Die Amidochrysanis-
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