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Notiz Uber das Muscatstearopten.

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Gigartins acicularis.
-
Muscatstearopten.
Gignrtina tteicularis
soll nach D a l m o n seit einiger Zeit mit Caraghen (fuc. crispus ? L.) haufig vermischt in den Handel vorkomnien , ebenso
soll es mit Perlmoos vermischt vorgekommen sein.
Die Lappen der Gigartina acicularis sind c y 1i n d e r f o r m i g , k n o r p e 1 i g , f a s t gabelformig und gewunden , mit
scharfzngespitzten, meistens gabelformig gespaltenen Verzweigungen, welche von seitenstandigen, dornformigen Enden ausgehen. Die Fruchte sind k u g e l f o r m i g sitzend und zertitreut. Der Thallus behPlt seine lichtbraune Farbe, so dass
das Gauze eine weniger gleichliormige Farbe annimmt, als das
Caraghen. Kaltes Wasser nimmt es rasch und vie1 unter starkem Aufbliihen auf. In kochendem Wasser ist es w e n i g e r
1o s 1i c h, als Caraghen und ist die Gallerte nach dem Erkaltcn
u n d u r c h s i c h t i g , w e i s s l i c h und o h n e B e s t a n d .
100 Theile geben 16 Thle. Asche, welche die Form der
Alge noch erkennen liisst. I n Wasser ist dieselbe theilweisc
loslich, die Losung neutral; Silbernitrat bringt einen leichten,
salpeters. Baryt, sowie oxals. Ammoniak einen starken Niederschlag hervor. Der eingedampfte Auszug , mit schwachem
Alkohol behandelt, giebt einen krystallinischen Niederschlag
durch phosphorsaures Ammoniak. Der unlosliche Theil der
Asche ist kohlens. Kalk und Kieselsiiure. Folgende Zusrtmmensetzung hatte die Asche:
Chlornatrium und Magnesia = 0,60
Schwefels. XagneBia
= 1,20
Schwefels. Kalk
= 6,60
Kohlens. Kalk
= 5,40
= 2,20__
Kieselsaure
16,OO.
Jod wurde in derselben nicht nachgewiesen.
macie.
Tome 1 p . 696.).
(Rkpert de PharBl.
Notiz iiber das Mnscatstearopt~en.
Das in hochst geringer Menge aus grossen Quantitaten
des atherischen Oeles von Miiskatniissen, sowohl von Myristica
fragrans Houtt., als auch von M. fatua Houtt. (tomentosa
Thunbg.) zu gewinnende Steoropten (Myristicin) soll nach den
altern Angaben in Wasser loslich sein. F. A. F1 i i c k i g e r
hat dasselbe aus Weingeist schon krystallinisch , in ausserst
Der Gewiirznelken- nnd der Muskatnussbaum auf den Molukken.
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leichten Schiippchen von nicht bestirnmbarer Form erhalten.
Trotz sehr oft wiederholten Umkrystallisirens behielt es dennoch denselben Muskatgeriich. Die Krystalle schmelzen bei
54O, losen sich n i c h t i n W a s s e r , sondern nur in den
gewohnlichen Losungsmitteln der Substanzen dieser Klasse.
Eisessig nimmt dieselben unter anfangs rother Fiirbung auf.
Auch die Zusammensetzung ist eine andere, als die von Mulder gefundene, und die Analyse von Dr. Bnri ergab 75,4 Kohlenstoff und 12,28 Wasserstoff im Mittel. (Schweiz. Wochensckrz~tf. Pharm. XI.Jahrg. p. 437.).
c. Sch.
Der Gewurznelken- nnd der Nuskatnussbawm anf den
Molnkken.
Der Amerikaner S. B i c k m o r e , welcher im Jahre 1868
den ostindischen Archipel in naturwissenschaftlicher und ethnographischer Hinsicht bereiste, giebt iiber diese Baume folgende geschichtlichc nnd naturhistorische Notizen.
Es war in der Bay von Hitu, wo die Holliinder zuerst
den Gewiirznelkenbaum zu Gesichte bekamen, welcher in der
Handelsgeschichte eine nicht unwichtige Rolle spielt. Derselbe war urspriinglich auf die fiinf Inseln beschrankt, welche
als die eigentlichen Molukken betrachtet werden , der Name
ist dann aber auch auf die anderen Eilande vor der Siidkiiste
von Ceram ausgedehnt worden, wo man die Gewiirznelken
zum Anbau einfuhrte. Auf jenen 5 Inseln tragt er vom siebenten Jahre bis zu ein hundert Jahren und noch langer, auf
AmboYna t r e t er vor dem zwolften Jahre nicht, und nur bis
zum funf und funfzigsten. Spater ist der Baum auch mit
Erfolg auf Yulo Pinang, Sumatra, Reunion und Sansibar, auf
einigen westindischen Inseln und an der Riiste von Guayana
angebaut worden. Ein guter Baum liefert bis 4l/, Yfund
Gewiirznelken im Jahre. Die Ernte auf den vier Inscln, auf
walchen er iiberhaupt noch cultivirt wird , liefert. gegenwartig
etwa 350,000 11011. Pfund ; arntlichen Nachweisen mi Folge
hat die Gesammternte von 1675 bis 1854 nicht weniger, nls
100,034,036Amsterdamer Yfund betragen. Die Ausgiebigkeit
ist aber sehr wccheelnd und unbestimmt.
Als die Spanier 1531 zueret nach den Molukkeg kamen,
war dort der Anbau und &r Verkauf vollig frei und stellte
sicb , nach Pigasetta, damals die Ernte auf 3,540,000Pfund
ungereinigter und 2,360,000 Pfund gereinigter Gewiirzoelken,
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