close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Notiz Uber die Papierchromatographie von Khellin Visnagin und Khellol-glucosid.

код для вставкиСкачать
718
D a n n und I l l i n g
Archtv der
Pharmazle
1544. 0. Dann und G. Illing*)
Notiz uber die Papierchromatographie von Khellin,
Visnagin und Khellol-glucosid**)
Am dem Institut fiir angewandte Chemie der Universitiit Erlangen
(Eingegangen am 10. August 1956.)
A . W. H. Schindlerl) beschreibt die intensive Fluoreszenz von papierchromatographierten Khellin im UV-Licht und gibt dessen R,-Wert z u 0,85-0,9
an fiir
ein Wasser-Butanol-Essigsaure-Gemisch
als Lauffliissigkeit. Mit iihnlichen WasserButanol-Saure-Gemischen haben neuerdings A. E. Rahman und A. A. Kassim2)
fiir Khellol-glucosid R,-Werte von 0,32-0,71 ermittelt und haben Khellin nicht
von Visnagin trennen konnen bei Rf-Werten von 0,88-0,97.
Soeben teilten
H. Schmid und Mitarbeiter3)die papierchromatographische Trennung des Khellin
von Visnagin und anderen natiirlichen Chromoaen mit, wobei ein Wasser-Isopropanol-Gemisch 85 : 15 oder mit Ameisensaure-iithylester gesiittigtes Wasser als
Lauffliissigkeiten verwendet wurden oder mit verschiedenen Glykolen vorimpragniertes Papier.
Im Zuge der Vorarbeiten zu einer Khellinsynthe~e~)
fanden wir, da13 die papierchromatographische Trennung des Khellin von seinen natiirlichen Hauptbegleitern6)
Visnagin und Khellol-glucosid einfach gelingt bei mittleren Rf-Werten mit an
Diiithylather gesattigtem Wasser als Lauffliissigkeit, dem zur Erhohung der
Rf-Werte Methanol zugesetzt werden kann. Khellol, das durch Hpdrolyse erhaltliche Aglucon des Khellol-glucosids, wandert dabei zusammen mit Visnagin.
Zum Nachweis durch Fluoreszenz im W-Licht geniigten auf dem Papierchromatogramm noch 1 r Khellin, Visnagin, Khellol und Khellol-glucosid. Das
nichtfluoreszierende und nichtwandernde 5-Nor-Khellin, welches von A. Schimberg und Mitarbeiterns) durch Entmethylierung von Khellin hergestellt worden ist,
haben wir in Mengen bis zu 5 r durch Bespriihen mit zweiprozentiger, methanolischer Eisen 111-chlorid-Losungnachgewiesen.
*) Bus der Dissertation U. IZZing, Erlangen 1966.
**) Chromane, IV. blitteilung; I.-111. Mitteilung Liebigs Ann. Chem. 687, 1-60 (1954).
Arch. Pharmaz. Ber. dtsch. pharm. Ges. Z86/58,623 (1953).
2) Abdel Aziz A. E. Rahman und Aly A. Kaasinz, Proceed. of the Pharmaceut. SOC.of
Egypt, Sci. Ed., X X X V I I , 75-82 (1955):
a) W. Benas, J . EisenheiB und H. Schmd, Helv. chim. Acts. 39, 943 (1956).
4 ) Chromane, V.-VI.
Mitteilung, in Vorbereitung.
6, Zusammenfmsungen: C. P. Hutt7er und E . Dale, Chem. Reviews 48, 543 (1951); H .
8chmid in L. Zechmeider, Fortschritte der Chemie organischer Naturstoffe, Bd. XI, S. 124
(Wien 1954).
6, J. Amer. Chem. SOC.75, 3625 (1953).
’) Durch freundliche Vermittlung von Herrn Prof. A. r3cldnberg haben w ir in entgegenkommender Weise von Herrn Dr. N. Budrun, “The Memphis Chemical Co., Cairo’’, die Substamproben erhalten, wofiir wir danken.
289./61.Bd.
1956,
Eine neue Carvacrol-8ynthese
Nr. 12
719
Zusammenstellung der Rf-Werte
Je 5 7 Substanz7); auf Schleicher & Schiill-Filtrierpapier2043b; Laufzeit 6 - 8 Stunden;
Steighohe 18-19 cm; in dicht verschlossenen Einmachgliisern bei Raumtamperatur.
Lamiissigkeiten
100 ccm mit Diiithyliither
Mit Diiithyliither
gesiittigtes
gesiittigtes Wasser
Fleckenfarben
60 ccm Methanol
im UV-Licht
Substanzen
Wasser
+
Khellin
Visnagin
0,54
0,48
Khellol
KhelIolglucosid
5-Nor-Khellin
0,49
0,62
030
0,80
0,76
0,74
0,08
gelbgriine Fluoreszenz
dunkelblaue
Fluoreszenz
hellblaue Fluoreszenz
blaIblaue Fluoreszenz
keine Fluoreszenz
Bei der papierchromatographischen Untersuchung von Khellin-Praparaten in
Laboratorien ohne UV-Lichtquelle werden sich vermutlich die von A . E . Rahrnan
und A . A . Kassim2) fur Mengen von 10 7 Khellin, Visnagin und Bellol-glucosid
beschriebenen Anfarbungen mit einem verdiinnten Dragendorff-Reagenz oder mit
O,l%iger Jod-Jodkalium-Losung oder mit O,B%iger Kaliumpermanganat-Losung
beniitzen lassen.
Anschrift: Prof. Dr. 0. Dnnn, Institut ftir angewandte Chemie der Universitat. Erlangen
1545. Wolfgang S t r u b e l l und H o r s t B a u m g i i r t e l
Eine neue Carvacrol-Synthese
bfitteilung aus dem Forschungslabor des VEB-Dentalchemie, Leipzig
(Eingegangen am 1. Juli 1966)
E s wird iiber eine einfache Carvacrol-Synthese, ausgehend von p-Cymol, berichtet.
Die Tatsache, daB das Carvacrol bisher im zahnmedizinischen Medikamentenschatz noch keinen festen Platz gefunden hat, ist an sich verwunderlich, wenn
damn gedacht wird, daB das Carvacrol und das Chlorcarvacrol au5ergewohnlich
bakterizide, entziindungswidrige und tiefenantiseptische Eigenschaften in richtigen Kombinationen entwickelt.
Es erschien deswegen lohnend, fiir die Gewinnung der Carvacrole zuniichst ein
geeignetes Herstellungsverfahren zu entwickeln, urn eine zuverlassige und rentable
Erzeugung zu erreichen, als Voraussetzung fiir die Uberpriifung der Frage, in welchem Umfang Carvacrol und Chlorcarvacrol in die verschiedemten Gebiete der
Zahntherapie eingefiigt werden konnen.
Dabei ist die Prognose fiir eine breite Anwendung der Carvacrole nach den vorliegenden klinischen Beobachtungen durchaus giinstig, was die Bedeutung der
durchgefiihrten Arbeit nur unterstreicht.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
126 Кб
Теги
die, visnagin, khellol, notiz, papierchromatographie, uber, khellin, von, glucoside, und
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа