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Notiz Uber eine neue Cinchonaspecies aus der Provinz Oca┬▒a in Neu-Granada.

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Notiz uber eine neuc Cinchonaspccics etc
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Spiir des kostlichen Strsuches im Jahre 1615 dnrch die Niluberschwcnmung verloren ging.
Die kolossalen Massen v e r k i e s e l t c r S t a m m c , die
ostlich von Cairo in dem , , v e r s t e i n e r t e n W a l d e " meilenweit die Wiiste bedecken, gehorten sammtlich einer von
U n g e r ,,N i c o 1i a '' genannten Banmgattung an, die sich
unmittelbar an den Balsambaum anschliesst. (SitzungsDekhto
der naturwiss. Geselkch. I s i s in Df-csden 1871, Z e f t Januar,
a.L.
Felwuar, Marz. S. 22 - 22.).
Notiz fiber eine neue Cinchonsspecics aus der Provim Ocaiia in Neu Granada.
-
Von J. E l i o t H o w a r d .
Von der Verwaltung des konigl. Gartens zu Kew wurde
W. P u r d i e im Jahre 1844 nach Westindien gesandt, um
dort Pfianzen zu sammeln. Seine Berichte wurden in den
Jahren 1845 und 46 in dem ,,London Journal of Botany"
veroffentlicht, die Fortsetzung , welche Berichte uber Neugranada bringen sollte , blieb leider aus , weil P 11 r d i e Director
eines botanischen Gartens auf den Antillen wurde, was seine
volle Thiitigkeit in Anspruch nahm. - Die von ihm gesammelten Pflanzen sind gut crhalten und befindet sich darunter
ein Exemplar, welches , gleich einigcn andern , im Herbarium
zu Kew, die C h i n a d e l a t i e r r a f r i a von Velez in der
Provinz Ocaiia reprasentirt, J. M. E 1i ot H o w a r d giebt an,
dass sie zur Bluthezeit im October 1844 von Purdie selbst
gesammelt und von allen Cinchonaformen verschieden sei.
Dss Blatt nahert sich in der Gestalt dem der Cinchona ovata
Pavon ; die zahlreichsn Seitennerven zeigen eine grossere
Ausgepragtheit und Scharfe. Die Eigenthumlichkeiten, niit der
lcderartigen Beschaffenheit des Blattrandes verbunden, geben dem
lebenden Blatte ein ganz charakteristisches Aussehen. Auch
der Blithenstand ist auffallend anders , wie bei den benachbarten Formen.
Dr. B e r t h o l d S e e m a n n beschreibt diese C i n c h o n a
r o s u l e n t a Howard (spec. nov.) wie folgt :
c. ramulis obtuse angulatis rachidibusque rufo - villoso tomentosis demum glabratis ; foliis late ovatis v. subrotundo ovatis acutis, basi in petiolnm attenuatis , supra sparse pilosis
12%
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Notiz uber einc iicuc Cinehonaspecics etc.
clenium glabratis nitidis, subtus pilosis cscrobiculatis, costa
venisque utrinque plus minus villoso - hirtellis , venis utrinque
lateri costae 11 - 14 subparallelis cum costa atigulum obtusum formantibus et in nervum marginalem abeuntibus ; floribus (pro generc) medioribus axillaribus terminalibusque in panicnlas laxas multifloras dispositis ; pedunculis ,. pedicellisque et
ovariis rufo - villoso - tomentosis , calyce cupuliformi pallescenti,
laciniis ovatis acuminatis ; corolla lacinias sextuplo superante,
extus sericeo tomcntosa, intus lanatu ; capsula. . . .
Nomcn vernaculum: Q u i n a d e l a t i e r r a f r i a . Habitat in locis altis et frigidis, circa Velez, prov. Ocafia neogranatensis. (W. Purdie).
Aller Wahrscheinlichkeit nach stammt die Binde, welche
zum erstenmale in der Quinologie von Delondre unter der
Bezeichnung Q u i n q u i n a r o s 6 d ' 0 c a fi a beschrieben
wurde und vor Kurzem sehr hiiufig im Handel war, von dieser Cinchona.
Die charakteristischen und bestimmtesten Merkmale dieser Rinde sind einmal: die Pestigkeit und Biegsamkeit der
Bastfasern der Innenrinde und die aussergewohnliche hllchtigkeit
und Pestigkeit der Aussen - Rinde ; die Oberflache zeigt manchma1 kleine' Griibcheu , ahnlich wie diesclben bei der ,,Q u i n q u i n a r o u ge d u r e, die von Cinchona succirubra stammt,
vorkommen und welcher sich die C h i n a r o s u 1e n t a auch
in Form und Farbe nahert.
Auch R a m p on beschreibt in G. Planchon's Wcrke :
,,Des Quinquinas, " eine Rinde als ,,quinquina B quinidine,"
(lie im Norden von Bogota, zu Velez am Sarcorro in den
Yrovinzen Ocafia und Pamplona gesammelt wird. Die Rinde
hat dieselbe Structur wie die von Cinchona lancifolia, aber
ihre Oberflache ist vor der Entfernung der schuppigen Epidermis rosa bis dunkelroth gefarbt. I n ihren Stucken ahmt
sie das Aussehen der Quinquina rouge nach, unterscheidet sich jedoch durch verschiedenen Gehalt an Alkaloi'den
(Zeitsch@ des allgem. 6ster. Apoth. - V&eins 10. M&iz 1872,
Nr. 8. S. 181 -185, wo auch die neue Cinchonaspecies abgebildet. ist).
C. Schultzc.
-
,Dr u c k f e h l e r - V e r b e s s e r u n g.
Im AMkhefte dieses Archivs Scite 5 , Zeile 7 von uuten muss rs
H. Lduiiy.
heissen SO,@ anstatt 803.
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