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Notiz zur Publikation von H. J. Roth und W. Kok Zur Kenntnis der Ninhydrin-Reaktion 1. Mitt. Arch. Pharm. 308 401403 1975

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Wittmann
Arch. Pharm.
Kurzrnit teilungen
Helga Wittmann
Notiz zur Publikation von H.J. Roth und W.Kok; ,,Zur Kenntnis der NinhydrinReaktion", 1. Mitt., Arch. Pharm. 308, 401-403 (1975)*).
Da in der im Titel zitierten Publikation - worin einleitend die Farbreaktionen von
Ninhydrin mit Aminosiiuren envahnt werden - nur Literaturzitate bis 1966 berucksichtigt worden sind, wird darauf hingewiesen, dal3 sich am hiesigen Institut ein Arbeitskreis eingehend mit dem Mechanismus der Ninhydrinreaktion beschaftigt' -')
und diesen experimentell vollstandig aufgeklart hat.
Wir haben gefunden, dafA hinsichtlich des Reaktionsablaufes zwischen den untersuchten vicinalen Triketonen 1,8-Trimethylen~hinisatin'~),
Phenalentri~n~)
und
Ninhydrin4) keine prinzipiellen Unterschiede bestehen. So bildet sich als erstes
Zwischenprodukt aus Triketon und Aminosaure stets ein ,,Halbaminal". Diese
Tatsache deckt sich mit der Beobachtung von Roth und Kok, die fur die Verbindung
6 in der eingangs zitierten Publikation eine Halbaminalstruktur annehmen, weil
daraus mit Aminosauren ,Juhemann-Purpur" gebildet wird.
Auf einen andersartigen Reaktionsablauf zwischen Ninhydrin und Phenylalanin
in nicht wal3rigem Medium wird in einer weiteren Mitt.') dieser Reihe naher eingegangen.
Ebenso ist von uns das Verhalten von vicinalen Triketonen gegenuber aromatischen
Aminen bereits eingehend studiert ord den^''^^^). Auch hier sind augenscheinliche
Parallelen zu den Ergebnissen von Roth und Kok zu finden, wie 2.B. die Bildung
von isolierbaren Additionsprodukten (,,Halbaminalen") aus aromatischem Amin
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Auszug der Dissertation W.Kok, Bonn 1973.
H. Wittmann, W. Dreweny und E. Ziegler, Monatsh. Chem. 99, 1205 (1968).
H. Wittmann, W. Dreweny und E. Ziegler, Monatsh. Chem. 99, 1543 (1968)
H. Wittmann, A.K. Miiller und E. Ziegler, Monatsh. Chem. 100,497 (1969).
H. Wittmann, A.K. Miiller und E. Ziegler, Monatsh. Chem. 101, 1388 (1970).
H. Wittmann und G. Wurm, Monatsh. Chem. 103, 663 (1972).
H. Wittmann, A.K. Miiller, G. Wurm und E. Ziegler, Monatsh. Chem. 101,380 (1970).
H. Wittmann, H. Platzer, H. Sterk, A.K. Muller und E. Ziegler, Monatsh. Chem. 103, 1253
(1972).
G . Wurm und H . Wittmann, Justus Liebigs Ann. Chem. 1973, 1282.
R.Herzog, Dissertation, Universitat Graz 1972, noch unveroffentlicht.
309176
Buchbesprechungen
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und Triketon'"). Weiter sind sogenannte ,,Kernadditionsprodukte", die durch Reaktion der mittelstandigen C=O Gruppe des Triketons mit der p-Stelle des aromatischen
Amins entstanden sind, in einer unserer Mitt.') bereits beschrieben worden.
(Eingegangen am 18. November 1975).
Anschrift: Prof. Dr. H. Wittmann, Institut fur Organische Chemie der Universitat A-8010 Graz,
Heinrichstr. 28
[ K P h 591
Buchbesprechungen
Recent Developments in the Chemistry of Natural Carbon Compounds Vol. 6, Ed. by R.
Bog&, V. Brucknerund Cs. S z h ta y , 298 S., Preis DM 29,-, Akadhmiai Kiado Verlag der
Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest 1975.
Der 6. Band dieser Reihe bringt drei ausgezeichnete Ubersichten, zwei davon aus der Alkaloidchemie, die dritte aus der Chemie der Kohlenhydrate. Alle Reviews sind von Autoren beschrieben
worden, die selbst auf den jeweiligen Gebieten Forschungsarbeiten leisten. - Im ersten Beitrag
berichtet E. Winterfeldf iiber die Arbeiten zur Synthese des Chinolinalkaloids C a m p t o t h ec i n, einer der aktivsten natirlich vorkommenden Basen mit Antitumor- bzw. Antieukamiewirkung. Das nur schwer aus der Droge zugangliche Alkaloid sowie die inzwischen aufgekliirte
Wirkung des Camptothecins auf die RNA-Synthese machen synthetische Arbeiten auch im Hinblick auf die systematische Abwandlung des Naturstoffs reizvoll und niitzlich. Der Autor hat
selbst Pionierarbeit mit einer biogenetisch orientierten Totalsynthese des D,L-Camptothecins
geleistet. Der Beitrag bringt eine a d e r s t Mare Ubersicht iiber die der Strukturaufklhng folgenden synthetischen Arbeiten verschiedener Arbeitsgruppen. Die Winferfeldt-Synthese basiert auf
der oxydativen IndolChinolon-Umlagerung, die in hoher Ausbeute verlauft und ein Chinolonderivat liefert, das in wen& Reaktionsschritten in D,L-Camptothecin iiberfuhrt werden kann.
- A, Klusek und 0.Weinbergovu geben eine auf den neuesten Stand fuhrende Gesamtdarstellung
des umfangreichen Gebiets der P y r r o 1 i z i d i n a 1k a 1o i d e. In dteren Monographien
finden sich nur sparliche Angaben zur Stereochemie dieser Alkaloidgruppe. Der vorliegende
Bericht vollzieht die stiirmische Entwicklung der letzten Jahre nach, in welche die Aufkliung
bzw. Bestimmung der Konfiguration zahlreicher Pyrrolizidinalkaloide sowie deren Bausteine
fallt. Die Monographie ist iibersichtlich gegliedert, was das Auffinden bestimmter Strukturen
und Sachverhalte erleichtert, dazu eingestreut Tabellen, die Struktur und physikal. Konstanten
von Necinen, Necinsauren sowie der Pyrrolizidinesteralkaloide selbst enthalten.
Beriicksichtigt werden selbstversthdlich die synthetischen Arbeiten sowie Betrachtungen
zur Biosynthese und die biologischen Eigenschaften dieser Alkaloide. Z. Zt. werden mehr als
100 Pyrrolizidinalkaloide auf ihre Wirkung untersucht (Karzinogene, Antitumoreffekte; toxische
Wirkungen auf bestimmte Organe: akute und chronische Leberschaden ma.). Die Antitumorwirkung, die fiir zahlreiche Pyrrolizidinalkaloide experimentell gesichert ist, ist jedoch wegen
der mannigfaltigen Nebenwirkungen - bes. hepatotoxischer Aktivitat - zumindest im gegenwiirtigen Stadium nicht ausnutzbar.
Der dritte Beitrag des Bandes, verfalit von A . Ya. Khorlin und S.E. Zurabyan, behandelt ein
biologisch wie biochemisch gleichwohl interessantes Gebiet, die Fortschritte der synthetischen
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