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Notizen aus dem Gebiete der Soda-Industrie.

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340 Chlormagnes. a. Fiillnngd. Gasuhr. -Notiz. a. d. Geb. d. Soda-Industrie.
salzen; bei Gegenwart einer freien Saure wird dieselbe vorher neutralisirt. Kalksalze, welche durch Kalilauge zcrsetzt
werden, mussen vor oder nach der Fallung der Magnesia
durch oxalsaures Kali entfernt werden. Oxalsaurer Kalk
wird durch verdunnte Kalilauge nicht aersetzt , wohl aber
Gyps. Eine Bestimmung des Magnesiums als Chlormagnesium, welche sich auf die Loslichkeit desselben in absolutem
Alkohol griindet, ist ungenauer und lasst sich dieselbe mit
Vortheil nur bei der quantitativen Bestimmung des Carnallits,
Kieserits , Kainits und Steinsalzes neben einander anwenden.
Carnallit zerfallt hierbei in losliches Chlormagnesium uiid
unlosliches Chlorkalium, wahrend aus dem Kainit kein Chlormagnesium gelost wird. (Zeitschr. fi analyt. Chem. 18. Jahrg.
4. H. 438.)
Dr E. G.
Chlormagnesium als Fiillung der Gasuhren
liisst sich nach W. GO b e l , Ingenieur der Gasanstalt in Hannover nur dann anwenden, wenn das Gas vollstiindig frei
von Ammoniak ist. 1st Ammoniak vorhanden, so wird Magnesia abgeschicden nach der Gleichung
2 MgCl2
2 NH3
H 2 0 = MgC1’ . B NH4 C1
MgO,
das abstromende Gas ist fast vollstandig von Ammoniak befreit , seine Lichtstarke ist nicht beeintrachtigt. Die Metalltheile der Uhr zeigen keine angegriffenen Stellen, auch ergab
eine Analyse, dass in dcr zuriickgebliebenen Losung keina
Metallverbindungen enthalten waren. Blieb die Uhr nun eine
Zeit lang an der Luft stehen, so traten Rostfleclre in grosser
Mcnge ein, wahrscheinlich weil sich das gebildete Salz durch
Verfliichtigung von Ammoniak zersetzt und hierbei Salzsaure
frei wird , denn
MgC12 . 2NH4Cl = NgCla
2NH3
2HCl.
(Dingl. Journ. 231. pag. 240.)
Dr. E. G‘.
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Notizen aus dem Bebiete der Soda - Industrie.
G. L u n g e gelangt am Schlusse eines langeren Aufsatzes zu der Ansicht, dass die Erfindungen des Jahres 1878
den Leblanc’schen Process ganz weaentlich vervollkommnet
haben. Auf der einen Seite ist durch die fast vollige Beseitigung der Cyan- und Schwefelverbindungen die Qualitat
der Soda (und zwar sammtlichcr in den Laugen enthaltener)
Best. d. Nitrate in sehr verd. LBsungen.-Verfiilsch. d. Bieneuwachses.
341
an Gehalt und Farbe der Ammoniaksoda gleich gemacht
worden; die Menge des Ralksteines und der Kohle in der
Sodamischung ist bedeutend verringert und der Process dadurch billiger geworden. Auf der andcrn Seite verschwinden
die Auslaugeriickstande fast ganz, ihr Kalk und ihr Schwefel
kehren wieder in den Proccss zuruck. Seit Erfindung des
Verfahrens sind keine so wesentliclien Fortschritte chemischer
Natur in demselben zu verzeichnen, wenn wir die Sodafabrikation im engeren Sinne betrachtcn, als im Jahre 1878.
Hierdurch ist der Vorsprung , welchen dau Ammoniaksodaverfahren gewonnen , eingeholt. Das Ammoniakverfahren
wird, so lange nicht die Frage der Herstellung der Salzsaure, so wie die der Beschaffung billigen und massenhaften
Ammoniaks gelost ist , den Leblanc'schen Process sicher
niclit verdrangen , wenn auch an giinstigen Localitaten noch
mehr Ammoniaksoda -Fabriken gebaut werden mogen. (Din$.
Journ. 232. pug. 266 u. 337.)
Dr. E. G.
Ueber die Bestirnulung der Nitrato in sehr verdiinnten Lasangen
Dcr Apparat besteht nach A 1 b. R. L e e d s nur aus einer
tubulirten Ketortc mit Glasstopsel, deren Hals so tief a18
moglich in das zur colorimetrischen Vergleichung bestimmte,
in kaltem Wasser stehende Rohr eingeschoben ist. Kautschuckstopsel sind also ganz vermieden. I n diesem Apparat
lieferte Roheisen, unter Anwendung aller Vorsichtsmaassregeln mit Wasser und verschiedenen Mengen Natron destillirt, keinc Spur Ammoniak. Roheisen ist somit zur Reduction vollkommen geeignet. 0,0061 g. salpetersaures Kali ,in
50 C.C. Wasser wurden nach dieser Methode vollstandig
wieder gefunden, von 0,4822 Kalisalpeter in 75 C. C. Wasser
aber nur 4,2 Ole. (Zeitschr. f. analyt. Chem. 18. Jahrg. 4. H.
428.)
Dr. E. G.
Verf%lschungdes Bienenwachses.
I n jiingster Zeit wird nach Dr. M a x B u c h n e r zum
Verfalschen des Bienenwachses haufig Ceresin, eine Mischung
von raffinirtem Erdwachs und Carnaubawachs verwendct. Zum
Nachweis desselben ist , neben dem Verseifen, dic Bcstimmung des specifischen Gewichtes geeignet.
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